Die großen 12 aus 2017
1. Januar 2018

Auch in diesem Jahr gibt es wieder unseren Jahres­rück­blick. Eine ereig­nis­reiches und seeehr frank­reich­las­tiges MoMo-Jahr geht zu Ende.

Hier also wie immer in bewährtem Countdown von 12–1 unsere Großen 12 aus 2017! Ein Klick auf die jeweilige Überschrift bringt euch zum entspre­chenden Blogeintrag.

Lourdes

Dass sich Lourdes in unseren Top 12 finden würde, hätte ich mir vorher auch nicht ausmalen können. Denn eigentlich war es nicht mal auf unserer Agenda für diesen Sommer. Aber nach dem Schock mit dem Hagel­un­wetter in Torla und dem flucht­ar­tigen Verlassen Spaniens war die unfassbar fried­liche Atmosphäre beim Abend­gebet an der Basilika ein gutes Kontrast­pro­gramm zum drama­ti­schen Beginn des Tages.

Dahner Felsenpfad (Pfalz)

Ich weiß nicht, wie häufig ich bei der Wanderung auf dem Felsenpfad „Wie toll ist das denn?“ vor mich hin gemurmelt habe. Denn eine solche Farben­pracht, noch dazu mit roten Sandstein­felsen war so ein bisschen wie die Zusam­men­kunft vom kanadi­schen Indian Summer mit den Red Rocks aus dem Südwesten der USA im Klein­format. Und das mehr oder minder vor der Haustür!

Plage de la Palue (Crozon)

Das nenne ich doch mal einen Strand! Riesig breit, riesig weit und kaum eine Menschen­seele unterwegs. Und wir mit dem MoMo direkt oberhalb. Ein Luxus­aus­blick auf den Pointe de Pen-Hir inklusive.

Mont St. Odile (Elsass)

Auch mal schön: Über den Wolken, aber ohne Flieger. Das hübsch angelegte Kloster bietet sicherlich bei klarer Sicht einen fantas­ti­schen Ausblick hinunter ins Tal. Wir fanden aber den Blick, für den das Wort „Wolkenmeer“ erfunden worden ist, fast noch besser. Schade, dass die Bilder das nur unzurei­chend wieder­geben können!

Pointe de Corsen (Bretagne)

Plage de Ruscu­munoc

Kennt ihr das, dass man sich an einem Ort spontan und unerklär­li­cher­weise wohl und zuhause fühlt? So ging uns das am etwas nördlich vom Pointe de Corsen gelegenen Strand. Und die Aussicht auf vorbei­zie­hende Delfine hat dann auch nicht geschadet.

Aiguèze (Ardeche)

In einer so trubeligen Gegend wie der Ardeche im Sommer noch einen fried­lichen und vergleichs­weise verschla­fenen Ort zu finden, ist schon ein Glücksfall. Und wenn man vorher die Corniche entlang der Ardeche gefahren ist, kann man sich auf dem urigen, hoppe­ligen und schiefen Stell­platz oberhalb des Ortes nieder­lassen und die Eindrücke erst mal sacken lassen. Wunderbar!

Lac d’Oo (Pyrenäen)

Ein Bergsee wie aus dem Bilderbuch. Einge­rahmt von hohen Bergen und einen großen Wasserfall gibt’s zusätzlich auch noch zu bestaunen. Einziger Wermuts­tropfen: Der Aufstieg ist ganz schon steil. Zumindest, wenn man ihn im Hochsommer in der Mittags­hitze macht. Nicht schlau, nicht nachmachen.

Point Sublime (Tarn)

Wieder mal verblüffend: Wir befinden uns in Südfrank­reich, im Hochsommer, an einer der bekann­testen Attrak­tionen der Region. Aber als wir die (zum Glück!) auch schon nicht übermäßig frequen­tierte Talstraße entlang des Tarn Richtung Aussichts­punkt verlassen, haben wir ganz oben einen grandiosen Ausblick ins Tal nahezu für uns alleine. Und auch der Camping­platz hier oben ist unver­ständ­li­cher­weise nicht besonders frequen­tiert und in Folge dessen herrlich ruhig.

Baume-les-Messieurs (Jura)

Das Jura hatten wir für die Sommer­reise gar nicht als Reiseziel auf dem Schirm. Aber wie das so ist, wenn man sich treiben lässt: Man findet die schönsten Plätze per Zufall. Und der Talein­schnitt mit dem pitto­resken Ort, der mangels Beleuchtung von uns leider nicht besich­tigten Grotte und dem einfachen, aber sauge­müt­lichen Stell­platz am Bach, der durchs Tal plätschert, gehört zu den „Da müssen wir unbedingt wieder hin“-Orten.

Cordes-sur-ciel (Okzitanien)

Wir haben ja schon viele mittel­al­ter­liche Örtchen gesehen. Auch auf dem Berg gelegen. Auch abends. Aber die Stimmung in Cordes-sur-ciel war speziell. Die extrem steilen Rampen, die es hinaufgeht. Das mehrmalige „Jetzt sind wir aber oben — ach nee, doch nicht!“-Gefühl muss man einfach erlebt haben und lässt sich mit Worten schlecht beschreiben. Dass wir dann noch eine kostenlose Feuershow mit Herzblut darge­boten bekamen, war dann das Tüpfelchen auf dem i. Auch hier waren wir nicht das letzte Mal!

Puy Mary (Auvergne)

Die Auvergne hatten wir als „irgendwie lohnend“ auf dem Zettel. Wo man auf dem Heimweg mal Station machen kann. Dass es aber so super ist, hat uns keiner gesagt! Da war das nette, aber auch sehr touris­tische Salers nur der Auftakt für eine grandiose Tour mit tollen Aussichten und der Kletter­partie hinauf auf den Puy Mary, einen der vielen erloschenen Vulkane in der Gegend. Wir hatten eher Eifel erwartet, haben aber Schweiz bekommen. Merci!

Brignogan Plage (Bretagne)

Was ein toller Ort! Sicherlich auch wegen der tollen Fotoge­le­genheit bei einem spekta­ku­lären Sonnen­un­tergang ein Lieblingsort 2017. Aber auch der ganze Rest mit dem Lost Camping­platz, dem Freilicht­museum in Meneham und dem Sentier Côtier entlang des Strandes mit seinen eigen­wil­ligen Felsen stimmt einfach.

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