Gammeltag mit Unwetter

Eigentlich ist der heutige Tag schnell mit dem Wort “Gammeltag” zusammengefasst. Nach einem gemütlichen Frühstück ziehen wir vom provisorischen Wiesenplatz auf den Campingplatz um. Erfreulicherweise kriegen wir sogar unseren Wunschplatz unter all den Möglichkeiten, die wir gestern ausgekundschaftet hatten.

Nach dem schnell von der Hand gehenden Aufbau von Tisch und Stühlen und dem Ausfahren der Markise machen wir es uns gemütlich. Es geht zwar ein durchaus frischer Wind, aber der ist bei dem sonnigen Wetter gut auszuhalten.

Gut gelaunt bestelle ich für später im Campingplatzbüdchen Zimtschnecken fürs Kaffeetrinken.

Gegen Mittag verdunkelt sich der Himmel aber zusehends. Auch ein paar erste Tröpfchen, die fallen, nehmen wir nicht so ernst. Geht doch wunderbar unter unserer Markise. Als es dann kräftiger regnet, gehen wir für diesen Schauer dann doch lieber ins MoMo. Und gucken zu, wie es immer stärker und stärker schüttet und der Wind an unserer Markise zerrt und rüttelt. Was ist denn hier los?! Bloß gut, dass ich die Heringe für beide Ständer gut in den Boden getrieben habe! Denn bei einer besonders heftigen Böe verdreht es eine Stange ganz eigenartig, so dass wir schon befürchten, dass da etwas bricht oder gar davonfliegt. Der Regen fliegt mittlerweile waagerecht…

Aber wie der Spuk gekommen ist, so schnell ist er dann auch wieder verschwunden. Eine halbe Stunde später haben wir strahlend blauen Himmel über uns! Wir checken die Markise, die gottlob keinen Schaden genommen hat und fahren sie trotzdem wegen der immer noch starken Windböen lieber ein. Als Regenschutz bringt sie bei dem Wind eh nichts und einen Sonnenschutz wollen wir doch gar nicht!

Stattdessen bauen wir alles wieder auf und genießen auf diesen Schreck hin die Zimtschnecken gleich noch mal so sehr.

Ansonsten gibt es von heute einfach nichts zu berichten. Ruhe. Durchschnaufen. Verdauen. Gut so.

Endlich chillen

Ich werde ausgesprochen früh wach und nutze die Gelegenheit, um vor allen anderen zu duschen. Denn der Stellplatz liegt noch in friedlichem Schlummer vor mir – kein Wunder, ist ja auch Sonntag. Und auch die Dusche an diesem Stellplatz ist kostenlos, aber trotzdem top. Ein wirkliches Schmuckkästchen, dieser Platz!

Uns zieht es trotzdem weiter in den Südosten. Der Wetterbericht lockt uns mit unerhörten 21° und strahlendem Sonnenschein dort hin. Wir sind skeptisch, denn hier ist es zwar mild, aber auch stark bewölkt. Und auch unterwegs kriegen wir immer wieder ein paar Tröpfchen auf die Windschutzscheibe.

Erst kurz vor Vimmerby (ja, dem Geburtsort von Astrid Lindgren) wird der Himmel deutlich blauer. Und als wir in Vimmerby zum Långsjön-See samt Campingplatz abgebogen sind, sieht es in der Tat sehr nach Sommer aus. Der Campingplatz ist mal wieder ein Internet-Tipp und hört sich auch fast zu gut an, um wahr zu sein. Aber was steht auf dem Aufsteller an der Einfahrt: “Camping voll” – kacke!

Aber da wir nun schon mal da sind, wollen wir wenigstens nachfragen, ob es nicht doch eine Option gibt, dort zu bleiben. Denn bis auf die Schnellstraße, die den Campingplatz vom See trennt, sieht das alles sehr nach dem aus, was wir uns vorgestellt haben. Ein nicht zu großer und nicht zu kleiner See, nett angelegter Platz, freundliche Schweizer als Betreiber. Und obwohl der Platz tatsächlich voll ist, gibt es eine Lössung für uns. Für eine Nacht könnten wir gerne auf der Wiese vor dem Privathaus stehen und ab morgen dann auf den Campingplatz wechseln. Soll uns Recht sein!

Nachdem wir das MoMo geparkt haben, besichtigen wir den Platz. Denn wir haben von der netten Betreiberin des Campingplatzes schon mal eine Liste der Plätze bekommen, die ab morgen voraussichtlich frei werden. Und alleine vor den sanitären Anlagen kann man nur den Hut ziehen: So fein und sauber sieht es in manchem ***-Hotel nicht aus!

Und auch der Spaziergang zum See macht Lust auf entspannte See-in-Schweden-Tage. Hier können wir es ein paar Tage gut aushalten.

Und deshalb fahren wir die Markise aus, fläzen uns den gesamten restlichen Tag einfach in unseren Stühlen vor dem MoMo und sind einfach mal da. Jede Stunde kommt mal eine Schmalspurbahn vorbei. Abends noch Grillen und das war es dann auch schon. So schön!

Umstellungen

Man könnte es glatt persönlich nehmen. Auch heute morgen ist es wieder grau und trüb. Naja, dann fallen die Entscheidung zum Weiterfahren und der Abschied nicht so schwer. Trotz Landstraße kommen wir hier in Schweden einfach schneller und stressfreier voran. Tempomat an, Spur halten und fertig.

In Karlstad, der nächstgelegenen Großstadt, schnuppern wir das erste Mal seit langem richtige Großstadtluft. Mit Fuzo, Shopping Mall, Bettlern und Systembolaget. In ersterer stöbert Annette in ihrem Lieblingsklamottengeschäft und schafft es, trotz 50-70%-Sale nichts zu kaufen. Respekt! In zweiterer erledige ich das Simkartenkaufen in einem Bruchteil der Zeit und mit einem Bruchteil des Stresses von Norwegen. Dritte fallen mir das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten überhaupt auf und vierteres füllt unsere Biervorräte für einen Bruchteil der Kosten in Norwegen auf.

Jetzt aber auf nach Degerfors, wo Annette eine Wanderung für uns ausfindig gemacht hat. Denn wirklich viel Bewegung haben wir seit unserem Besuch des Brixdalsbreen nicht mehr gehabt.

In Degerfors gibt es das Sveafallens Naturreservat, wo eiszeitliche Felsklötze und Wasserlöcher zu sehen sind. Das Ganze wird garniert mit Blaubeersträuchern, Wurzeln, Moos und Kiefern. Also genau das, was man von Schweden erwartet.

Und, zugegeben, mir reicht die 17m hohe Felswand, von der wir von oben runtergucken, um Höhenangst zu kriegen. Gleichzeitig ist man aber versucht, nach all der Norwegen-Monumentalität ein “Oh wie süß!” auszurufen…. Ist halt alles eine Nummer kleiner in Schweden. Dafür hat es andere Qualitäten!

Pacman lebt!  Pacman lebt!

Und die kriegen wir zu spüren, als wir nach Karlskoga fahren, wo es einen wahrhaft paradiesischen Stellplatz fur Umme geben soll: Strom, Wasserver- und entsorgung, Internet, asphaltierte Stellplätze direkt am See. Aber irgendwo ist da bestimmt ein Haken, oder?

Ja, der Haken ist schlicht und einfach, dass wir zu spät sind. Alle Plätze auf dem anscheinend ganz neu angelegten und wirklich perfekt realisierten Platz sind schon belegt. Aber das gute an Schweden: Direkt daneben gibt es noch einen geschotterten Platz, der natürlich nicht so chic ist, aber wo am Abend dann noch einmal so viele Womos Platz finden wie eigentlich geplant. Und alles ist entspannt und easy.

Ach so. Noch ein Vorteil von Schweden: Wir konnten tatsächlich den Großteil des Tages im T-Shirt rumlaufen…

Urlaub vom Urlaub

Komischerweise wachen wir heute ungewöhnlich früh auf. Leider hat das Wetter nicht das gehalten, was wir uns gestern erhofft hatten und stattdessen brav gemacht, was der Wetterbericht angekündigt hat. Es ist trüb und grau. Die Wolken hängen tief. Und wir haben den Vassenden-Blues. Denn bei dieser grauen Suppe sind wir nicht sonderlich motiviert, die Bahnfahrt und Wanderung im Flåmtal zu machen und den teuren Trip in den Næroyfjord finden wir mit eingeschränkter Sicht auch nicht so pralle.

Trotzdem machen wir nach dem Frühstück einen morgendlichen Weg zum Anleger, denn eine alte Freundin will begrüßt werden: Die Koningsdam ist wieder da! Und mit ihr naturgemäß Unmengen an Leuten. Das sind wir einfach nicht mehr gewöhnt – Lange Schlangen an den Schaltern für Bahnfahrt und Fjordfähre. Ein Gewimmel wie in Grindelwald…

Und in uns reift eine Entscheidung, mit der wir seit ein paar Tagen schwanger gehen: Ist es jetzt einfach mal genug mit grandios, großartig und genial? Und mit trüb, graugrün und kühl? Wir haben in den letzten Wochen so viele tolle Sachen gesehen und haben den Eindruck, dass wir satt sind. Satt im Sinne von voll, nicht im Sinne von satt haben. Dieses Festmahl an Eindrücken will jetzt einfach mal verdaut werden.

Und da wir für die Rückfähre ohnehin noch den Weg nach Trelleborg vor uns haben, können wir den Rückweg doch auch etwas früher in Angriff nehmen und dafür noch ein bisschen Sonne, Ruhe, Seen und Meer genießen. Wie verlockend das auf einmal klingt: Einfach nur in Shorts und T-Shirt rumlaufen! Ins Wasser springen, weil einem so warm geworden ist! Und als wir uns das ausmalen, sind wir auf einmal Feuer und Flamme. Los geht’s!

Vor der Abfahrt müssen wir aber noch das Entsorgen erledigen. Und gut, dass wir heute etwas früher dran sind: Vor uns warten schon 4 Fahrzeuge und als wir endlich dran sind, reicht die Schlange an Fahrzeugen schon einmal um den Block…

Auf dem Rückweg nehmen wir sogar noch eine Attraktion mit, die ich schon abgeschrieben hatte. Der 24,5km(!) lange Laerdal-Tunnel mit seinen cool beleuchteten Zwischeninseln fährt sich wirklich sehr entspannt. Und diese Inseln sorgen dafür, dass es ein bisschen Abwechslung gibt. Annette hätte zwar immer noch lieber auf einen so langen Tunnel verzichtet, macht aber zum Ausgleich tolle Fotos während ich die Spur halte.

Der Weg führt uns nun Richtung Oslo. Wir kriegen quasi noch einmal alles geboten, was an Norwegen toll ist. Breite geschwungene Talstraßen, eine Passfahrt durch eine halbe Mondlandschaft, Wasserfälle, später fast schon liebliche Seenlandschaften und zunehmend Kulturlandschaften.

Und als wir den Osloer Ring mit nur einem kleinen Stau hinter uns lassen, werden wir fast ein bisschen wehmütig: Das war er jetzt also, der Norwegenteil des Sommers 2016. Gleichzeitig freuen wir uns aber bei der immer flacher und waldreicher werdenden Landschaft mit jedem Kilometer mehr auf Schweden. Wir haben uns die Gegend um Årjäng als Zielgebiet ausgesucht, weil wir sie letztes Jahr von unserem tollen Campingplatz in Grinsby so gut in Erinnerung haben.

Da wir gerade von einem Campingplatz kommen, wollen wir eigentlich mal wieder eine Nacht frei stehen. Aber ein No-Thrillls-Platz in Sanda würde auch Geld kosten. Und warum sollen wir uns eigentlich nicht unseren Lieblingscampingplatz nach einem langen Fahrtag gönnen? Manchmal hat man echt einen Pin im Kopf!

Also steuern wir voller Vorfreude “unser” Camp Grinsby an und beim Anblick der vertrauten Anlage strahlen wir beide wie die Honigkuchenpferde.

Ein Stellplatz ist für unsere Verhältnisse recht schnell gefunden. Und als wir dann in der friedlichen Abendstimmung auf den See hinaus gucken, stellt sich ein ganz, ganz warmes Zuhause-Gefühl ein. Alles richtig gemacht!

Für alle, die sich den “Norwegen-Link” für den Blog abgespeichert haben und weiter mitreisen wollen: Ab jetzt geht es dann weiter unter “Schweden2016”. Oder einfach die Startseite http://www.unser-womo-blog.com aufrufen…

Home of crazy roads

Nach einem Frühstück mit herrlichem Blick auf Fjord und Haussteg geht es los Richtung Aurlandfjord. Und dafür muss man erst durch einen langen Tunnel und noch im Ende des Tunnels finden sich die Wartespuren für die Fähre nach Fodnes. Wahrscheinlich, weil sonst einfach kein Platz wäre…Was ein irres Land!

Auf der anderen Seite angekommen, geht es nach wenigen Metern erneut in einen 8km langen Tunnel. Und wenn wir gewollt hätten, hätten wir mit dem fast 25km langen Laerdalstunnel noch einen drauf setzen können. Wollen wir aber nicht. Für uns geht es jetzt hinauf aufs Aurlandsfjellet. Oder, wie Annette es interpretiert, ins Auenland. Naja…

Denn lieblich ist diese gewaltige Landschaft nun nicht gerade. Dafür aber mit den Blicken auf den Fjord immer wieder beeindruckend.

Die Passstraße, die auch Schneestraße genannt wird, windet sich in schmalen Sträßchen immer weiter hinauf. Wir freuen uns, dass es so wenig Gegenverkehr gibt – Ausweichen wäre hier an sehr vielen Stellen eine aufregende Geschichte. Für ein Radrennen finden sich bei den übelsten Hubbeln und Löchdern in der Fahrbahn Warnungen auf der Fahrbahn: “Careful” – “Danger” – “Finish”…

Am ersten “echten” Aussichtspunkt ist es dann aber gleich gerappelt voll. Mehrere Womos und PKWs sorgen dafür, dass ich erst mal provisorisch halb auf der Fahrbahn parken muss. Keine 5 Minuten später ist der Platz dann fast leer…

Besonders gefällt uns hier mal wieder die architektonische Gestaltung des Aussichtsplatzes mit einem fast 180° reichenden, großen kreisförmigen Weg und einer ähnlich langen Sitzbank. Und als Tüpfelchen noch die “Bärenhöhle” mit Kunstinstallation.

Auch hier geben sich die tollen Aussichten die Klinke in die Hand. Eine nach der anderen hat sich schick gemacht und möchte zu Recht bewundert werden. Da kann man fast schon Schönheitsstress kriegen!

Auch der nächste größere Parkplatz ist knubbbelvoll – bis auf den Platz fürs MoMo: Glück gehabt! Denn auch hier ist die Szenerie ausgesprochen pittoresk. Steine mit Flechten, fluffiges Moos, ein See mit Wasserfall umrandet von Schneefeldern. Mann, Mann, Mann!

So fahren wir weiter bis zur kargen Passhöhe, gucken anderen Touristen bei einer Schneeballschlacht zu und sehen im Hintergrund schon die Fjordtäler auftauchen.

Und was hinauf fährt, muss auch wieder hinunter. Annette betet ihr Mantra von der Motorbremse und das MoMo und ich versuchen alles, um ihr die Abfahrt so angstfrei wie möglich zu machen. Die norwegischen Straßen eher weniger. Denn 8-10% Gefälle gehören hier zum guten Ton und Leitplanken werden bei weitem überschätzt. Und wenn man einem Womokollegen begegnet, müssen beide trotz Ausweichstelle gerne auch mal über die Randbegrenzung fahren. Nichts für schwache Nerven!

Als wir den Stegastein, diesen großartigen Steg über dem Aurlandfjord, erreichen, ist Annette schon bedient und riecht stinkende Bremsen. Gut, dass wir jetzt ein Päuschen einlegen!

Es ist pickepackevoll hier. Nix is’ mit der Handvoll Leute, die den Ausblick bewundern, wie es in den Prospekten immer aussieht. Das sind hier schon ein paar mehr! Aber die Aussicht hinunter in den Fjord ist auch wirklich zu schön und die gewagte Architektur der absolute Knaller. Gut gemacht, Norwegen!

Unter uns sehen wir schon Aurland. Sieht alles putzig aus von hier oben – da wollen wir runter!

Also wieder rein ins MoMo und mal eben den Rest fahren. Dass dieser Teil dann wirklich der hundsgemeinste von allen wird, steht ja nirgends… Wir haben aber das Glück, dass vor uns ein holländisches Womo fährt, was uns quasi den Gegenverkehr wegräumt. Und das ist von Fahrrad Über Motorrad bis Womo so ziemlich alles. An dieser Stelle Hut ab vor der norwegischen Omi, die völlig cool mehrere 100 Meter bergab zurücksetzte, damit wir 2 Womos an ihr vorbei kommen.

Es fühlt sich fast schon dekadent an, nach dieser Strecke einfach auf einer normalen Straße weiterzufahren. Deswegen machen wir das auch nur kurz und parken erst mal für einen kleinen Bummel durch Aurland. Ein wirklich nettes kleines Örtchen.

Und wenn man von unten hinauf zum Stegastein guckt, denkt man sich “Och, so hoch ist das doch gar nicht!”…

Nach kleinem Einkauf (wo ich auf einer Postkarte das heute so passende Tagesmotto “Home of crazy roads” finde) und Stärkung in der örtlichen Bäckerei (wieder sehr lecker!) steuern wir unser Tagesziel Flåm an. Der dortige Campingplatz soll gut sein und von dort könnten wir morgen entweder Bötchen fahren oder mit der berühmten Flåmbahn fahren. Mal gucken.

Aber erst mal kriegen wir einen Kulturschock. Denn am Campingplatz ist richtig was los. Anscheinend ist gerade allgemeine Ankunftszeit. Der winzige Parkplatz an der Rezeption ist voll. Auf der Straße kann man auch nicht wirklich stehen. Also beschließe ich, es norwegisch zu machen. So wie bei den bisherigen Campingplätzen auch. Erst mal Platz suchen und dann ganz entspannt anmelden. Da habe ich aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Gestikulierend pfeift uns Mama Platzwart zurück. So ginge das aber nicht! Erst ordnungsgemäß anmelden! Und scheiße da stehen würde ich jetzt ja wohl auch mal. Und einfach reinfahren ginge gar nicht. Man würde gleich an seinen Platz geleitet und eingewiesen.

Hm. Okay. Alles klar. Ich reihe mich also in die Schlange ein, die sich an der Rezeption gebildet hat. Und noch während ich gerade bezahle, kommt Sohn Platzwart und fordert mich auf, dass ich jetzt aber sofort das MoMo wegfahren solle. Wie sind die denn hier drauf? Brav folge ich ihm, der auf seinem Fahrrad flott voran fährt. Wir fahren an der Entsorgungsstelle vorbei, die wir eigentlich dringend nutzen wollten. Wir wollen ihn ja schließlich nicht verlieren und noch weiter in Ungnade fallen…

Am Stellplatz werde ich eingewiesen und darauf hingewiesen, dass ich einen halben Meter nach links korrigieren müsse – er brauche den Platz schließlich noch. Auf meine Nachfrage wegen der Entsorgung kriege ich nur die Antwort, dass wir das ja schließlich vorher hätten fragen können. Er hätte sich ja lange mit Annette unterhalten. Diese “Unterhaltung” drehte sich aber nur um das Thema, warum Annette daas MoMo nicht wegfahren könne… Und überhaupt: Entsorgen ginge jetzt gerade mal gar nicht, weil ja so viel Verkehr wäre. Also: Gastfreundlich kennen wir von den Norwegern echt anders!

Wir beschließen, uns lieber über das erstaunlich sonnige Wetter zu freuen. Denn tatsächlich ist es mit 20° endlich mal sommerlich und wir freuen uns, dass wir mit kurzen Sachen draußen sitzen können. Und abends Grillen: Super!

Das mit dem Grillen verschieben wir aber ganz spontan, da es hier in Flåm eine Brauerei mit Gaststätte geben soll, die bei Trip Advisor auch gelobt wird: Ægir BrewPub. Die Fotos sehen gut aus und die Bewertungen sind gut bis sehr gut. Machen wir!

Als wir die paar Meter zum Schiffsanleger rüber gehen, schwindet unsere Begeisterung aber recht schnell. Alles ist hier ausgelegt auf den schneller Touristennepp. Die Gebäude zwar durchaus geschmackvoll, aber irgendwie riecht es nach Abzocke. Wir gehen aber trotzdem mal zur Brauerei, finden das Gebäude und das Interieur ansprechend und sind hin- und hergerissen: Bauchgefühl oder Schwarmintelligenz folgen? Die norwegischen Preise für eine Mahlzeit muss man beim Speisekarte-Studieren sowieso ausblenden. Mit etwas mulmigen Gefühl lassen wir uns einen Tisch im Restaurant zuweisen.

Todesmutig bestelle ich mir die “Viking Plank”, ein 5-Gang-Menü, bei dem jeder Gang von einer anderen Biersorte begleitet wird. Und nein, den Preis wollt ihr nicht wissen…

Als das Brett mit dem Esssen zusammen mit einem Brett voller Biergläser aufgetischt wird, stelle ich mit einer gewissen Erleichterung fest, dass das alles schon mal sehr gut aussieht. Und mit Befriedigung stelle ich wenig später fest, dass es auch noch schmeckt und mit Begeisterung, dass tatsächlich jede Biersorte einen deutlich anderen Geschmack hat und hervorragend zum jeweiligen Gang passt. Sogar zum Nachtisch. Dolle Sache!

Als wir satt und zufrieden das Restaurant verlassen stellen wir fest, dass es sich eingeregnet hat. Zwar nur ein leichter Landregen, aber trotzdem freuen wir uns dann über unser muckeliges MoMo.

Vassendenindex

Sommerwetter: 14,5

Pisswetter: 7,5

Back to the Fjord

Das Wetter ist freundlicher, hurra! Zwar nicht so sonnig wie erhofft, aber auf jeden Fall kann man die Berggipfel entlang der Sognefjellet-Straße sehen. Das ist schon mal deutlich mehr als wir gestern hatten.

Die Strecke ist wirklich so schön, wie wir sie uns nach all den Schilderungen vorgestellt haben. Das Schöne: Obwohl dies ja eine der heftig beworbenen “Nationalen Touristveger” ist, haben wir die Strecke und die Landschaft nahezu für uns.

Es stehen zwar ab und zu an den Aussichtspunkten Autos und man begegnet hin und wieder Fahrzeugen. Aber zu keiner Zeit ist es auch nur annähernd überlaufen, stressig oder unangenehm.

Die Streckenführung ist aber auch wirklich genial. Nach einer Kurve tut sich eine völlig neue Ansicht auf ein breites Tal auf. Links ein Gletscher, rechts ein See, vor einem das Fjell. Oder andersrum. Da lässt sich die Natur nicht lumpen.

Das Problem an dieser Strecke: Man möchte wirklich an jedem Aussichtspunkt anhalten, denn “So schön war das eben noch nicht, oder?” Wir schaffen es heldenhaft, eher an jedem dritten und vierten Aussichtspunkt stehen zu bleiben, auch wenn es schwer fällt.

Besonders angetan hat es uns die Passhöhe mit ihrem Blick auf gleich mehrere Gletscher. Und wie es unser Reiseglück will, kommt sogar zaghaft ein wenig blauer Himmel zum Vorschein.

Bei der Abfahrt stehen wir mal wieder an einer sensationellen Aussicht und sehen vor uns den reilzvollen Tindevegen an der anderen Talseite emporklettern. Trotzdem entscheiden wir uns mit unserem mittlerweile zum Standardsatz gewordenen Mantra “Beim nächsten Mal” für den Weg weiter hinab ins Tal. Hier wird die Strecke deutlich steiler. Und enger. Oder kommt uns das nur so vor?

Aber wie das hier nun mal immer so ist: Am Ende kommt ein Fjord. Und den fahren wir  entlang. Unterwegs mal ein kurzer Stop in Luster, wo wir eine der wirklich seltenen reinen Bäckereien entdecken. Total urig, mit brennendem Feuer im Ofen. Und mit leckeren Zimtschnecken, die wir uns selbstverständlich  nicht entgehen lassen.

Nach einem Shopping-Stop in Sogndal geht es dann auch schon in Richtung Stellplatz für die Nacht. Da wir uns noch die Option offen lassen wollen, ob es morgen mit der Fähre in den Næroyfjord geht oder ob wir übers Aurlandfjell fahren (immerhin beides absolute Topempfehlungen) visieren wir einen Platz in der Nähe vom Fährort Kaupanger an.

Dort treffen wir es urig an. Das ganze nennt sich zwar Campingplatz, ist aber letzlich nur eine Wiese am Fjord. Aber die Lage ist top. Und der Preis mit 100NOK auch sehr zivil. Vor allem, und das ist der Clou für uns heute abend, weil Feuerholz für ein Lagerfeuer inklusive ist.

Also genehmigen wir uns einen Stellplatz mit Top-Deluxe-Fjordblick, bauen Tisch und Stühle auf und bauen uns ein Lagerfeuer. Und lecker Abendessen an der frischen Luft mit Fjord: Mehr geht nun wirklich nicht!

Vassendenindex

Sommerwetter: 13,5

Pisswetter: 7,5

Von tiefen Wolken und engen Kiefern

Das, was sich gestern schon ankündigte, bestätigt sich heute morgen: Vassenden-Wetter. Die Wolken hängen tief im Tal. Was rein optisch durchaus seinen Reiz hat. Denn der grüne See, an dem entlang wir das Oldental verlassen ist nicht nur spiegelglatt, sondern tatsächlich auch ein Spiegel für die Landschaft.

Bei diesem Wetter ersparen wir uns schweren Herzens den Abstecher zum Geirangerfjord – nächstes Mal! Stattdessen geht es nach Stryn zum Vorräte auffrischen. Und Annette entdeckt ein kleines Fischgeschäft, das auch Mahlzeiten zum Mittagstisch anbietet. Und die Fischsuppe, die man dort serviert bekommt, rangiert bei mir sicher in den Top5. Mmmhh!

Auf der Weiterfahrt fällt uns schon von weitem der große Parkplatz am See für das Jostedalsbreen Nasjonalparksenter auf. Auch hier spiegeln sich Höfe und Wiesen im dunklen See. Sonne wäre uns aber dann doch lieber! Die Ausstellung mit Tieren und Pflanzen im Senter ist gut gemacht, wenn auch kein Pflichtprogramm. Und den austauschbaren Touristennepp können wir beim zweiten Mal auch schon nicht mehr sehen…

Nach kurzer Zeit verlassen wir dann die Straße 15 und wechseln auf den Gamle Strynefjellvegen, die alte Passstraße Richtung Grotli. Hinauf ist die Straße trotz mehrerer Serpentinen und schmaler Spur easy zu fahren, da asphaltiert und mit genügend Ausweichstellen versehen. Und selbst Annette stellt nachher überrascht über sich selbst fest: “Ich hatte gar keine Angst!”

Leider können wir von der tollen Sicht hinunter ins Tal nur wenig sehen, da wir immer mehr in die Wolken hineinfahren. Je höher wir kommen, um so scheußlicher wird das Wetter. Auf der Passhöhe sehen wir eine Gruppe von Wanderern, die sichin Nebel, Regen und Kälte (8°) offensichtlich für eine Gletscherwanderung fertig machen. Na, Prost Mahlzeit…!

Leider wird mit der Passhöhe die Straße auch deutlich schlechter. Lehmig-schotterig, was sich in der Lenkung dann etwas seifig anfühlt, iiih! Dazu noch Serien von Schlaglöchern – bisher die ekligste Fahrbahn der Reise. Was bedeutet, dass ich ziemlich konzentriert fahren muss und wenig von der Landschaft mitkriege, die sich neben uns immer mehr aus dem Nebel befreit. Da sind milchig-türkise Seen, raue Landschaft und Steinhaufen en masse.

Und als dann später auf einmal noch die Sonne das ganze bescheint, wird es sogar teilweise spektakulär schön!

Trotzdem bin ich froh, als wir wieder auf die 15 zurückkehren und auf dieser bestens ausgebauten Straße auf einmal luxuriös-bequem mit 80 dahincruisen. Wie entspannend!

Für uns stellt sich jetzt das Problem, wie weit es heute noch gehen soll. Die grobe Richtung ist Richtung Sogndalsfjord. Also Richtung Süden. Aber ob wir heute noch die ganze Sognefjellet-Straße schaffen? Und wäre es nicht besser, diese wohl auch sehr sehenswerte Strecke erst morgen, bei angekündigtem Sonnenschein zu machen?

Wir fahren also mal rechts, mal links von der Straße ab. Gucken uns Stellplatzvorschläge an und verwerfen sie. Und sind plötzlich schon in Lom gelandet. Das ist zum einen ein Verkehrsknotenpunkt, wo die Sognefjelletstraße los geht, zum anderen gibt es hier mal wieder eine Stabkirche zu sehen. Und die gefällt mir von außen so gut, dass ich hier auf den Parkplatz fahre. Diese immer halb verbrannt aussehenden Kirchen haben einfach was. Ich gehe gucken und fotografieren, Annette isst aufgrund des miesen Wetters und Hungers lieber noch Reste von unserem gestrigen Kuchen.

Wir beschließen, auf die Sognefjelletstraße zu fahren und die Augen nach Übernachtungsplätzen offen zu halten. Die Augen offen zu halten fällt bei dieser Streckenführung nicht schwer. Wie so oft, fährt man entlang eines rauschenden Flusses, der sich hier so malerisch durch die Landschaft schlängelt, dass es einfach Spaß macht, sich das anzugucken. Nur Stellplätze sind rar gesät. Am Parkplatz Liasanden aber werden wir fündig. Nur, warum gibt es einen extra Parkplatz für Busse und Wohnmobile? Und warum gibt es ein Warnschild, dass nur Fahrzeuge bis zu 2m Breite hineinfahren sollen?

Die Antwort ist einfach: Es ist ein verdammt schmaler Weg, der durch auch noch leicht schräg stehende Kiefern führt, die hier ein Wäldchen neben dem Fluss bilden. Optimistisch fahre ich dennoch hinein. Wäre doch gelacht! Schon in der ersten Kurve ist es reichlich eng, passt aber. Ein Hoch auf das MoMo! Und hinter dieser Kurve finden wir dann auch unseren Platz für die Nacht. Oberhalb des rauschenden Flusses. Fein!

Etwas später kommen übrigens zwei deutlich längere Womos und versuchen ihr Glück. Während Nummer Zwei est mal abwartet, sondiert Nummer Eins die Lage und kapituliert dann vor einer wirklich bösen Engstelle – das rückwärts Raussetzen erledigt er dann aber ausgesprochen souverän. Chapeau!

Vassendenindex

Sommerwetter: 12,5

Pisswetter: 7,5

 

Abgekühlter Ruhetag

Heute verwirklichen wir unseren Plan von gestern. Was bedeutet, dass wir 10km weiter fahren und auf dem Melkevoll-Bretun-Campingplatz einchecken.

Der urige Stellplatz, den wir gestern schon ins Auge gefasst hatten, ist an drei Seiten von hohen Findlingen umgeben. Er erweist sich dann aber als doch etwas sehr eng, so dass wir die zweitbeste Möglichkeit wählen. Von unserem Platz hat man jetzt in jede Himmelsrichtung eine andere tolle Aussicht: Nach Norden der See, nach Osten der Briksdalsbreen, nach Süden der Melkevollbreen und nach Westen der Volefoss (oder Vollpfosten, wie Annette ihn liebevoll tauft). Kann man nicht meckern.

Kleines Suchspiel: Wo ist das MoMo?  Kleines Suchspiel: Wo ist das MoMo?

Wir kommen mal dazu, die Markise auszufahren, uns auf die Bank zu setzen und einfach mal nur zu lesen. Auch schön! Mittags sammeln wir noch Himbeeren, mit denen Annette dann im Omnia einen Zitronen-Himbeerkuchen zaubert. Ansonsten passiert einfach mal nichts spektakuläres.

Außer, dass die Sonne heute eine Ruhepause einlegt und es gegen Abend dann doch reichlich kühl wird. 11 Grad ist jetzt nicht so wirklich sommerkompatibel, aber zum Grillen reicht es uns locker!

Aber der Wunsch nach mehr Sonne und wärmeren Temperaturen wird größer…

Vassendenindex

Sommerwetter:  12,5

Pisswetter: 6,5

Auflösung!  Auflösung!

Grandiose Gletschertour

Morgens erfreuen wir uns erst mal an warmer Dusche und leckerem Frühstück mit Prachtaussicht.

Der Plan für den Tag ist schnell geschmiedet. Hier ist es schön, also bleiben wir noch eine zweite Nacht. Und machen eine kurze Radtour bis zum Beginn des Aufstiegs zum Briksdalbreen und wandern anschließend das letzte Stück bis zum Gletschersee.

Die Radfahrt am Seeufer entlang ist trotz der teilweise engen Straße stressfrei. Sehr wenig Verkehr und rücksichtsvolle Autofahrer. So muss das sein. Wir durchfahren sogar mit mulmigem Gefühl einen engen Tunnel. Gut, dass kein Bus kommt! Ein weiterer Tunnel ist so düster und lang, dass Annette sich weigern würde, dort durchzufahren, wenn es nicht für Fußgänger und Radfahrer die Alternativroute auf der alten Uferstraße gäbe.

Am Ende des Tales kommen wir am “Melkevoll Bretun”-Campingplatz an und sind tatsächlich durchgeschwitzt. Denn wir, wohlorganisiert wie wir sind, haben uns mit warmen, winddichten Sachen angezogen – soll ja eisekalt sein, so ein Gletscher. Dumm nur, wenn man dann beim Radfahren merkt, dass die Anstrengung und die Sonne es nicht honorieren, dass wir so vernünftig sind. Wie gerne würde ich jetzt meine dicke Hose ausziehen!

Stattdessen gibt es immerhin die zweitbeste Option. Am Campingplatz gibt es nämlich Eis. So ähnlich wie Magnum, aber für mich mit Schoko-Lakritz(!) und für Annette als “Trippel” mit Karamell zwischen zwei Schokoschichten. Trippel-Mjam!

Und bei unserem Stop fällt uns auf, wie schön, liebevoll und ordentlich dieser Campingplatz hergerichtet ist. Liegt zwar nicht mehr am See, aber dafür mit Blick auf 2 Gletscher und mehrere spektakuläre Wassserfälle. Und da es uns hier im Tal so gut gefällt, schmieden wir den Plan, dass wir morgen hierhin “umziehen”, wenn das Wetter nicht ganz katastrophal wird.

Wie haben übrigens feststellen müssen, dass der Gletscher, den wir quasi schon beim Eintritt ins Tal am Ende über allem haben thronen sehen, gar nicht der Briksdalbreen ist! Der ist nämlich noch mal größer und zeigt sich erst jetzt zu unserer Linken. Vor allem dieses ultrahelle Gletscher-Blaugrün hat es mir angetan. Kann ich mich nicht dran satt sehen.

Wir machen uns auf den Weg nach oben zum Gletschersee und haben heute das verdiente Kontrastprogramm zu gestern. Der Weg ist bestens ausgebaut, gesichert und diesmal wirklich zum Spazieren. Heute hätten wir die Wanderschuhe, die wir sicherheitshalber (Gletscher!) angezogen hatten, wirklich im MoMo lassen können…

Schon nach wenigen Minuten haben wir eine erste grandiose Aussicht auf den großen Wasserfall Kleivafoss, der hier wirklich ein Spektakel veranstaltet. Dem zum einen wird wirklich jeder nass, der an ihm vorbei dem Weg folgt, zum anderen sorgt der ständige Wassernebel in der Luft auch für einen Regenbogen nach dem anderen. Alle, die der Straße hinauf zur Absturzkante folgen, haben ein seliges Grinsen im Gesicht – so schön ist das! So ein bisschen wie auf der Wildwasserbahn, wo man erwartet, nass zu werden, aber hofft, nachher nicht durchnässt zu sein.

Auch im weiteren Verlauf werden die Aussichten nicht weniger spektakulär. Der Gletscher rückt immer näher und dominiert das Blickfeld. Wie mag das noch vor 15 Jahren ausgesehen haben, als der Gletscher noch bis zum Gletschersee hinunter reichte?

Als wir den See erreichen, gibt es, nachdem wir alles wegfotografiert haben, erst mal ein Picknick. Wir gucken uns die Szenerie an, beobachten das Treiben der anderen Touristen (insbesondere für Asiaten scheint das hier eine Top-Attraktion zu sein) und müssen dann doch immer wieder mal noch ein Foto machen, denn “So schön war das doch eben noch nicht, oder?”

Immerhin freuen wir uns hier oben dann doch über unsere wärmende Kleidung – vom Wasser zieht es buchstäblich eisig hinauf zu uns.

Auf dem Rückweg schweben wir voller Glücksgefühle bergab und haben auch hier das Gefühl, dass man das alles am liebsten noch mal fotografieren möchte. So weit, wie ein Chinese, der sogar das Toilettenhäuschen wegfotografiert, gehen wir aber dann doch nicht…

Überhaupt Chinesen: Wir entdecken 4, die sich offensichtlich in einem Tourishop alle den gleichen, ultimativ geschmacklosen Rentierpulli gegönnt haben. Aber über Geschmack lässt sich ja nicht streiten und freundlich waren sie auch. Und wir hatten unseren Spaß.

Die Rückfahrt mit dem Fahrrad ist dann ultimativ entspannt. Wir rollen gemächlich gen Heimat, gucken links und gucken rechts und können einfach nur debil grinsend diese Landschaft an uns vorüberziehen lassen. Besser wird es wohl nicht werden. Aber das hatte ich auf Runde auch schon gedacht…

Vassendenindex

Tendenziell ein toller Tag, aber zwischendurch doch immer wieder feucht und abends früh kühl.

Sommerwetter: 12,5

Pisswetter: 5,5