Es trübt sich ein
29. Juli 2016

Bewölkt?

Check.

Dauer­re­gen?

Check.

Kühl?

Check.

Wenig Aussich­ten auf Wette­rän­de­rung?

Check.

Herzlich willkom­men im perfek­ten Vassen­den-Wetter.

Nachdem wir morgens noch draußen frühstü­cken können, wird das Wetter ab Mittag immer schlech­ter. Und so nutzen wir den Tag, um Dinge, die noch getan werden müssen, auf dem Weg zur Insel Vågsøy zu erledi­gen. “Groß“einkauf im Kiwi (eine der großen Super­markt­ket­ten hier in Norwe­gen) erledigt. Lange Kaffee­pause an einem an sich tollen Aussichts­punkt mit Fertig­stel­lung des Blogein­trags für Runde.

Wir fahren zwar auch heute eine landschaft­lich dolle Strecke, aber durch das trübe Wetter ist die Begeis­te­rung heute einfach mal sehr begrenzt. Wenn man so will, ist die Farbpa­lette draußen auf die Farben grau, grün und dunkel­blau reduziert. Hat auch seinen Reiz, ist aber ohne etwas helle­res dabei dann doch etwas monoton.

Ehe wir uns verse­hen ist es Abend gewor­den und wir errei­chen die Insel mit ihrem Haupt­ort Måløy. Annette hat zu recht moniert, dass wir zwar seit mehre­ren Tagen am Meer sind, aber immer noch keinen Fisch geges­sen haben. Das geht doch nicht!

Also schmei­ßen wir mal wieder Trip Advisor an und stellen fest, dass die Auswahl an Restau­rants hier ohnehin begrenzt ist. Und da ein Laden Sushi anbie­tet und ein weite­rer eher ein Asia-Imbiss zu sein scheint, wird die Kraft­stas­jon inspi­ziert. Die Preise sind zwar norwe­gisch-sport­lich, aber da wir in Norwe­gen noch gar nicht essen waren, gönnen wir uns das heute einmal.

Nachdem die arme Mia wieder ins MoMo verfrach­tet werden musste (“Sorry, no dogs”) setzten wir uns hin und bestell­ten Fisch­suppe und Bacalao, den wir eigent­lich eher in Portu­gal vermu­ten würden. Beides sehr lecker! Und auch schön, sich mal wieder von vorne bis hinten bedie­nen zu lassen.

Aufgrund des weiter misera­blen Wetters verschie­ben wir den eigent­lich geplan­ten Besuch beim Kannestei­nen auf morgen und suchen direkt den Stell­platz am Aussichts­punkt Teige auf. Auch hier kann die Strecke durch­aus mit unseren bishe­ri­gen Erleb­nis­sen mithal­ten. Teilweise eng, oft steil, irre Ausbli­cke. Aber leider durch das Pisswet­ter auch entspre­chend beein­träch­tigt. Gut, dass wir bis jetzt schon so viele tolle Eindrü­cke hatten. Da kann man sich wenigs­tens ausma­len, wie großar­tig das hier bei schönem Wetter sein muss.

Vassen­den­in­dex

Sommer­wet­ter: 11

Pisswet­ter: 5

3 Kommentare

  1. Hallo, ein schöner fast live Reise­be­richt mit wunder­ba­ren Fotos.
    Da Ihr wahrschein­lich dort in der Nähe seid, habt Ihr Inter­esse hieran teilzu­neh­men ?
    http://www.promobil.de/forum/threads/36949-Schatzsuche-Norwegen
    Dort könnt Ihr etwas von der Vorge­schichte lesen.
    Meine Mailadresse: walkbern@online.no
    Wenn Ihr nteres­siert seid kann ich Euch die GPS-Koordi­na­ten schicken.

    Gruß Walter

    Antworten
    • Walter, vielen Dank für die Tipps. Wir haben es dann doch ein bisschen anders gemacht! 😉

      Antworten

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