Saisonstart
13. März 2016

Endlich wieder Womo!

Mensch, ist das lange her, dass wir mit dem MoMo unterwegs waren! Seit Oktober keine Eintragungen im Blog, da Winterpause. Das MoMo stand brav auf dem Garagenhof und Annette und ich hatten einen Winter zum Vergessen. Gut, dass Frühling ist!

Nachdem unsere eigentlich für vergangenes Wochenende geplante Fahrt nach Egmond dem letzten Aufbäumen des Winters zum Opfer fiel, konnten wir dieses Wochenende endlich durchstarten. Und weil uns einfach danach war, beschlossen wir, genau wie im letzten Jahr die erste Fahrt in die Eifel nach Nideggen zu machen. Kurz und schmerzlos.

In Nideggen sind wir dann ja schon alte Hasen, nehmen unseren Parkplatz in Beschlag und brechen in die Stadt auf. Kalt ist es! Das hätten wir nach dem Wetterbericht etwas anders erwartet! Aber mit warmen Jacken lässt es sich ganz gut aushalten.

Wir streifen durch den Ort und erkunden die Geschäfte, die beim letzten Mal leider geschlossen waren. Vor allem die Galerie “Nomade” kurz hinter dem Stadttor gefällt uns ausgesprochen gut. Es gibt viel Schönes zu sehen (verrückte Kreisel, urige Holzstatuen, schön designte Gegenstände und Giacometti-ähnliche Figuren) und ein schönes Brotschneidebrett aus Bambusholz hat es uns so angetan, dass wir es spontan kaufen.

Auf dem Rückweg zum MoMo machen wir dann noch Station im Café am Markt. Tut gut, sich aufzuwärmen und ich bestelle mir eine Waffel, von deren Größe sich die Cafés bei uns zu Hause gerne ein Scheibchen abschneiden könnten!

Als ich mich im Womo für ein kleines Nickerchen in den Alkoven lege, kommt wirklich so etwas wie ein Glücksgefühl hoch: Was habe ich das vermisst!!!

Abends gehen wir noch zum Essen ins Restaurant Naashorn. Schon schwierig, wenn man unter mehreren netten Restaurants die Qual der Wahl hat! Aber was für eine gute Wahl das war: Angenehme Bedienung, leckeres, bodenständiges Essen und ein süßes kleines Mädchen, dass Mia  immer wieder fasziniert streichelt.

Am nächsten Morgen ist es zwar sonnig schön, aber eisig kalt. Und so beschließen wir nach einem Frühstück mit den wirklich ausgesprochen guten Brötchen aus dem Marktcafé unseren Plan für den Tag etwas zu ändern. Denn auf Wandern bei eisigem Wind sind wir nicht so gut vorbereitet und auch nicht wirklich scharf. Als Alternative bietet sich Maastricht an, was zwar noch etwas Fahrerei bedeutet, aber bei dem schönen Wetter eine einzige Freude ist.

Von Maastricht sind wir sofort begeistert. Der Stadspark und die netten Sträßchen und Plätze erinnern uns irgendwie an Provence und Toskana. Nicht der schlechteste Vergleich!

Und so schlendern wir durch die Gässchen, essen unser erstes Eis des Jahres (lecker!) und freuen uns, dass wir einfach mal nur nett durchschnaufen können. Mit lecker Frites und schöner Sonnenuntergangsstimmung endet der Tag, wie es besser nicht sein könnte.

So darf das Jahr gerne weiter gehen!

3 Kommentare

  1. Einfach immer wieder schön, eure Berichte zu lesen! Herzlichen Dank aus Schaffhausen (Schweiz)

    Antworten
    • Danke! Schön, dass auch nach dem Winterschlaf noch Leser da sind. Grüße in die Schweiz!

      Antworten
  2. Schön das ihr wieder da seit, aber wenn ihr jetzt um diese Zeit fahrt, müsst ihr mal überlegen den Winterschlaf weg zu lassen, der ganze Winter war nicht schlimmer.
    Gruß Michael

    Antworten

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