Wikinger-Schach statt Minigolf

Nachdem es gestern recht spät geworden war, genießen wir erst mal das Ausschlafen im MoMo. Beim mittäglichen Spaziergang hat Martina die Idee, dass man doch nachmittags noch eine Runde Minigolf in der Nähe spielen könnte. Dumm ist nur, dass unsere anschließende Siesta so lange dauert, dass wir eine Viertelstunde zu spät kommen – Ausgabeschluss für Minigolfschläger ist bereits um 15.45Uhr…

Zunächst leicht gefrustet kehren wir wieder um, aber dann hat jemand die Idee, stattdessen neben der Kapelle Wikinger-Schach zu spielen. Wir hatten zwar bereits einmal zugesehen, aber noch nicht selber gespielt. Warum das ganze Schach heißt, kann ich nicht sagen, denn es gibt zwar einen König, aber der muss gefälligst stehen bleiben und der Rest der Spielfiguren besteht es Holzklötzen und -stäben, die möglichst geschickt geworfen werden wollen, damit sie die anderen Holzfiguren treffen. Wikinger-Boccia wäre treffender!

Ist uns aber eigentlich auch völlig egal, denn es macht mordsmäßig Spaß! Unser Duell Männer gegen Frauen endet schließlich gerecht mit einem Sieg für jede Mannschaft, aber es ist bis zum Schluss spannend, welche Mannschaft ihren Vorteil letzten Endes auch nutzt und die “einfachen” Würfe auch trifft.

Abends werden wir dann noch mit Leckereien vom Grill und exotischen Spezialitäten wie “Knollensellerie in Scheiben mit Honig, Feigen und Nüssen überbacken” (lecker!) verwöhnt. Uns geht’s gut! Und bei der anschließenden Spielerunde mit den “Werwölfen” in der schweizer Version (mit einem Satz schweizer Spielkarten (Schelle, Wappen, Eichel und Rose statt Kreuz, Pik, Herz und Karo) mit der allseits beliebten “Hafennutte” als Spezialaufgabe wird viel aurgumentiert, verdächtigt und vor allem gelacht. Und Sofie darf sich am Ende noch als Siegerin beim “Schnauz” (was ich aus der Schulzeit als “Schwimmen” oder “Knack 31” kenne) feiern lassen.

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