Wikin­ger-Schach statt Minigolf
25. Mai 2015

Nachdem es gestern recht spät gewor­den war, genie­ßen wir erst mal das Ausschla­fen im MoMo. Beim mittäg­li­chen Spazier­gang hat Martina die Idee, dass man doch nachmit­tags noch eine Runde Minigolf in der Nähe spielen könnte. Dumm ist nur, dass unsere anschlie­ßende Siesta so lange dauert, dass wir eine Viertel­stunde zu spät kommen — Ausga­be­schluss für Minigolf­schlä­ger ist bereits um 15.45Uhr…

Zunächst leicht gefrus­tet kehren wir wieder um, aber dann hat jemand die Idee, statt­des­sen neben der Kapelle Wikin­ger-Schach zu spielen. Wir hatten zwar bereits einmal zugese­hen, aber noch nicht selber gespielt. Warum das ganze Schach heißt, kann ich nicht sagen, denn es gibt zwar einen König, aber der muss gefäl­ligst stehen bleiben und der Rest der Spiel­fi­gu­ren besteht es Holzklöt­zen und ‑stäben, die möglichst geschickt gewor­fen werden wollen, damit sie die anderen Holzfi­gu­ren treffen. Wikin­ger-Boccia wäre treffen­der!

Ist uns aber eigent­lich auch völlig egal, denn es macht mords­mä­ßig Spaß! Unser Duell Männer gegen Frauen endet schließ­lich gerecht mit einem Sieg für jede Mannschaft, aber es ist bis zum Schluss spannend, welche Mannschaft ihren Vorteil letzten Endes auch nutzt und die “einfa­chen” Würfe auch trifft.

Abends werden wir dann noch mit Lecke­reien vom Grill und exoti­schen Spezia­li­tä­ten wie “Knollen­sel­le­rie in Schei­ben mit Honig, Feigen und Nüssen überba­cken” (lecker!) verwöhnt. Uns geht’s gut! Und bei der anschlie­ßen­den Spiel­erunde mit den “Werwöl­fen” in der schwei­zer Version (mit einem Satz schwei­zer Spiel­kar­ten (Schelle, Wappen, Eichel und Rose statt Kreuz, Pik, Herz und Karo) mit der allseits belieb­ten “Hafen­nutte” als Spezi­al­auf­gabe wird viel aurgu­men­tiert, verdäch­tigt und vor allem gelacht. Und Sofie darf sich am Ende noch als Siege­rin beim “Schnauz” (was ich aus der Schul­zeit als “Schwim­men” oder “Knack 31” kenne) feiern lassen.

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