Oldtown, Balboa Park und ein Abenteuer

3. April 2018

Heute geht Maddie in die Preschool, was für Sofie bedeutet, dass sie sich als Au Pair nur um Sophia kümmern muss. Und daher packen wir die Kleine ins Auto und machen uns auf Sightseeingtour.

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Phantasia Oldtown

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Die Altstadt von San Diego ist nun wirklich so ganz anders als das, was man als Europäer unter einer Altstadt versteht. Die Location mag stimmen und auch viele Gebäude sehen etwas ältli­cher aus. Auch stehen mehrere auf alt kostü­mierte Personen vor den Häusern. Und selbst das Museum mit den ausge­stellten Planwagen, Sätteln und Brand­eisen zeigt etwas von der guten alten Zeit.

Aber das ganze Arran­ge­ment mit seinen breiten betonierten Gehwegen und Shop an Shop an Shop wirkt dann auf eine Weise eher wie ein Freizeitpark.

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Gut gefallen hat uns das Casa De Reyes mit seinem unver­kennbar mexika­ni­schen Einschlag. Aber auch hier ist wirklich alles Business. Anderer­seits: In Rüdes­heim sieht es zwar optisch anders aus, aber die Geschäf­te­ma­cherei ist die gleiche. Und da gefällt es mir hier in Amerika dann doch fast schon wieder besser. Und kaufen müssen wir ja nichts.

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Coyote Tortillas

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Sofie hat dann noch einen ganz heißen Tipp für uns: Das Cafe Coyote. Dort soll es legendär leckere Tortillas geben.

Und nachdem ich heraus­ge­funden habe, wo man sich dafür anstellen muss (es gibt nämlich merkwür­di­ger­weise keinerlei Hinweis, wo der Tresen ist oder wie viel die Tortillas kosten), kommt die Überraschung.

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Denn die wirklich leckere Tortilla mit Salsa zum selber­be­strei­chen kostet nur einen sagen­haften Dollar! Ein wirkli­ches Schnäppchen!

Balboa Park

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Nachdem wir etwas länger nach einem Parkplatz suchen mussten, ging es dann in den Balboa Park. Quasi der Central Park von San Diego. Und er ist wirklich schön angelegt!

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Überall werben die Schilder für die 16 Museen, die es dort gibt und die Gebäude sehen tatsäch­lich toll aus. Hätten wir nicht so wenig Zeit und so gutes Wetter — da kann man es bestimmt drin aushalten!

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So suchen wir uns aber einen Tisch im Prado Restau­rant, wo wir Pläne für den morgigen Tag schmieden. Denn Sofie hat Mittwochs frei und noch dazu hat Annette den Geistes­blitz, dass wir dann ja heute abend schon mit dem Minnie Winnie losfahren könnten.

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On the road again

Jetzt hatten wir uns gerade so schön in unserem bequemen Leben im Haus einge­richtet und schon geht es wieder los. Fast kostet es etwas Überwin­dung, das Womo start­klar zu machen, aber als wir dann losfahren, siegt dann doch die Abenteu­er­lust. Annette hat nämlich den Cuyamaca State Park als Ziel ausge­guckt, der uns wieder eine andere Seite von Kalifor­nien zeigen soll. Grün und mit Bäumen und gar nicht wüstig.

Im zweiten Anlauf Glück

Da wir noch die Vorräte auffüllen und tanken müssen, wird es ein Rennen gegen die Zeit. Im Rückspiegel sehe ich auf dem Highway den roten Sonnen­ball immer weiter Richtung Horizont sinken und schnell wird klar, dass es dämmerig sein wird, wenn wir ankommen.

Wir errei­chen den Green Valley-Camping­platz so gerade mit dem letzten bisschen Tages­licht — nur um verblüfft vor einem „Camp closed“-Schild zu stehen. Und jetzt? Immerhin gibt es den Hinweis, dass es in 8km den nächsten Camping­platz gibt. Was bleibt uns übrig? Frei stehen ist hier überall verboten.

Und in den 10 Minuten, die wir jetzt noch fahren, wird es dann auch sofort stock­dunkel. Immerhin ist der Paso Picacho-Campground tatsäch­lich geöffnet. Aber im Dunkeln einen Stell­platz zu finden ist immer etwas frickelig. Wir nehmen daher den erstbesten, den man bequem mit einem Womo befahren kann und stellen fest, dass das gar nicht mal die schlech­teste Wahl war. Ebener Platz, Bank und Feuer­stelle. Passt!

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Also wird flugs ein Feuer gemacht, die Vorräte an Getränken und Knabbe­reien werden auf dem Tisch drapiert und wir sitzen mal wieder unter freiem Himmel. Immer noch toll!

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