“Sie haben ihr Ziel erreicht“

Annette wird pünktlich kurz vor Sonnenaufgang wach und stupst mich an: „Boah!“ Es setzt sich nahtlos fort, was uns schon gestern begeistert hat – diese ohnehin schöne Landschaft ist bei Sonnenaufgang noch einen Tacken schöner!

Also bewaffne ich mich mit der Kamera und suche nach einer schönen Stelle um die Sonne zu begrüßen. Annette genießt derweil den Logenplatz direkt in unserem Bett.

Traumwetter

Relativ schnell beschließen wir, dass wir nach den strapaziösen Fahrtagen zuvor heute einfach das Fahrzeug stehen lassen und die Hikes machen, die man von hier aus zu Fuß erreichen kann. Und das zahlt sich aus. Wo könnte man besser die Seele baumeln lassen als an einem schönen Ort wie diesem? Noch dazu bei perfektem Sommerwetter. Es sind zwar bis zu 30° am Nachmittag angekündigt, aber da ein leicht kühlender Wind geht, finden wir es nach dem kalten deutschen Winterfrühling einfach genial. Wir genießen es.

Der volle Totenkopf

Erst gegen Mittag brechen wir auf den Skull Rock Trail auf, der direkt am Campground startet und einen auf eine sehr überschaubare Runde durch die Felsen, Kakteen und Joshua Trees schickt.

Wir freuen uns, dass auf diesem Trail gar nicht so viel los ist. Genau so lange, bis wir am Skull Rock ankommen.

Denn hier steppt der Bär. Ein stetiges Kommen und Gehen herrscht an diesem Felsen, der zwar in der Tat ein bisschen wie ein Totenkopfschädel aussieht, aber jetzt wirklich nicht so ein Highlight ist, dass man erwarten sollte, dass jeder Parkbesucher hier Station macht. Dafür sorgt wohl eher die unmittelbare Nähe zur Straße. Ideal für Couchpotatoes.

Siesta

Da jetzt wirklich die Mittagshitze einsetzt, machen wir das einzig vernünftige: Siesta. Und die brauchen wir wirklich, um die ganzen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten.

Ranger im Amphitheater

Nachdem wir uns ein frühes Abendessen gegönnt haben, geht es kurz vor acht zum Rangervortrag im Amphitheater um die Ecke. Wir kennen das noch aus dem Arches-Nationalpark, wo wir auch einen göttlichen Stellplatz in diesem großartigen Park hatten und wo man dann abends zu Fuß hinpilgern konnte.

Auch heute Abend ist der Vortrag wieder gut gemacht und man kann viel über die Wüstenbewohner bei Nacht lernen. Hängengeblieben ist uns aber der Versprecher „Humans are bats“ (Menschen sind Fledermäuse) statt „humans are mammals“ (Menschen sind Säugetiere). Und die nette Art, mit der die Rangerin die Leute in den Vortrag miteinbezog.

Fireplace reloaded

Anschließend freuen wir uns schon auf unser Feuerchen am Womo. Und beim Blick in die Flammen besprechen wir noch, wie Lebenspläne im allgemeinen und besonderen aussehen können. Denn für Sofie steht natürlich schon die Planung nach dem Au Pair-Jahr auf der Tagesordnung.

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