Meeting the family
31. März 2018

Heute heißt es Abschied nehmen von der Wüste. Aber einen Vormittag im Natio­nalpark gönnen wir uns noch, bevor wir nach San Diego aufbrechen, um endlich Sofies Gastfa­milie kennen zu lernen.

Birthday Girl

Und als aller­erstes steht sowieso erst Mal unsere Geburts­tags­tochter im Mittel­punkt. Alle mitge­brachten Geschenke werden auf dem Tisch drapiert und anschließend mit Freude ausge­packt. So fängt der Tag doch schon mal gut an!

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So.Viele.Bäume!

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Als wir uns dann schließlich in Richtung Hidden Valley verab­schieden, kommen wir durch eine Ebene mit den Bäumen, die dem Park seinen Namen gegeben haben. Und nach wie vor können wir uns für diese Joshua Trees begeistern, bei denen keiner wie der andere aussieht.

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Endlich Netz

Nach dem Fotostopp an der Hall of Horrors, wo wir die ersten Felsklet­terer sehen, haben wir das erste Mal seit 2 Tagen überhaupt mal wieder Handy­empfang. Und Sofies Telefon läuft regel­recht heiß mit den ganzen Geburts­tags­wün­schen, die da zusam­men­ge­kommen sind. Denn während hier der Tag gerade mal anfängt, ist ihr Geburtstag nach deutscher Zeit schon fast wieder vorbei!

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Und bei dieser Gelegenheit beruhigen wir auch mal die Daheim­ge­blie­benen, dass alles in bester Ordnung ist.

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Hidden Valley oder Rüdesheim?

Da beim Barker Dam Trail bereits alle Parkplätze belegt sind, kehren wir um und finden auch am Hidden Valley Trail zunächst keinen Parkplatz. Voll hier! Aber wir hatten zuvor schon die Augen offen gehalten und einen Parkplatz mit ein paar Extra­metern zu Laufen entdeckt.

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Beim Eingang zum Hidden Valley geht es dann zunächst mal im Schne­cken­tempo voran, da offen­sichtlich gerade eine Reise­bus­be­satzung zurück­kehrt. So viele Leute!

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Im eigent­lichen Tal verteilt es sich dann aber doch recht gut — aber Einsamkeit sieht anders aus.Wir genießen den Ausblick auf Kletterer, Lizards, verkohlte Bäume und natürlich die dollen Felsen, die das Tal umgeben.

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Slow Dumping

Nach dieser Wanderung soll es jetzt in großen Schritten Richtung San Diego gehen. Aber vorher wollen wir noch mal dumpen und Frisch­wasser auffüllen, damit wir für die zweite Woche gut gerüstet sind. Am Black Rock Campground im Natio­nalpark gibt es eine Dumpstation, also nichts wie hin.

Dort zahlen wir brav unsere 5$ und stellen uns neben einen anderen Camper der zufäl­li­ger­weise auch aus San Diego stammt. Er weist uns schon mal sicher­heits­halber darauf hin, dass das Frisch­wasser sehr langsam fließe. Und er hat recht: Erst nach einer Stunde(!) haben wir erledigt, was eigentlich eher 10 Minuten dauern sollte…

On our way

Auf dem Weg kriegen wir dann noch mal alles an Landschaft geboten, was der Westen der USA zu bieten hat. Wüste, Weite, aber auch schnee­be­deckte Berge und teilweise extremen Seitenwind. Und natürlich wieder deutlich mehr Verkehr. Das breiteste, was ich zwischen­durch gezählt habe, waren 7 Spuren…

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Und je weiter wir in Richtung Südka­li­fornien kommen, desto grüner und hügeliger wird die ganze Landschaft. Und tatsächlich kann ich jetzt besser verstehen, was Sofie meinte, als sie sagte, dass sie die Landschaft irgendwie auch an die Toskana erinnern würde.

What a warm welcome

Schließlich kommen wir an Sofies ameri­ka­ni­schem Zuhause an. Und der Empfang könnte nicht freund­licher und herzlicher sein — noch dazu für ein Geburts­tagskind!

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Wir kriegen von der kleinen Maddie erst mal das Haus gezeigt und dürfen uns sogar aussuchen, ob wir das Gäste­zimmer nehmen oder im Minnie Winnie schlafen mögen. Toll!

Und Sofies Gastvater George freut sich, dass er begeis­terte Abnehmer für seine beson­deren ameri­ka­ni­schen Bierspe­zia­li­täten gefunden hat. Wirklich leckeres Craft Beer aus San Diego! Und auch für Sofie gibt es alle Zutaten für ihr Lillet Berry, was sie dann fachkundig mixt.

Und neben den leckeren Getränken gibt es dann noch Appetizers, Lasagne und Salat, von denen sich jeder bedient, wann er Lust hat und sich irgendwo platziert, wo er Lust hat. Das nenne ich mal ungezwungen! Und wir fühlen uns sehr wohl damit.

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