Next level shopping
5. April 2018

Bevor wir „unseren“ Tag starten, bringen wir Maddie noch in ihren Kinder­garten. Oder, wie das hier heißt: „Child Develo­pment Center“. Und mir kommen schon ein bisschen die Tränen: So könnte also Vorschule/Schule aussehen, wenn man ein bisschen Geld in die Hand nähme.

Und sicherlich, dies ist eine private Einrichtung. Aber wenn man es mit dem Zustand unserer schuli­schen Gebäude vergleicht, wirkt das, als wäre man in Deutschland in einem besseren Entwick­lungsland.

Hello Horse!

Heute zeigt uns Sofie den Stall mit Island­pferden, den sie auf Empfehlung einer Stall­freundin gefunden hat. Herrlich gelegen in einem Viertel, wo anscheinend nur Pferde­freunde wohnen. Denn hier gibt es keinen Radweg neben der Straße, sondern einen Reitweg!

Aber auch sonst ist es hier wirklich mediterran idyllisch. Palmen hier, üppig bestückte Zitro­nen­bäumchen dort. Treffen­der­weise heißt der Stall „Sunland“.

In dieser Landschaft die Isis zu sehen ist dann noch ein bisschen merkwür­diger als es bei uns im grünen Bergi­schen ist. Aber die Pferde (und ein Esel!) fühlen sich wohl und werden auch hier von ihren Besitzern heiß geliebt.

Und Sophia zeigt sich erstaunlich furchtlos, begrüßt jedes Pferd mit einem fröhlichen „Hello Horse!“ und möchte auch strei­cheln. Good Girl!

Next level Mall

Anschließend zeigt uns Sofie die ganz neu entste­hende Westfield-UTC Mall. Ich hatte eine etwas großzü­gigere Variante eines überdachten Allee-Centers erwartet. Statt­dessen ist hier in San Diego natürlich alles Open Air. Aber das ist noch nicht alles: Die ganze Anlage ist wirklich bis ins Detail so geplant, dass man sich gerne dort aufhält. Was bedeutet: schöne Bepflanzung mit blühenden Bäumen, alle paar Meter eine Loungeecke, die dazu einlädt, sich hinzu­lümmeln. So ein bisschen wie das Mediterana unter den Shopping Malls. Echt eine Empfehlung für Shoppingfans!

Das machen wir dann auch mittags und gönnen uns Sandwiches von Jersey Mike’s — nach Sofies Empfehlung das etwas bessere Subway. Und ich komme zu meinem ersten Philly Cheese Steak — lecker!

Eine gute Sache gibt es in der Mall auch noch: Viele hübsche Dinge — aber gottseidank sind die teilweise so absurd teuer, dass wir gar nicht erst in Versu­chung kommen, zuzuschlagen. Der Kracher sind dann aber die Toiletten. Zunächst mal geht man durch Gänge, die so lang sind, wie bei uns eine ganze Mall. Dann trifft man auf luxuriös ausge­stattete Vorräume(!) zu den Restrooms(!) eines Einkaufs­zen­trums(!)…

Technik-Upgrade

Eine solche Sache ist der Tesla-Store, wo ich mich zum ersten Mal in ein Model 3 hinein­setzen kann (und das ist noch die „bezahlbare“ Variante). Aber alleine schon für dieses flüssig bedienbare Riesen­display mit allen Funktionen muss man das Ding lieben. Warum sind andere Autobauer da immer noch in der Steinzeit?

Im Apple Store sagen wir dann noch Goodbye zu unseren alten Uhren und statten uns neu aus. Verglichen mit den Preisen bei uns ist das echt „billig“…

Den Nachmittag verbringen wir dann gechillt mit den Kindern auf der Terrasse. Das Klima hier ist aber auch wirklich weltklasse: Nicht zu kalt, aber auch nicht zu heiß!

Braue­rei­besuch

Für den Abend hat George für uns einen Tisch in der Ballast Point Brewery reser­viert. Und so etwas habe ich dann auch noch nicht gesehen: Es gibt wirklich 100 Biersorten „on tap“ frisch aus dem Zapfhahn und man kann sich eine eigene Variation zur Verkostung, einem Flight, zusam­men­stellen.

Und lecker waren die Biere alle, das beste war wieder das „Victory at sea“ in einer besonders gereiften Version, die es auf stolze 12% Alkohol­gehalt brachte, aber einfach in Geruch und Geschmack unver­gleichlich gut war.

Aber auch das Essen war wirklich gut und empfeh­lenswert. Eine echter Geheimtipp für Reisende aus Deutschland, denn in diese „abgelegene“ Gegend kommt der Normal­tourist sicherlich eher nicht.

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