Easter Surprise
1. April 2018

Es geht direkt weiter mit der Feierei. Denn heute ist Oster­sonntag! Und natürlich wurden im und um das Haus Dutzende von Oster­eiern versteckt, die die Kinder jetzt jauchzend suchen dürfen. Und wieder eins gefunden!

Frühstück läuft hier ähnlich formlos ab wie das Abend­essen. Kaffee machen, Teilchen dazu essen, fertig. Denn wir sind zeitlich festgelegt: Es geht heute in die Kirche.

Oster­got­tes­dienst mal zwei

Sofie hatte uns schon von Weihnachten erzählt, dass auch Gottes­dienste hier viel lockerer seien als bei uns. Da würden auf zum Gottes­dienst gerne mal Flipflops und Shorts angezogen. Ich halte mich brav an diese Ansage, komme mir dann aber doch leicht under­dressed vor, da der Durch­schnitt sich schon eher was feines angezogen hat. Aber schräge Blicke gibt es da tatsächlich nicht.

Das große, rundliche Kirch­ge­bäude ist schon gut gefüllt, als wir kommen. Sofie hatte uns auch schon darauf hinge­wiesen, dass wir sehr wahrscheinlich im Eingangs­be­reich stehen müssten.

Aber ich sehe, wie viele Leute zu einem großen Gebäude etwas weiter hinten auf dem Grund­stück pilgern. Ich frage Großmutter Zsa Zsa, was dort wohl wäre. „Ach, dort ist auch ein Gottes­dienst. Sollen wir dorthin gehen?“ Und tatsächlich ist es nicht, wie von mir vermutet, eine TV-Übertragung aus der Kirche, sondern einfach ein weiterer Gottes­dienst mit allem Piffpaffpuff. Und einem schon sehr betagten Priester, der mich spontan an Maester Aemon aus Game of Thrones erinnert. Er hat eine tolle Stimme, der man gerne zuhört und würzt seine Predigt auch mit einem Schuss Humor. Und obwohl die Abläufe und Reihen­folge so katho­lisch wie in Europa ist, ist die allge­meine Stimmung doch etwas anders. Das mag an der musika­li­schen Gestaltung mit verstärkter Sängerin und Band(!) mit Schlagzeug(!!) liegen. Ist halt anders als Orgel und Chor.

Oster­brunch

Wieder zuhause angekommen, wird sofort in der Küche gebrutzelt. Jetzt gibt es ein Brunch mit Eggs Benedict und Bratkar­toffeln. Lecker!

Die Kinder spielen derweil mit ihren Oster­ge­schenken. Insbe­sondere eine Tiara und Sticker stehen hoch im Kurs. Aber auch Eierfärben macht Spaß!

Das beste Geschenk jedoch ist der Seifen­bla­sen­delfin. Der pustet angeblich 500 Seifen­blasen pro Minute raus und wir haben alle viel Spaß mit den jauch­zenden Kindern, die immer und immer wieder hinter den Bubbles herjagen.

Überra­schung!

Für den Nachmittag hat uns Sofie eine Überra­schung versprochen. Wir kriegen lediglich die Info, dass etwas wärmere Kleidung gut wäre und die Kamera mitzu­nehmen nicht die schlech­teste Idee sei.

Wir fahren Richtung San Diego (neuer Rekord: 8 Spuren!) und landen schließlich an der Shelter Island Marina, etwas nördlich von San Diego. Sofie hat uns tatsächlich eine Sunset-Sailing-Tour mit Sail San Diego organi­siert!

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Und es ist, wie bei unserer Stadt­rund­fahrt in LA, mal wieder alles bestens vorbe­reitet und geplant.

Drinks und Snacks? Reichlich vorhanden.

Ein Schiff, das nicht zu groß und nicht zu klein ist? Perfekt!

Ein lustiger und souve­räner Käpt‘n? Heißt bei uns Anthony und macht einen tollen Job.USA2018--574.jpg

Und als Tüpfelchen auf dem i gibt es noch einen richtig guten, gechillten Musikmix und Beanbags an der Bugspitze. Richtig, richtig gut!

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Auch unsere Mitrei­senden, 2 Pärchen aus New Jersey, sind unter­haltsam. Als der coole ältere Herr hört, dass wir aus Deutschland kommen, bietet er uns an, dass wir doch bitte gerne ihren Präsi­denten auf dem Heimweg mitnehmen könnten…

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Und die Fahrt in Richtung San Diego ist dann wirklich herrlich. Strah­lender Sonnen­schein, aber nicht zu heiß, leichter Wind in den Haaren. Anthony steuert uns ganz entspannt durchs Hafen­becken von San Diego und wir genießen diesen ersten Anblick der Stadt, den sicher nicht jeder Tourist so geboten bekommt.

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Als die Sonne dann untergeht, wird es doch empfindlich kühl. Aber auch dafür ist vorge­sorgt: Es gibt Jacken, Decken und sogar einen Snugli, in den sich Sofie hinein­ku­scheln kann.

Was eine tolle Überra­schung!

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