Gammeltag mit Unwetter

Eigentlich ist der heutige Tag schnell mit dem Wort “Gammeltag” zusammengefasst. Nach einem gemütlichen Frühstück ziehen wir vom provisorischen Wiesenplatz auf den Campingplatz um. Erfreulicherweise kriegen wir sogar unseren Wunschplatz unter all den Möglichkeiten, die wir gestern ausgekundschaftet hatten.

Nach dem schnell von der Hand gehenden Aufbau von Tisch und Stühlen und dem Ausfahren der Markise machen wir es uns gemütlich. Es geht zwar ein durchaus frischer Wind, aber der ist bei dem sonnigen Wetter gut auszuhalten.

Gut gelaunt bestelle ich für später im Campingplatzbüdchen Zimtschnecken fürs Kaffeetrinken.

Gegen Mittag verdunkelt sich der Himmel aber zusehends. Auch ein paar erste Tröpfchen, die fallen, nehmen wir nicht so ernst. Geht doch wunderbar unter unserer Markise. Als es dann kräftiger regnet, gehen wir für diesen Schauer dann doch lieber ins MoMo. Und gucken zu, wie es immer stärker und stärker schüttet und der Wind an unserer Markise zerrt und rüttelt. Was ist denn hier los?! Bloß gut, dass ich die Heringe für beide Ständer gut in den Boden getrieben habe! Denn bei einer besonders heftigen Böe verdreht es eine Stange ganz eigenartig, so dass wir schon befürchten, dass da etwas bricht oder gar davonfliegt. Der Regen fliegt mittlerweile waagerecht…

Aber wie der Spuk gekommen ist, so schnell ist er dann auch wieder verschwunden. Eine halbe Stunde später haben wir strahlend blauen Himmel über uns! Wir checken die Markise, die gottlob keinen Schaden genommen hat und fahren sie trotzdem wegen der immer noch starken Windböen lieber ein. Als Regenschutz bringt sie bei dem Wind eh nichts und einen Sonnenschutz wollen wir doch gar nicht!

Stattdessen bauen wir alles wieder auf und genießen auf diesen Schreck hin die Zimtschnecken gleich noch mal so sehr.

Ansonsten gibt es von heute einfach nichts zu berichten. Ruhe. Durchschnaufen. Verdauen. Gut so.

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