Was kümmert mich mein Geschwätz…
21. März 2015

Jetzt haben wir schon seit Wochen den Ostertrip in die Bretagne geplant, Reise­führer und Foren durch­forstet. Und uns natürlich schon sehr, sehr vorge­freut!

Und dann gucken wir heute aus dem Fenster und kriegen eine leicht verspätete Winter­de­pression: grau, Niesel­wetter und kalt. Bah! Und die Aussichten, die die Wetter-App für die Bretagne uns ankündigt, sind eher so mittel. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht einfach mal sonnig und warm. Und auf einmal kommt uns die Idee, die für den Herbst vorge­sehene Toskana­fahrt auf den Frühling vorzu­ver­legen. Siena in der Oster­woche: 19° und heiter. Das wollen wir gerne auch haben!

Und während wir noch mit dem schlechten Gewissen kämpfen, dass wir doch eigentlich in die schöne Bretagne wollten, kommt uns auf einmal die Erleuchtung: Das ist doch genau das, was wir uns vom Womofahren versprochen hatten! Eben keine Verpflich­tungen mit Buchungen von Ferien­wohnung, Mietwagen oder Flügen einzu­gehen, sondern spontan auf ungüns­tiges Wetter oder andere Spinne­reien, die uns in den Kopf kommen, zu reagieren. Also wird umgeplant!

Nach einem Abstecher in die Bücherei stapeln sich die Toskana­bücher bei uns und da wir ja bereits einmal dort waren, wissen wir schon recht genau, was wir unbedingt noch einmal sehen wollen und wo es uns besonders gut gefallen hat.

Und der schöne Neben­effekt: Die Bretagne ist ja nur aufge­schoben und eventuell verschieben wir Skandi­navien aufs nächste Jahr (schweren Herzens!) und erweitern unsere Breta­gne­reise dann um die eine oder andere Woche und fahren halt im Sommer oder spätestens im Herbst nach Frank­reich!  Denn eigentlich war uns schon vor Fahrt­an­tritt klar, dass wir in den 2 Wochen Oster­ferien nur einen Bruchteil der schönen Orte sehen würden, die Annette schon so fleißig zusam­men­ge­stellt hat. Und das Wetter ist im Sommer sicherlich auch noch mal ein paar Grad wärmer und ein paar Tage trockener. Win-win!

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