Und es geht los…!
27. März 2015

Letzter Schultag = Erster Ferientag!

So war der Plan. Und eigentlich klappt auch alles wie am Schnürchen, wenn da nicht eine Kleinigkeit wäre:

Aus unerfind­lichen Gründen hat sich die Starter­bat­terie verab­schiedet und beim Anlassen kommt nur noch ein schwaches Röcheln. Hmpf. Aber ist ja kein Problem, denkt der Wohnmo­bilist und schließt das MoMo an den Steck­do­sen­strom aus der Garage an. Bei der Übergabe wurde uns ja versi­chert, dass über den Netzstrom sowohl Aufbau- als auch Starter­bat­terie geladen würden. Aber auch, als die Aufbau­bat­terie voll geladen ist, gibt es beim zweiten Anlass­versuch nur ein müdes Gewürge, die Tacho­zeiger zucken ein bisschen und das war’s.  Und jetzt? Start­hilfe mit dem PKW. Und tatsächlich klappt’s dann auch wieder mit der Starter­bat­terie. Puh! Aber für den Rest des Urlaubs bleibt jetzt doch ein komisches Gefühl, ob mit der Battiere etwas nicht stimmt — denn norma­ler­weise kann doch eine (neue!) Batterie nicht nach 4 Tagen (Montag zuletzt gefahren) schlapp machen. Meine momentane Vermutung ist, dass in der Werkstatt etwas beim Anschließen der Rückfahr­kamera falsch gemacht wurde…

Dann geht es halt mit leichter Verspätung um 16:30 Uhr los und wir reihen uns brav in den üblichen Super-Stau vor dem Lever­ku­sener Kreuz ein. Die “Abkürzung” über die Dörfer verbietet sich, weil die Abfahrspur nach Burscheid sich fast schon bis auf die Autobahn staut. Also ist der Plan simpel: Da die rechte Spur immer am schlech­testen läuft, wechseln wir auf die Mittelspur. Wenn sich vor der Abfahrt auf die A3 eine größere Lücke auftut, wechseln wir nach rechts, ansonsten wird es halt die A61. Haupt­sache Richtugn Süden, denn der Wetter­be­richt für Zuhause ist gruselig!

Und tatsächlich erweist sich die A61 als Glücksfall, da sie sich sehr entspaannt fahren lässt und so fressen wir Kilometer auf Kilometer. Aber durch den späteren Abfahrts­termin schaffen wir unser eigent­liches Tagesziel bei der Verwandt­schaft in der Schweiz nicht mehr ganz. Hinter Stuttgart machen wir zwar noch mal eine Pause, aber dabei stelle ich fest, dass es jetzt doch besser wäre, mal das MoMo abzustellen. Also suche ich mit der ProMobil-App einen Stell­platz in der Nähe und tatsächlich werden wir in Donau­eschingen fündig. Ein sehr netter, ruhiger Stell­platz für die Nacht, den wir ohne Probleme anfahren.

Erster Zwischen­stopp auf dem Weg in die Toskana!

2 Kommentare

  1. Schön, dass ihr bei uns einen kleinen Frühstücks-Zwischen­stopp eingelegt habt ;-).
    Liebe Grüsse und gute Reise! <3
    die Schweizer 🙂

    Antworten
    • Danke!

      Antworten

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