Oktobersommer

Ach, was ist das morgens im Bett gemütlich! Aber ich möchte heute doch mal wieder raus zum Fotografieren. Denn ein Sonnenaufgang um viertel vor acht ist ja mit das angenehmste, was man sich vorstellen kann!

Also Rucksack und Stativ gepackt, aufs Fahrrad gestiegen und losgeradelt. Der Blick auf die still daliegende Ostsee ist schon mal wunderschön und ich stelle fest, dass es eine halbe Stunde früher wahrscheinlich noch toller gewesen wäre. Grmpf.

Mit meinen neuen Filtern bin ich noch nicht auf Du-und-Du und muss mir erst mal aneignen, an was ich alles denken muss, damit die Bilder nicht sehr speziell werden… Schön, wenn man im Blog dann nur die Bilder veröffentlichen kann, die was geworden sind!

 

Die Stimmung an der Schönberger Seebrücke ist herrlich entspannt. Eine Handvoll Leute ist schon unterwegs. Eine ältere Dame hat es sich in einem Strandkorb, der in Richtung der aufgehenden Sonne ausgerichtet ist, gemütlich gemacht und frühstückt.

Andere spazieren zum Ende der Seebrücke und wieder zurück. Und ein Müllwerker feudelt mal die ganzen Brückengeländer ab. Über allem liegt eine völlige Zeitlupenstimmung – als würde das noch ewig so weiter gehen. Aber als die goldene Stunde vorüber ist, mache ich mich auf den Rückweg zum Frühstücken.

Ruhestörung

Wir gehen den Tag heute mal noch ruhiger an als sonst schon. Das heißt: In Ruhe die Bilder des Morgens sichten bzw. Hunderunde am Strand. Und lesen, lesen, lesen.

Es könnte so schön sein, wenn nur nicht hinter der Hecke offensichtlich ein Freundestreffen im größeren Stile stattfinden würde. Und auch das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn es nicht diese eine Frau gäbe, die immer übertrieben laut reden und vor allem lachen würde. Eben alles einen Tacken too much. Wir sind da ja eher auf der Suche nach Ruhe…

Aber da der Stellplatz groß ist, kundschafte ich kurzerhand aus, ob man am anderen Ende noch etwas hören kann und tatsächlich: Bis auf ein röhrend hustendes Rind himmlische Stille!

Also bewegen wir das MoMo ein paar Meter weiter, richten uns häuslich ein und sind glücklich. Und als Beweis, dass wir nicht wirklich unsoziale Grantler sind, können wir es wunderbar aushalten, dass sich direkt hinter uns eine junge Familie mit Kleinkind und Großeltern einrichtet, die aber rücksichtsvoll daran denken, dass sie nicht alleine auf der Welt sind.

Oktobersommer

Das einzige Gesprächsthema heute ist das sommerliche Wetter. Komplett irre 26° für Mitte Oktober. Und wir verbringen tatsächlich den Tag in T-Shirt und Shorts und auch abends wird es uns lange nicht so kalt wie noch gestern. Alles fühlt sich nach Sommer an.

Mittags radel ich noch mal los und kaufe im Supermarkt ein paar leckere Sachen ein. Unter anderem einen Pudel.

Nein, auch in Schleswig-Holstein kriegt man keine Hunde serviert. Aber dafür einen Rosinenstuten. Lecker und so mächtig, dass wir nach unserem Kaffeetrinken keinen größeren Hunger mehr verspüren. Das eigentlich für den Abend geplante Grillen verschieben wir mal flexibel auf morgen.

Hundestrand

Nachmittags gehen wir noch mal an den Hundestrand, damit die beiden Vierbeiner auch zu ihrem Recht kommen. Während Mia so etwas ja eher entspannt-routiniert zur Kenntnis nimmt und pflichtschuldigst mal an einem Büschel Seegras schnuppert, ist Elli in ihrem Element.

So viele neue Freunde! Ein Hund nach dem anderen wird zum Spielen aufgefordert und mit den neuen Buddies wird dann eine Runde nach der anderen gerast, dass der Sand und das Wasser nur so spritzen.

Und abends sitzen wir dann locker noch eine Stunde länger als gestern draußen, weil es einfach so mild ist und vor allem: Weil es im MoMo immer noch reichlich (zu) warm ist! Dabei ist es doch Ok-to-ber! In Deutsch-land! Am Me-her!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.