Alpen­pan­orama und sonst nix
20. September 2018

Auf unserem urigen Camping­platz begrüßt uns der neue Tag mit perfektem Sommer­wetter. So viel Glück kann man ja kaum haben!

Nach den letzten zwei wander­samen Tagen machen wir uns heute einen Ruhigen. Wir genießen es, beim Lesen zwischen­durch einfach mal aufzu­blicken und diese Aussicht zu haben — hat man ja nicht alle Tage!

Da der üppig bestückte Apfelbaum direkt neben dem MoMo reichlich Fallobst produ­ziert, kommt Annette auf die geniale Idee, einfach mal Apfelmus zu kochen. Vom Baum fast ohne Umweg in den Mund. Viel frischer und leckerer geht’s dann wohl nicht!

Beschau­liches Beatenberg

Nachmittags machen wir uns auf den Weg ins langge­streckte Örtchen Beatenberg. Ein bisschen wirkt es so, als hätte der Ort seine beste Zeit hinter sich — mehrere Hotels sind geschlossen und wirken (für schwei­ze­rische Verhält­nisse) recht verlottert. Es wirkt alles so, als würde es niemanden hierhin ziehen…

Zu unserem Pech hat die lokale Bäckerei ausge­rechnet heute Ruhetag — aber unsere fürs Kaffee­trinken einge­planten Nussgipfeli kriegen wir (neben einem Eis für den Rückweg) dann doch noch im kleinen Tante-Emma-Laden.

Mondaufgang

Wieder an unseren Panora­ma­platz zurück­ge­kehrt lassen wir dann die Natur ihren Job machen. Schön aussehen und sich dann noch steigern!

Der Mond, der zwischen Eiger und Mönch aufgeht, sieht schon mal reichlich toll aus. Und bis zum Sonnen­un­tergang schieße ich dann noch mehr als ein paar Bilder von dieser tollen Szenerie. Denn immer, wenn man denkt „Besser wird’s ab hier nicht mehr!“ Ist ein paar Minuten später schon wieder ein noch orange­ro­teres Licht auf den Schnee­riesen und der Mond strahlt noch heller…

  

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