Yo, Bitche!

Man merkt wieder, dass wir in bergiger Gegend sind. Die Nacht war kühl und morgens ist es draußen am See herrlich dampfig und frisch.

Da die Sonne aber volles Rohr scheint, lassen wir uns nicht verdrießen und frühstücken draußen – wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Urlaub…

Denn auch heute geht es ein Stück weiter Richtung Norden. Wir fahren mitten durch die Vogesen. Und als wir am Lac de Pierre-Percèe Zwischenstopp machen, sieht es wirklich schwer nach Sauerland aus. Stausee und Nadelholz, so weit das Auge reicht.

Aber je weiter wir der deutschen Grenze kommen, um so flacher wird das Land und um so heimischer fühlt man sich bei Ortsnamen wie Domfessel und Lorentzen. Wir genießen vor allem die geschwungene Landschaft, die wir hier vorfinden. Auf eine unspektakuläre Weise schön.

Unseren Zielort haben wir uns zunächst wegen des skurrilen Namens ausgesucht: Bitche. Aber als wir gesehen haben, dass es a) einen anscheinend feinen Womostellplatz gibt und b) eine sehr fotogene Festung, haben wir beschlossen, dass das genau der richtige Ort für unsere letzte Nacht in Frankreich ist.

Den Fotostopp mit Annette am Ortsschild verschieben wir zunächst einmal. Dafür mache ich mich wenig später auf eine Foto-Festungsbesichtigung, während Annette mit den Hunden eine Umrundung vorzieht.

Was man nicht so auf dem Schirm hat und was die Fotos nicht hergeben: Das Ding ist verdammt groß! Von den Dimensionen locker mal so groß wie die größten Kreuzfahrtschiffe, aber halt nicht ganz so luxuriös.

Als abends dann die Festungsbeleuchtung angeschmissen wird, zieht es uns noch mal zu einer abendlichen Umrundung aus dem MoMo. Jetzt haben wir die Bastei ganz für uns alleine und genießen die Ruhe und besondere Atmosphäre rund um die Festungsanlage. Schafe inklusive.

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