Geburts­tagstag
31. März 2015

Für Sofies heutigen Geburtstag haben wir extra­vagant Brötchen bei unseren netten Nachbarn aus Ostfriesland auf dem Camping­platz bestellt, da das Platz­lädchen noch im Winter­schlaf ist. “Kein Problem, machen wir gerne!” War die fruend­liche Antwort gestern abend. Und da wir ja nicht drängeln wollen, überbrücken wir erst mal mit dem Geburts­tags­kuchen, den Annette im Omnia meisterhaft gebacken hat. Und da sich nebenan nichts rührte, haben wir uns erst mal gemütlich in die Morgen­sonne gesetzt. Und gewartet. Und gewartet. Und gewartet.

Irgendwann beschließen wir, dass ein Chilltag bei Sonnen­schein mit Musik und Lesen eigentlich nicht das Schlech­teste für einen Geburtstag sein muss und machen aus der Not eine Tugend: Wir verlängern einfach um einen Tag den Platz mit der schönen Aussicht. Guter Plan, vor allem wenn man die schau­rigen Wetter­nach­richten aus der Heimat hört!

Nachdem wir dann um halb zwölf auch tatsächlich gefrüh­stückt haben, gehen wir nahtlos in die Mittags­siesta über. Urlaub!

Nachmittags geht es dann doch mal los nach Sestri Levante, um die Vorräte aufzu­füllen und ein bisschen Stadt­leben zu schnuppern. Das Navi lotst uns auf so ziemlich dem umständ­lichsten Weg zum Coop, den uns  die nette Dame vom Camping­platz für Parken und Einkauf empfohlen hat. Wir parken schließlich auf dem oberen Parkdeck, versuchen nicht daran zu denken, dass vor genau 2 Jahren unser Wohnmobil geknackt wurde und machen uns auf den Weg in die Stadt.

Zunächst sieht Sestri Levante nicht so einladend aus. Der Strand­bou­levard wirkt noch verwaist, die Sonne verschwindet auf einmal hinter Wolken und ein frischer Wind weht. Wir sind froh, dass wir Jacken an haben!

Wir schlendern noch ein bisschen durch die Einkaufs­gassen und Sofie wird in einem ausge­sprochen netten Laden für ein Mitbringsel als Danke­schön fürs Hamster­hüten fündig. Ich beschließe, bei dem Daten­hunger den das Bloggen und die Fotos haben, eine SIM-Karte bei WIND zu kaufen, die 12GB Daten beinhaltet. Gute Entscheidung, sehr empfeh­lenswert für alle mit so großem Daten­ver­brauch!

Auf der Heimfahrt stellen wir dann noch fest, dass der Kauf der Wohnmo­bil­na­vi­gation fürs Navigon ein Griff in die Tonne war: Obwohl ich die Maße des MoMos genau einge­geben habe, will mich das Ding durch einen gerade mal 2,50m hohen Tunnel lotsen und kurz darauf noch einmal durch einen zu niedrigen Tunnel. Wofür genau habe ich da eigentlich bezahlt? Wird rekla­miert!

Abends lassen wir den Tag dann mit den einge­kauften Lecke­reien, einem Telefonat mit Zuhause und einer 11-nimmt-Runde ausklingen.

Morgen geht es auf nach Lucca!

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