Über den Kleinen Belt
6. August 2019

Auf den Wetter­be­richt ist wirklich nichts zu geben. Der angekün­digte Regen macht sich rar und wir können mal wieder die Sonne genießen.

Nach einem gemüt­lichen Abschieds­spa­ziergang brechen wir nach Faaborg auf. Wie sich heraus­stellt ist das ein hübsches kleines Städtchen mit vielen kleinen origi­nellen Geschäften auf der Haupt­ein­kaufs­straße. Da kann man sehr schön bummeln.

Ægekage

Wir haben im Internet gesehen, dass es hier eine Spezia­lität gibt, die zumindest optisch ungewöhnlich ist: Ægekage. Oder zu deutsch: Eierkuchen. Das ganze ist ein fettes Omelett belegt mit viel aufge­türmtem frittiertem Bacon und mit Tomatenvierteln.

Wir setzen uns in den Hinterhof des Hotels Faaborg und probieren aus. Sicher­heits­halber nehmen wir nicht beide das gleiche, sondern bestellen noch eine gemischte Fisch­platte, falls der Ægekage doch nicht so lecker ist…

Aber die Sorge ist unbegründet, denn es schmeckt gut. Aller­dings hinter­lässt der Speck dann doch einen fettigen Eindruck im Magen, den man gerne mit einem Schnaps verdauen möchte. Aber doch nicht Mittags und wenn man noch Womo fahren muss!

Bye, bye Fünen

Wir bummeln noch etwas durch die Stadt und decken uns in der Räucherei mit leckeren Sachen ein — Fisch haben wir nicht so viel gegessen, wie wir es gerne hätten.

Wir fahren dann noch ein paar Kilometer weiter und sind schon am Fähran­leger der Fähre von Bøjden nach Fynshav auf der Halbinsel Als, die schon wieder so nahe bei Deutschland liegt, dass an der Südküste die Flens­burger Förde und das deutsche Festland zu sehen sind.

Aber nicht für uns: Wir fahren nach Nordborg, was überra­schen­der­weise an der Nordküste liegt.

Strand­camping

Am dortigen Camping­platz Købingsmark gibt es einen Stell­platz vor dem Gelände, der sich nicht wie ein ungeliebtes Kind anfühlt, sondern bei dem man für 100 Kronen stehen kann, wenn man auf Strom und Dusche verzichten kann. Für das Doppelte hätte man den Rasen­platz auf dem Camping mit allem Komfort. Auch ein faires Angebot, aber da wir in diesem Urlaub für unsere Verhält­nisse schon oft und gut auf Camping­plätzen gestanden haben reicht uns die Schmal­spur­lösung völlig aus.

Es gibt noch mal einen (aller­dings schmalen) Sandstrand und am Ende des Tages sogar einen dieser besonders gefärbten dänischen Sonnen­un­ter­gänge. Gefällt uns für unsere letzte Nacht in Dänemark.

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