Instant Gourmand
15. Oktober 2016

Heute gehen wir mal getrennte Wege. Während Annette mit Mia den Weg hinunter zum Strand erkundet, nutze ich die Zeit zum Lesen. Es ist wider Erwarten sonnig freundlich — nicht schlecht bei einer Wetter­vor­hersage, die fürs Wochenende eher mau aussah! Wir fotogra­fieren die Aussicht von oben nach unten und von unten nach oben — schwer, zu sagen, was besser gefällt!

Von oben Von oben Von unten Von unten

Wir folgen weiter der Route des falaises und finden schon auf den ersten Metern mehrere fast noch tollere (wenn auch inoffi­zielle) Stell­plätze mit fantas­ti­schen Aussichten. Auch am Pointe Minard, wo wir einen Foto- und Landschaft-wegguck-Stop machen, darf man mit dem Womo über Nacht stehen. Empfehlung!

Am Pointe Bilfot, wo wir als nächstes stehen bleiben, hat man einen weiten Blick in die Bucht von Paimpol, in der gerade Muschel­sucher und ‑züchter fleißig am Ernten sind. Wir stellen uns vor, wie das ganze wohl bei Sonnen­schein aussehen mag, denn mittler­weile hat es sich ganz schön zugezogen und ein paar Tröpfchen fallen auch schon aus den Wolken.

Wir halten aber trotzdem noch an der Freiluft­ga­lerie von Monsieur Kito. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass das was für uns ist. Und in der Tat finden wir die riesigen Holzskulp­turen wirklich sehenswert und originell.

An der Abbaye de Beauport machen wir nur kurz Station, da es sich mittler­weile ein bisschen einge­regnet hat und wir daher eine inten­sivere Besich­tigung im Regen nicht all zu verlo­ckend finden. Da reicht uns eigentlich der Blick durch die Gitter…

In Paimpol parken wir problemlos am Hafen und machen uns an einen kleinen Stadt­rundgang.

Paimpol ist eine wahre Künst­ler­ko­lonie! Gefühlt jedes zweite Geschäft ist eine Galerie oder etwas mit Kunst­ge­werbe. Und dankens­wer­ter­weise die meisten mit wirklich sehens­werten Schau­fenstern. Und Lecke­reien shoppen lässt es sich auch ganz vorzüglich: In der Reihen­folge ihres Auftretens: Feigen-Balsamico-Aufstrich, Baguette, Fromage, Cidre und kleine Tartelets aus der Patis­serie, kunstvoll verpackt in einem Karton mit der Aufschrift “Instant Gourmand” — genau so fühlen wir uns! Und mit großem Genuss verspeisen wir die Törtchen dann im MoMo zu einer Tasse Kaffee.

Unser Weg führt uns noch ein paar Kilometer weiter nach Norden zum Pointe de l’Arcouest. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf schären­ähn­liche kleine Inselchen und natürlich die Atrraktion in dieser Ecke: Die Isle de Bréhat. Aber die sparen wir uns für morgen auf…

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