Pünktlich zum Wochenende hat sich auch der Frühling angekündigt. Nach der doch etwas sehr gewöhnungsbedürftigen Schneefahrt am Montag kommt Vorfreude auf!

Am Samstag vormittag holen wir das Womo am Stellplatz ab und kurven nach Hause. Irgendwie ist die Sitzposition aber noch sehr gewöhnungsbedürftig – was hat sich der Herr Fiat dabei gedacht, dass man entweder viel zu weit vom Lenkrad weg sitzt, um noch die Instrumente ablesen zu können, oder aber viel zu nah, so dass die Schienbeine gegen die Ablage unter dem Lenkrad stoßen? Da muss doch noch was zu machen sein…? Egal, jetzt wird erst mal eingeräumt!

Alles lässt sich problemlos in unserem “kleinen” Womo unterbringen. Zur befürchteten Platznot kommt es definitiv nicht. Das liegt aber vor allem daran, dass wir unsere Faltsessel, die eigentlich in die “Heckgarage” (die viel eher ein sehr schmales Staufach ist…) sollten, einen feinen Platz hinter dem Fahrersitz kriegen. Passt!

Nachdem alles an seinem Platz untergebracht ist, fummele ich noch mal am Lenkrad rum und stelle fest, dass es sich ganz wunderbar in der Entfernung zum Armaturenbrett verstellen lässt. Und nachdem auch der Sitz richtig eingestellt ist, sitze ich sowohl bequem als auch mit guter Sicht. Geht doch!

Bis alles dann untergebracht ist, vergeht aber doch noch so einiges an Zeit, so dass wir am späten Nachmittag erst in die Eifel aufbrechen. Wir haben uns Nideggen als Ziel ausgeguckt. Dort haben wir uns schon im letzten Jahr sehr wohl gefühlt und wir fanden, dass es nicht schaden kann, wenn man sich an seinem ersten Zielort zumindest ein bisschen auskennt…

Wir kommen zum Sonnenuntergang am Stellplatz Danzley an und parken dank Rückfahrkamera problemlos auf dem Stellplatz rückwärts ein. Gut, auf einem Platz wo links und rechts meilenweit Platz ist und man gemütlich nach hinten setzen kann, war das jetzt auch nicht so ein Kunststück… Aber Spaß macht es trotzdem!

Wir beschliessen, nicht ganz stilecht, die Womo-Küche heute Abend kalt zu lassen und zur Feier des Tages im Ort essen zu gehen. Schließlich haben wir heute schon genug gearbeitet… Auf dem Weg in den Ort werden wir noch mit diesem fantastischen Sonnenuntergang belohnt:

Wir geniessen ein leckeres Abendessen im kuriosen Restaurant Angus: Ein Steakhouse mit italienischen (viele Gnocchi-Varianten) und indischen(!) Gerichten. Da wir schon ewig nichts indisches mehr gegessen haben, gibt es also etwas indisches – wir haben es nicht bereut!

Zufrieden, satt und müde kehren wir zurück und fallen kurz darauf schon müde ins Bett. Ein aufregender Tag!

Die Nacht war dann sehr unruhig und nicht ganz so erholsam. Zum einen sorgt die Aufregung und das Verarbeiten der Ereignisse für wirre Träume und zum anderen wird es in der Nacht doch recht kühl – auf die naheliegende Idee, die Heizung ein bisschen höher zu drehen, kommt keiner von uns beiden…

Am nächsten Morgen trösten uns der strahlend blaue Himmel und der Sonnenschein über die nicht wirklich erholsame Nacht hinweg. Und auf dem Weg zum Brötchen holen steigt die Laune in Vorfreude auf diesen ersten richtigen Frühlingstag schon deutlich. Am Rathausplatz sieht Annette einen Mann mit Brötchentüte ins Auto steigen, aber wir sehen keine geöffnete Bäckerei. Hm?

Des Rätsels Lösung: Es wird direkt aus der Backstube im Hinterhof verkauft und wir schlagen bei all den leckeren Brötchen richtig zu, damit wir auch morgen früh noch etwas davon haben.

Wir frühstücken bei geöffnetem Fenster und geniessen in vollen Zügen unser erstes MoMo-Frühstück. Ja, MoMo ist tatsächlich kein Tippfehler, denn diesen Namen hat mein Vater gestern in einer SMS verwendet und er gefällt uns so gut, dass wir ihn direkt übernehmen. Unser MonsterMobil!

Um 11 Uhr brechen wir dann zur Wanderung rund um die Buntsandsteine auf und stellen fest, dass die Wanderkondition doch etwas gelitten hat, denn der heutige Spaziergang kommt uns schon vor wie eine Mammut-Tour! Dafür gibt’s aber schöne Aussichten zu genießen – auch wenn die überwiegend braune Natur gerne noch etwas zulegen darf!

Nach der Wanderung genießen wir noch ein Käffchen im MoMo und brechen dann ganz entspannt wieder Richtung Heimat auf. Und auf der Heimfahrt fühlt sich dann alles schon sehr viel vertrauter und stressfreier an. So kann es gerne weitergehen!

4 Kommentare
  1. Michael sagte:

    Schöner Bericht von Eurer Jungfernfahrt nach Nideggen in der Eifel. Ist der Stellplatz empfehlenswert?
    Gruß Michael

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    • Michael Mönsters sagte:

      Ich fand den Stellplatz in Ordnung. Befestigt, der Ort ist fußläufig schnell erreicht und in der Nacht ruhig. Es ist aber eigentlich "nur" ein Wanderparkplatz, der nicht wirklich ausgewiesene Womo-Stellplätze anbietet und der tagsüber bei schönem Wetter entsprechend voll ist.

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