Noch einmal soll der Wetterbericht uns nicht austricksen. Wir hoffen darauf, dass es stimmt, was für heute angekündigt wird. Vormittags eher trübgrau, aber ab dem späten Mittag soll sich dann die Sonne durchsetzen.
Das kommt uns dann auch sehr gelegen. Langsam in den Tag starten, ein bisschen Haushalt, ein bisschen Planung für die letzte Woche Schottland. Kaum zu glauben, dass wir auf der Zielgeraden sind!
Mini-Radtour
Ich baue mal wieder die Räder auf, obwohl sie ihren großen Einsatz erst morgen kriegen werden. Heute gibt es quasi eine Ouvertüre. Denn wir fahren hinüber ins Glen Tanar, wofür man nur einmal über den Hügel fahren muss. Wobei die Holperstrecke wirklich kein Vergnügen macht. Kurz, aber schrecklich. Für den Rückweg planen wir schon mal den Umweg über die in jedem Fall bequemere B976 ein. Aber das ist dann auch schon das Einzige, über das wir heute meckern werden. Der Rest wird, wie könnte es anders sein, großartig!

Friedliches Tal
Wir kommen am Visitorcenter an, das aber bereits geschlossen ist. Ob für heute oder die Saison wissen wir nicht.

Die Runde ist dann eine herrliche, knapp 5 Kilometer lange Spazierrunde. Keine Anstrengung, sondern einfach herrlichster Genuss der herbstlichen Landschaft. Egal, wohin man den Blick schweifen lässt: Gelb, Orange, Braun und Rot sind die Farben, die das Auge magisch anziehen.


Makro-Lust
Schon nach ein paar hundert Metern an der St. Lesmo’s Chapel bin ich im Foto- und Farbenrausch. Immer wieder neue Kombinationen von Farben, Formen und Licht gilt es zu einem Bild zusammenzubringen.




Wie gut, dass heute mein Makro-Objektiv im Fotorucksack ist. Da kann man dann auch schon mal ganz nah rangehen. Was ich ausgiebig tue.








Lichtspiele
Aber natürlich lässt sich auch die schottische Countryside nicht lumpen und liefert mal wieder tolle Lichtspiele. Die gelben Birkenblätter leuchten dann plötzlich so intensiv, dass die anderen Bäume einfach nur noch neidlos anerkennen können, dass sie dieses Strahlen einfach nicht hinbekommen.









Und so schaffen wir es mal wieder, eine 5-Kilometer-Wanderung in drei Stunden zu absolvieren. Aber was für herrliche drei Stunden das waren!


Und das Beste: Vom Visitorcenter kann man auch in die andere Richtung eine bestimmt nicht minder schöne Wanderung unternehmen. Ist für das nächste Mal vorgemerkt. Hier waren wir nicht zum letzten Mal!

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