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Fish&Finish

Unser letzter Tag auf der britischen Insel ist schnell erzählt. Wir haben den Vormittag genüsslich mit Frühstück und Tagebuch (online und offline) vertrödelt. Den spätestens Check-out auf dem Campingplatz haben wir um 11.57 Uhr locker um 3 Minuten zu früh umschifft.

Coastal route

Für unsere letzte Etappe wählen wir die coastal route. Sah auf der Karte sehr vielversprechend aus, da sie wirklich immer parallel zur Küste verläuft. Aber vom Meer sieht man leider nicht oft etwas. Stattdessen ist es eine schmale Straße mit Steinmauern rechts und links – noch einmal was zum konzentrierten Fahren und weniger zum Cruisen.

Als Zwischenziel haben wir uns Newbiggin by the Sea ausgesucht. Die Engländer können das ja mit den malerischen Ortsnamen. Und einen breiten Strand soll e Sport auch geben. Mehr brauchen wir doch gar nicht!

England in a nutshell

Und auf eine Weise ist das Städtchen dann eine ganz kompakte Version von allem, was man in England so erleben kann. Stressfrei erreichen wir einen großen, kostenlosen Parkplatz am Strand. Dieser ist aber so was von ausdrücklich für Hunde verboten, dass wir gar nicht mal auf den Gedanken kommen, ein letztes Mal mit Elli und Mia ans Mer zu gehen. Und „no fouling“-Hinweise noch und nöcher.

Aus dem Strandrestaurant dröhnen uns „Walking on sunshine“ und Dire straits entgegen. Lustig, weil das für das Publikum hier sicher immer noch fetzige Junge-Leute-Musik ist. Aber irgendwie auch süß, wenn die Omi mit ihrer Enkelin uns bedeutungsvoll darauf anspricht, dass es später ja noch regnen soll.

Zum Mittag soll es ein letztes Mal Fish&Chips geben. Nach unserem Imbissdebakel in Prestonpans sind wir aber etwas vorsichtig geworden. Der Imbiss, den wir finden, scheint brauchbaren Fisch zu servieren, aber die Pommes sehen schon wieder so blass und matschig aus – bitte nicht!

Also gehen wir in das Endeavour, ein hutzelig-kleines seafood-restaurant. Alles wirkt schon reichlich alt und auch die Decke ist so niedrig, dass ich so gerade aufrecht stehen kann. Aber halt auch mit dem gewissen Charme. Und wir kriegen dann ein so was von klassisch englisches Fish&Chips mit garden peas serviert, dass es besser gar nicht sein könnte.

Fähre im Schnelldurchgang

Das letzte Stück zum Fährterminal fährt sich dann viel entspannter und schneller als ich mir das vorgestellt habe. Gute Verkehrsführung, keine Staus, wenig Verkehr – so muss das!

Und beim Fährterminal flutscht dann auch alles wie am Schnürchen. Wir haben sogar den Luxus, dass das MoMo auf dem Hubdeck landet und wir damit original keine 50 Schritte bis zu unserer Hundekabine zurücklegen müssen. Besser geht‘s nicht!

Der Rest des Programms ist dann einfach erzählt: Auf in den Navigator’s Pub und Leute gucken. Und sogar Live-Musik gibt es. Ist aber ein ganz hartes Brot für die Band. Kaum jemand klatscht nach den Songs, obwohl es eine wirklich ordentliche Coverband ist. Erst als eine Gruppe von deutschen Abschlussfahrtschülerinnen (allerdings so brav wie Religions-LK…) die Tanzfläche entert, kommt so etwas wie Stimmung auf.

Am nächsten Morgen erinnern wir uns noch an die White-Walker-Schlange von der Hinfahrt: Wir sind pünktlich! Lohnt sich aber nicht, denn wir haben die Zeitumstellung nicht berücksichtigt. Also nicht so, dass wir zu spät oder zu früh sind. Aber während auf der Hinfahrt allen um gefühlten 8 Uhr der Magen knurrte, stehen heute nur die ganz harten zu gefühlten 6 Uhr (jeweils Bordzeit 7 Uhr) auf der Matte. Wieder was gelernt…

Wieder auf dem Kontinent

Ich war gespannt, wie es sich nach 4 Wochen Linksverkehr anfühlt, wieder „normal“ zu fahren. War aber sehr enttäuschend, denn es ist alles einfach wieder auf Autopilot. Keine Anpassungsschwierigkeiten. Und so machen wir uns auf den Heimweg, freuen uns über die „billigen“ Spritpreise in Deutschland und wissen jetzt schon: Wir kommen eher früher als später wieder. Schottland, wir sind noch nicht fertig miteinander!

Failte gu Alba

Unsere Kabine erweist sich als gute Wahl. Denn im Liegen lässt sich das manchmal doch recht heftige Schaukeln ganz gut aushalten. Im besten Fall ist es so, als würde man in den Schlaf gewiegt, im schlimmsten Fall ist es wie kurz nach einer Fahrt mit dem Breakdancer auf der Kirmes. Ganz so erholsam, wie ich mir die Nacht vorgestellt habe, ist sie dann leider nicht. Aber ich bin, was Seekrankheit angeht, auf einer Skala von 1-10 auch eher auf der Mimosenseite zu finden…

Breakfast mit Unterhaltungswert

Um 7.30 Uhr öffnet der Breakfast Club seine Pforten. Und wer meint, dass sich so früh nur ein paar verstrahlte Gestalten einfinden, wird schnell eines besseren belehrt. Es füllt sich zusehends. Und als Punkt halb Acht die heiligen Hallen geöffnet werden, schwankt eine an die White Walker von Game of Thrones erinnernde Masse von Frühstückszombies zum Essen.

Und wir haben Glück, dass wir dazu gehören. Denn so kriegen wir noch einen Top-Deluxe-Platz am Fenster und müssen uns nicht in die langen Schlangen einreihen, die sich bald darauf am Buffet bilden. Wo kommen all die Leute her?

Ein junger Kellner kommt elegant mit einem Tablett frisch gepresstem O-Saft zu mir. Und da die Kaffeekannen zuvor auch an die Tische gebracht wurden, greife ich gerne zu. Ach, die kosten dann extra? Gutes Geschäftsmodell… Ist mir aber egal, denn ich brauche nach dieser Nacht nicht nur Koffein, sondern gerne auch ein paar Vitamine!

Beim Frühstück können wir dann schöne Charakterstudien betreiben. Unser Favorit: das Mittdreißigerpärchen, dass sich abwechselnd liebevoll mit seinem hinreißenden Baby beschäftigt. Aber auch die grimmig dreinschauenden, asketischen Senioren in ihrem neonfarbenen Radfahroutfit sind spannend. Und ein echtes Gesamtkunstwerk ist der ältere, grauhaarige Mann mit Mahatma-Ghandi-Brille, Konfuziusbart, Strickkippa und Kreuzkettchen. Mehr Spiritualität geht echt nicht!

Alle Mann von Bord

Bei stürmischem Regen (oder regnerischem Sturm?) kommen wir in Newcastle an. Und trotzdem ist uns das Wetter zunächst mal herzlich egal. Wir sind da!

Und nach einer erstaunlich kurzen (aber für EU-Verhältnisse trotzdem gründlichen) Grenzkontrolle verabschiedet sich der Grenzbeamte mit einem deutschen „Vielen Dank!“ und wir stürzen uns in den Linksverkehr. Und das klappt erstaunlich gut, da man mit jeder Meile, wie in einem Tutorial, an Kreisverkehre und mehrspuriges Fahren herangeführt wird. Und in Newcastle ist dann richtig was los. Aber hier mache ich auch erste Bekanntschaft mit der Höflichkeit der Engländer. Als ich mich an einer Stelle falsch eingeordnet habe und die Spur wechseln muss, hält man sofort Abstand, als ich blinke und lässt mich die Spur wechseln. Klasse!

Durch Northumberland

Bald hinter Newcastle wird es einsam. Auf der A696 herrscht angenehm wenig Verkehr, so dass wir entspannt hinter einem LKW hinterherdümpeln können. Die Landschaft wird karger, mooriger und es tauchen die ersten Schafe und gelben Ginstersträucher auf. Und da zu dieser Landschaft ein trüber Nieselregen eigentlich ganz gut passt, sind wir gar nicht mal so enttäuscht, dass das Wetter zu Beginn unserer Reise nicht so gut ist.

Kurz vor der „Border“ machen wir im Northumberland National Park Station im Kielder Forest. Anscheinend ein Gebiet wo trotz Nationalparks Forstwirtschaft betrieben wird. Wir beschließen, uns erst mal die Beine zu vertreten und auch den Hunden ein bisschen Auslauf zu verschaffen. Außer uns ist nur der Förster unterwegs. Und so können wir in aller Ruhe am dahinplätschernden Bach entlang spazieren und langsam realisieren, dass wir wirklich angekommen sind.

Eine poo-Fairy!
Eine poo-Fairy!
Killersheep?
Killersheep?
Das mit dem Gewicht war knapp...
Das mit dem Gewicht war knapp…

Regen-Abbey

Nach wenigen Meilen haben wir die schottische Grenze erreicht. Und das obligatorische Foto vor dem „Welcome to Scotland“-Schild macht vor uns schon ein Auktionator indem er die komplette Spur blockiert. Der weiß, wie‘s geht!

Wir fahren weiter bis Jedburgh, um die dortige Abbey zu besichtigen. Damit man das darf, lohnt es sich, vor allem aus psychologischer Sicht, eine Jahresmitgliedschaft für Historic Scotland zu erwerben. Kostet für 2 Erwachsene zusammen 101£. Hiermit kann man dann jede Sehenswürdigkeit besuchen, die zum Portfolio gehört. Und der psychologische Vorteil ist, dass man ab sofort gar nicht mehr drüber nachdenkt, ob man etwas besichtigen will oder nicht. Man macht es einfach. Ob es sich am Ende für uns finanziell gerechnet hat, werde ich nachreichen.

Im Gespräch erklärt uns die freundliche Kassiererin dass wir zusätzlich noch 20% Rabatt in den Shops erhalten (praktisch! Dann ist der angegebene Pfund-Preis quasi der Euro-Preis) und dass in Schottland wirklich jedes -burgh so wie bei Edinburgh ausgesprochen wird: Also Jed-boro. Oder mit schottischem Akzent gerne auch direkt Jed-bra.

Natürlich kriegen wir als Members auch noch einen kostenlosen Audioguide mit auf die Besichtigung. Also los!

Die Ruine der Abbey ist dann auch wirklich sehenswert in Szene gesetzt und bietet viele, viele Fotogelegenheiten. Und das alles bei mehr als bescheidenem Wetter!

Und einen dieser herrlich angegammelten Friedhöfe mit verblichener Schrift und leicht schräg stehenden Grabsteinen gibt es als Bonus dann auch noch.

Ain‘t no money in Jedburgh

Da es sich langsam, aber sicher einregnet, verlassen wir das Gelände der Abbey und gehen in die Stadt, um endlich Geld zu wechseln.

Am ersten Geldautomaten denke ich noch „Kann ja mal passieren“ als die Meldung kommt, dass er leider außer Betrieb ist. Aber auch an der Royal Bank of Scotland das gleiche Spiel! Und mehr Banken und Geldautomaten scheint es nicht zu geben. Was nun?

In einem kleinen Supermarkt wollen wir uns mit ein paar Dingen versorgen und mit Karte zahlen. Aber auch hier: Bargeldloses Zahlen leider nicht möglich. Und meine Freude über den Geldautomaten im Laden verfliegt recht schnell, als klar wird, dass der einen so ungünstigen Umrechnungskurs verwenden möchte, dass wir am Ende 20€ für die Transaktion bezahlt hätten! Frustriert verlassen wir das eigentlich ganz schnuckelige Jedburgh.

Next Abbey

Auch im nicht weit entfernten Kelso gibt es eine Ruinenabbey. Und einen Parkplatz am Flüsschen Tweed. Hört sich ideal für einen ersten Übernachtungsplatz an! Der Platz ist dann auch wirklich gut. Nur leider das Wetter nicht. Es regnet sich jetzt ziemlich ein, so dass wir nur eine kurze Runde drehen, um Geld zu besorgen (klappt problemlos) und unsere Einkäufe zu erledigen.

Ein gemütliches Sightseeing heben wir uns allerdings dann doch lieber für morgen auf, wenn der Regen hoffentlich etwas heller wird.

Relax-Start

Abfahrt.

Alles ist gepackt und irgendwie können wir es nicht glauben: 4 Wochen Schottland und es gibt kein Zurück mehr. Die Fähre von Amsterdam nach Newcastle ist gebucht und auch die Rückfahrt ist fest reserviert.

Und es klappt alles wie am Schnürchen. Kein Stau, keine vergessenen Papiere und das Reisewetter ist auch noch viel besser als angekündigt. Was will man mehr?

Mini-Hafen

Wir kommen daher viel zu früh am Fährterminal in Newcastle Amsterdam an und wundern uns: Wir hatten uns das alles viel größer vorgestellt! Kein riesiges Hafengelände mit ellenlangen und breiten Wartespuren.

Stattdessen gechillte Lotsen und eine superfreundliche Frau am Schalter, die uns noch ein paar Mahlzeiten verkaufen möchte. Wir lehnen erst mal ab und fragen nach, ob man denn am Hafen noch etwas zu essen bekäme. Denn die Fähre fährt erst um 17.30 Uhr. Und wir haben noch reichlich Zeit bis zum spätesten Check-in, der eine Dreiviertelstunde vor der Abfahrt sei.

Fish&Chips zum Ersten

Und ihre Empfehlung, das Restaurant Kop van de Haven ist dann auch wirklich ein Volltreffer. Es gibt leckere Fish&Chips (wie auf dieser Reise wahrscheinlich noch so manches Mal…) und wir können auf einer Bank in der Sonne sitzen und schon mal zugucken, wie unser Schiff, die King Seaways, beladen wird.

Und neben uns trifft sich eine Seniorengang zum Nachmittagsbiertje. Stilecht mit Fiets oder Elektroscooter.

Alle Mann an Bord

Nachdem die Hunde sich noch mal entleert haben, geht es an Bord. Und auch hier haben wir Glück. Unser Platz fürs MoMo ist quasi direkt am Aufgang zu den Hundekabinen, so dass wir nur 2 (recht steile und enge) Treppen hinauf müssen, was für die blinde Mia ein bisschen mühselig ist. Sie schafft es aber wie immer mit Bravour.

Die Kabine ist dann gemessen an der Unterkunft, die wir von der TT-Line nach Trelleborg kennen, eher spartanisch. Aber es ist alles sauber und insofern gibt es nicht wirklich was zu meckern. Außer, dass es keine Shampoos für die Dusche gibt. Muss man also mitbringen.

Erkundungsgang

Wir lassen die Hunde nach der Besichtigung von Hundeklo und Hundedeck in der Kabine zurück und machen uns auf zur Schiffserkundung.

Es ist alles da, was man von einem Fährschiff erwartet: Shop, diverse Bars, Lounges, Casino (sogar mit Roulette, was bei Seegang wohl für den Extrazufallsfaktor sorgt…) und sogar 2 Kinos. Wir genießen die lockere Stimmung auf dem Oberdeck an der Skybar, aber da dort alles voll ist, ziehen wir uns, auch wegen des frischen Windes, schon bald nach der Abfahrt in den Navigator‘s Pub zurück.

Sonnig haben wir es hier auch, Bierchen gibt es ebenso und dazu laufen alte Hits aus den 70ern bis 90ern, von denen man manche tatsächlich aus gutem Grund seit 30 Jahren nicht mehr gehört hat…

Ist uns aber herzlich egal: Es geht los!

Das Geisterschiff

Die Wetterlage ändert sich leider nicht mehr. Es bleibt trüb-nieselig. Und bei diesem Wetter fällt einem der Abschied nicht schwer. Also fahren wir zum Hafen und diesmal klappt es auch mit dem Precheck völlig problemlos. Aber wahrscheinlich auch nur, weil wenig los ist. Die Frau im Auto vor uns guckt sehr angestrengt auf das Display und wirkt etwas ratlos, kriegt ihre Tickets dann aber nach einiger Zeit doch. Als ich dann am Zuge bin, wundert mich auch wirklich nichts mehr. Die angezeigten Infos sind so spartanisch, dass man sich schon zusammenreimen muss, wie es weitergeht. Dass da so mancher Kunde dran scheitert, wundert mich jetzt gar nicht mehr. Ich frage mich wirklich, ob die niemanden haben, der das ganze noch mal auf Bedienungsfreundlichkeit überprüft und sofort erkennt, woran es hakt. So schwer wäre das nämlich nicht…

Wir fahren an Bord und wundern uns: Alles so leer hier! Die Fahrspuren, die auf der Hinfahrt alle noch bis zum Ende gefüllt waren, bleiben zum guten Teil leer oder sind nur mit ein paar Fahrzeugen gefüllt. Wenn das Schiff zu einem Viertel belegt ist, ist das schon viel.

Egal. Wir warten auf dem leeren Deck pflichtschuldig bis wir abgelegt haben und machen es uns anschließend in der Kabine gemütlich.

Als wir zum Mittagessen gehen, wandeln wir durch leere Gänge und fragen uns kurzzeitig, ob wir vielleicht die einzigen verbliebenen Menschen auf einem Geisterschiff sind. Ein unheimlicher Gedanke.

Aber beim Buffet sind dann doch zumindest eine Handvoll Tische besetzt. Aber es fehlt das erwartungsvolle fröhliche Treiben eines Schiffes voller Urlaubsgäste.

Dazu passt, dass wir quasi im Schneckentempo voran kommen. Gefühlt nimmt das Schiff so ungefähr gar keine Fahrt auf. In Zeitlupe nähern wir uns zum Schluss Travemünde, was wir mindestens eine Stunde vor Ankunft schon sehen können. Gefühlt so, als könne man problemlos nebenher spazieren, wenn man nur Jesus wäre und übers Wasser laufen könnte.

Aber irgendwann sind wir dann doch angekommen, haben deutschen Boden unter den Rädern und fahren zum einen durch ein richtig heftiges Unwetter mit Starkregen und wundern uns andererseits, wie bereits in Südschweden, über die vergilbten Wiesen und Felder. Eine echte Dürre!

Wir steuern heute mal ein neues Zwischenziel an, da wir keine Lust darauf haben, den Rest bis nach Hause in einem Rutsch zu fahren. In der Nähe von Walsrode gibt es den Forellenhof, der Stellplatz und Restaurant anbietet. Probieren wir aus.

Und finden ein erstaunlich ambitioniertes Hotel mit Restaurant, Kneipe und Braustube vor, dass mit dem Forellenwasser sogar einen eigenen (leckeren!) Schnaps im Angebot hat.

Das Skurrilste aber: Es gibt auch ein „hauseigenes“ Storchenpaar mit Nachwuchs. Und der Papa (oder die Mama?) setzt sich abends auf die Laterne am Hofeingang. Und das ist dann doch ein schönes Abschlussbild für die diesjährige Sommerreise.

Forellenhof-011-Bearbeitet.jpg

Wenn Ängel reisen

Nach dem kurzen Schreck in der Morgenstunde, als das Navi uns anzeigt, dass es 2 Stunden bis zur Fähre seien, sind wir wach. Stellt sich aber schnell als falsch heraus. Puh!

Dafür lernen wir eine neue Errungenschaft unserer Fährgesellschaft TT-Lines kennen: Man kann sich, genau wie beim Fliegen, 48 Stunden vorher online einchecken und dann mal eben durch die „prechecked“-Schalter an Bord flitzen. So zumindest die Theorie.

In der Praxis ist das dann aber mal so richtig scheisse. Denn wir kommen an den Autoschaltern an und ich will schon an den armen Schweinen vorbeiziehen, die in der langen Schlange warten. Aber halt! Da steht ja über der Schlange das Wort „prechecked“. Oh. Wir reihen uns also brav ein, warten und schleichen und warten und schleichen, während sich neben uns die Neuankömmlinge gerne auch bei den 2 freien „normalen“ Schaltern einreihen, wo kein Mensch Schlange steht. Irgendwann wird uns das zu dumm und Annette steigt aus, um einfach mal zu fragen, ob man auch als pregechecktes Fahrzeug an den normalen Schaler fahren kann. Natürlich kann man…

Die nette Dame erklärt uns dann, dass das ganze eine formidable Idee der Geschäftsführung ist, die über kurz oder lang alles auf Automaten umstellen will und damit den Job der Schalterdamen überflüssig machen will.

Was. Ein. Scheiss!

Da schnacke ich doch tausendmal lieber mit einem Menschen, lasse mir meine Tickets in die Hand drücken und bin am Ende noch schneller. Also, liebe Nordlandfahrer: Vergesst das Online-Einchecken (weil sinnlos) und nutzt bloß alle Schalter!

Auch das Verladen der Fahrzeuge dauert richtig lange, so dass wir eine halbe Stunde später als geplant losfahren. Macht aber nix, weil der Käptn das auf der langen Strecke locker wieder rausholen kann.

Für uns beginnt jetzt die bereits freudig erwartete Minikreuzfahrt mit Frontkabine, Dusche und Buffet. Auf dem Sonnendeck sind schon alle Plätze belegt und Leute, die gerade gehen wollen, nehmen allen Ernstes ihre Stühle einfach mit (ist das die Steigerung von Handtüchern auf Liegen?). Also was tun? Ein einfacher Blick auf das völlig verwaiste Deck 10 unter uns lässt mich einen Stapel mit Deckstühlen entdecken und wir setzen uns einfach dort hin und genießen die Sonne und das Auslaufen aus dem Hafen praktisch alleine.

Muss ich wirklich in dieses fiese Hundeklo machen?!

Fein! Und der Rest ist dann Luxus as usual.

In Schweden finde wir das gleiche Wetter vor was wir vor 2 Jahren zurückgelassen haben. Sonnig warm, perfekte Temperaturen, freie Straßen. Das gelobte Land!
Wir steuern als erste Etappe einen Stellplatz am Strand südwestlich von Ängelholm an. Als wir in den Sibirienvägen einbiegen, befallen uns bei diesem namen zwar leichte Zweifel. Aber tatsächlich finden wir hier schon einen ziemlich idealen Freistehplatz vor: Der Strand nur wenige Gehminuten entfernt, ein paar Birken, die Schatten spenden, unkompliziert. So muss das sein.

Am Strand genießen wir dann den Duft des Meeres, den warmen Sand und den Ausblick auf die Bucht vor uns, in der die Pferde an der Wasserlinie entlang galoppieren oder, wie wir mit Kennerblick erkennen, auch tölten.

Wir hatten schon Urlaube, die schlechter angefangen haben!

Volldampf voraus

Ordnungsgemäß habe ich mir den Wecker gestellt, damit wir nicht die Fähre verschlafen. Wäre aber nicht nötig gewesen, da Annette schon wach wurde als unsere Berliner Nachbarn mit ihrem Bus losfuhren. Komisch, die wollten doch auch mit der Fähre nach Rostock…? Bis es uns dämmert, dass sie dann wohl nicht mit TT-Lines, sondern mit Stena fahren – denn ansonsten wären wir hoffnungslos zu spät!

Und auch wenn wir mit einem akademischem Viertel Verspätung am Fährterminal ankommen – stört dort niemanden, denn wir befinden uns in bester Gesellschaft mit so einigen Zuspätkommern. Nach dem Einreihen in die Warteschlangen (“immer der blauen Linie folgen!”) folgt das Warten und dann die Einweisung auf dem unteren LKW-Deck. Uiuiui! So viele dicke Jungs!

An Bord sind wir jetzt schon Profis: Den Weg zur Kabine finden wir im Schlaf und auch das weitere Bordprogramm ist gemütliche Entspannung. Diesmal sogar mit reichlich Sonne auf dem Sonnendeck!

Bei der Einfahrt in den Travemünder Hafen stellt sich dann ein sehr gemischtes Gefühl aus “Wieder daheim” und “Schön war’s” und “Jetzt ist es vorbei” ein. Wir haben aber nicht lange Zeit, dem nachzuhängen, denn nachdem wir erst mal auf dem LKW-Deck unser im Vergleich “kleines” MoMo um ein Haar nicht wiedergefunden hätten, sind wir dann mit die ersten, die von Bord fahren dürfen. Früher als erwartet. Auch schön!

Diesmal ist der Kulturschock zwischen schwedischer und deutscher Autobahn zum Glück nicht so groß. Größtenteils entspannt und mit schwedischer Gelassenheit erreichen wir unser traditionelles Ziel in der Lüneburger Heide. Im Landgasthof “Zur Eiche” in Ollsen, der viel moderner als der knorrige Name ist, kriegen wir dann nämlich als Abschluss einer tollen Reise ein richtiges feines Abendessen und dürfen netterweise auf dem Parkplatz übernachten. Schön, wieder Zuhause zu sein!

Vom Atlantik zu den Trollen

Was sich gestern abend ankündigte, ist heute nicht mehr zu überhören und -sehen. Dauerregen prasselt aufs MoMo-Dach und lässt uns im Alkoven noch einmal umdrehen. Hier ist es ja gemütlich!

Aber irgendwann brechen wir dann doch auf und machen uns auf den gleichen Weg wie gestern per Rad. Aber was ein Unterschied! Gut, dass wir das gestern so genossen haben. Heute sieht man von den Bergen im Hinterland schlicht nichts.

Aber pünktlich zur Auffahrt auf den eigentlichen Atlanterhavsvegen (den Teil mit den Brücken) kommt die Sonne ein bisschen raus und der Regen hört auf. Und tatsächlich macht es Spaß, über die Brücken von Inselchen zu Inselchen zu hoppen. Auch wenn die einzige wirklich beeindruckende Brücke die mit dem großen Bogen ist. Und es auf den Parkplätzen wirklich voll ist.

Damit wir wirklich sagen können, dass wir diese Touristenattraktion redlich erkundet haben, machen wir auf dem Festland kehrt und fahren das ganze noch einmal von Ost nach West. Denn Kristiansund wollen wir uns schenken und stattdessen ab jetzt wieder Richtung Süden unterwegs sein.

Unser Plan sieht erneut Molde als Zwischenstopp vor. Denn es soll dort einen Outletshop geben, in dem man selbst bei norwegischem Preisniveau noch Schnäppchen machen kann. Und tatsächlich werden wir dort fündig. Also, zu 95% nur Annette, aber für eine volle Tüte hat es gereicht… Und wenn ich meinem Jacken-Tick nachgegeben hätte, wäre ich auch mit drei neuen Jacken dabei gewesen…

Unser Tagesziel ist die Steilwand Trollveggen südlich von Åndalsnes. Wir wählen aber nicht den kürzesten Weg (den wir zum Teil schon auf dem Hinweg nach Molde gefahren sind), sondern fahren mit der Fähre nach Vestnes (oder “Festnetz” wie wir der Einfachheit halber sagen). Und haben wieder mal Glück, denn just, als wir vorfahren, beginnt das Boarding.

Die Überfahrt führt uns vom wirklich sonnigen Molde in den Regen von Vestnes. Auf der Fahrt sieht die Regenwand, auf die wir so halb zufahren, wirklich beeindruckend aus!

Es plästert wie aus Kübeln, als wir uns entscheiden müssen, ob wir die schicke neue Brücke über den Tresfjord als Abkürzung nehmen oder die “grüne” Strecke am Fjordufer entlang nehmen. Da man ohnehin nur Wolken und Regen sehen kann, entscheiden wir uns für die Abkürzung…

Richtung Åndalsnes gibt es dann einige lange Tunnel, so dass die Strecke doch weniger aussichtsreich ist als gedacht.

Dafür ist aber die Landschaft südlich von Åndalsnes auf Anhieb grandios. Mächtig ragen die Trollzinnen vor uns auf und der Fluss Rauma fliesst in einem märchenhaften grünblau neben uns. Auch oder gerade bei diesem Wetter wunderschön!

Bei Häusern heißt es ja: Lage, Lage, Lage. Dann ist unser Campingplatz, den wir uns für Nacht mal wieder gönnen, wirklich eine Top-Location! Direkt am Fuße der Trollveggen-Wand, deren Höhen sich auf fast 1800m erheben – wir sind nahezu auf Meereshöhe! Das verrückte an der Sache: Es fehlt einfach jeder optische Maßstab, wirklich klar zu kriegen, dass wir locker 5 aufeinander gestapelte Eiffeltürme vor uns haben! Und die Berge auf der anderen Talseite sind nicht so viel kleiner…

Abends machen wir noch einen kleinen Spaziergang zum Eiafoss. Zumindest werden einem diese Stromschnellen der Rauma als Foss verkauft. Wirklich tief fällt das Wasser da aber nun wirklich nicht… Sieht trotzdem schön aus!

Vassendenindex

Sommerwetter: 10

Pisswetter: 3

Endlich wieder da

Irgendwie sind wir anscheinend beide doch etwas aufgeregt. Denn die Fähre wollten wir ja nun nicht gerade verpassen! Also stehen wir zeitig auf und kaufen beim Bäcker in Reinfeld Brötchen, die wir dann gemütlich vor dem Fährterminal verspeisen wollen. Und tatsächlich kommen wir auch rechtzeitig an, stellen uns an den Rand, wo wir die anderen Fahrzeuge Richtung Fähre vorbeiziehen sehen und starten unser Frühstück. Aber plötzlich ist es kurz vor halb neun und wir packen hektisch alles weg – denn eine Stunde vor Abfahrt soll angeblich die Deadline sein, um an Bord zu kommen! Puh, noch mal Glück gehabt…!

An Bord sind wir dann schon Profis und finden unsere Kabine zielsicher. Und Käpt’n Mia belegt schon mal ihren Platz am Fenster. Hach!

Alsbald begeben wir uns zur Bordhundetoilette, denn bei dem ganzen Hickhack haben wir ganz das Gassigehen vergessen. Mia ist das Ganze aber sehr suspekt, wenn nicht sogar unangenehm. Kann man ja auch verstehen… Beim Warten auf Mias großes Geschäft begucken wir uns das Treiben an der Laderampe und stellen fest, dass man problemlos auch noch 10 Minuten vor planmäßiger Abfahrt an Bord fahren kann. Da hätten wir uns die Hektik zuvor wirklich sparen können!

Unsere Überfahrt wäre dann mit “entspannte Kreuzfahrt” treffend und angemessen kurz zusammengefasst. Was eine entspannte Anreise!

Denn auch als wir wieder festen Boden unter den Rädern haben geht es genau so gechillt weiter, wie ich es vom vergangenem Jahr in Erinnerung habe. Breite, freie Autobahnen, Tempomat auf 100 und cruisen! Und bei dem strahlendem Wetter mit dem uns Schweden empfängt, kommt nahezu automatisch Ferienstimmung auf.

Kurz komme ich in Versuchung, unseren schönen Platz vom letzten Jahr in Kämpinge wieder anzulaufen, aber die Lust auf Neues und die Notwendigkeit, noch ein bisschen Strecke Richtung Norwegen zu machen, treiben uns weiter.

In der sehr empfehlenswerten Campercontact-App habe ich nämlich einen vielversprechenden Stellplatz direkt am Meer in Förslöv, einer Ferienhaussiedlung, gefunden.

Und als wir nach 1,5 Stunden dort ankommen, sind wir nach den letzten paar Kilometern auf engen Straßen durch Felder und Wiesen doch überrascht, dass der Platz mehr als gut gefüllt ist. Aber glücklicherweise hat bisher niemand sonst den Platz direkt an den Dünen mit perfektem Sonnenuntergangsblick belegt. Wir freuen uns und genießen!

Finale

Wie es eine Rückreise (und Heimkehr) so mit sich bringt, bleibt auf einmal nur noch wenig Zeit zum Bloggen – sicheres Zeichen dafür, dass der Urlaub zu Ende ist. Danke an alle, die schon besorgt nachgefragt haben, ob etwas passiert sei! So here’s what happened, mit leichter Verspätung:

Kleine Überraschung am Morgen: es ist tatsächlich noch Fahrzeug Nummer 3 dazugekommen! Es ist allerdings nur ein PKW, wo hinter einem eher notdürftigen Sichtschutz anscheinend der Fahrer auf dem Sitz genächtigt hat. Da tut mir alleine schon beim Anblick der Rücken weh! Da er aber sozialkompatibel geparkt hat, ist die Abfahrt kein Problem. Auch wenn mein Puls ein bisschen höher geht, als mich unser Womo-Nachbar fragt, ob unsere Fähre nicht um 8 Uhr losgefahren ist und man gleichzeitig am Horizont tatsächlich  eine auslaufende Fähre sieht! Aber nach kurzem Check der Unterlagen bin ich beruhigt: Alles gut, wir fahren erst um 9.30 Uhr.

Wehmütig und glücklich zugleich fahren wir unsere letzten paar Kilometer zum Fährterminal und verschwinden schon bald darauf im Bauch von Nils Holgersson, dem Zwillingsbruder von Peter Pan, unserem Schiff auf der Hinfahrt.

An Bord kennen wir uns daher auch perfekt aus und steuern erst mal unsere Kabine an, um uns häuslich einzurichten. Erwähnte ich schon, dass wir ab sofort Kabinen-Fans sind? Nach dem Abladen unserer Sachen gehen wir aber wieder an Deck und genießen bei Sonnenschein den letzten Blick auf den Trelleborger Hafen. Und bis auf den kleinen Janosch, der begeistert in die Pfützen an Deck springt und Annette und mich mit einer Fontäne beglückt, läuft alles nach Plan. Denn der für die Überfahrt angekündigte Regen und Sturm lässt sich nirgendwo blicken, so dass wir uns auf dem Sonnendeck niederlassen und wieder kreuzfahren.

Erst 2 Stunden nach der Abfahrt wird es bedeckter, weshalb wir uns erst mal in die Gemächer zurückziehen. Und dort dann auch bis auf Mittagessen und Duty-Free-Shoppen mehr oder weniger gepflegt unsere Zeit verbringen, denn das Wetter lädt nun tatsächlich nicht zu einem Deckspaziergang ein.

Interessante Notiz am Rande: Die Überfahrt dauert stattliche 9 Stunden und könnte durchaus flotter sein. Wie ich aber in einem Gespräch mit einem offensichtlich langjährigen Schwedenfahrer mithöre, ging das früher durchaus schneller. Aufgrund der hohen Spritkosten fahren die Schiffe mittlerweile aber einfach nur noch mit reduzierter Kraft. Vielleicht dauert die Fahrt in 5 Jahren dann schon 12 Stunden?

Wieder in Deutschland angekommen, müssen wir erst mal dringend tanken, denn in Trelleborg war unsere Tankanzeige auf Reserve gesprungen. Und da der Sprit in Deutschland dann doch deutlich günstiger ist, haben wir natürlich gerne mit dem Tanken gewartet. Ist ja auch kein Problem: Ich habe mir schon eine Tanke ausgesucht und lasse mich vom Navi dort hin lotsen. Clever! Aber warum fahren wir dann von der schön breiten Bundesstraße ab und sollen durch eine Anliegerstraße fahren? Und warum ist das letzte Stück so verdächtig eng? Und warum sehen wir die Tankstelle nur von hinten? Und warum ist die Zufahrt zur Tankstelle so eng und zugewachsen, dass wir dort tunlichst nicht lang fahren? Vielleicht einfach, weil die korrekte Zufahrt direkt an der schön breiten Bundesstraße liegt! Also alles wieder zurück…!

Nun geht es aber zügig weiter und wir haben vor, die Reise so zu beenden, wie sie begonnen hat. Mit einem leckeren Essen im Jann-Hinsch-Hof. Annette ruft aber sicherheitshalber an, um zu fragen, ob die Küche um 21 Uhr noch auf hat und ob wir dort mit dem MoMo anschließend über Nacht stehen dürfen. Ersteres ist kein Problem, zweiteres aber wohl schon. No Womos!  Zuerst überlegen wir, in Gehnähe einen anderen Übernachtungsplatz zu suchen. Gleichzeitig ärgern wir uns aber die Ungastlichkeit und wollen das eigentlich nicht honorieren. Und dann habe ich die rettende Idee: Vor 2 Jahren haben wir in Ollsen in der Lüneburger Heide das Restaurant “Zur Eiche” entdeckt. Und wir versuchen wieder unser Glück per Telefon, reservieren einen Tisch und kriegen grünes Licht für die Nächtigung. So muss das sein!

Und wir sind wieder begeistert von dem, was die Küche dort zaubert und wie freundlich der Service ist. Wir werden als “die mit dem Wohnmobil” nett in Empfang genommen und sind am Ende froh, dass wir pummelsatt nur noch ein paar Meter in unser MoMo rollen müssen. Und geschlafen haben wir dann auch noch gut. Dicke Empfehlung!

Am nächsten Tag sollte es dann eigentlich schnell nach Hause gehen, aber Annette entdeckt entlang der Autobahn eine der riesigen Werbetafeln für das Soltauer Outlet-Center. Wir beschließen, dort hin zu fahren, falls es einen Desigual-Shop gibt. Denn dann würde ich mir gerne noch eine Jeans kaufen… Es gibt. Also biegen wir ab und starten mit dem Vorsatz, mal schnell alles zu checken und dann wieder zu verduften. Hat nicht ganz geklappt…

Einige Euro ärmer, aber mit netten Käufen in den Taschen verlassen wir das Center, nicht ohne den riesigen Parkplatz zu bestaunen, der sich schon gut gefüllt hat. Und **das** soll in Lennep integriert werden? Never!

Mit einigen Staus wird die Rückfahrt dann zwar kein großes Vergnügen, aber auch nicht besonders anstrengend. Trotzdem weine ich dem ultra-relaxten Fahren in Schweden schon jetzt ein paar Tränchen nach. Sicher sind für uns nach diesen 4 Wochen 2 Dinge:

Schweden, wir kommen wieder!

Wir sind auch nach 4 Wochen kein bisschen MoMo-müde und wären gerne noch mal 4 Wochen gefahren. So müssen wir jetzt halt ein bisschen warten (aber Gottseidank auch nur ein bisschen), bis die Herbstferien kommen. Es kann gar nicht schnell genug gehen…