Drohendes Unheil

10. Juli 2024

Eksjö

Drohendes Unheil

10. Juli 2024

Heute verlassen wir Visingsö. Jetzt aber wirklich.

Aber wir genießen noch mal jede Minute, die wir hier haben. Inklusive Frühstück draußen. Wie wir erstaunt feststellen: das erste Mal auf dieser Reise.

Als wir auf die Fähre fahren, heißt es noch mal kurz zittern. Vor uns fahren zwei größere Fahrzeuge auf die kleinere der beiden Fähren. Gestern hieß es danach: Game over. Aber heute passen wir als letztes Fahrzeug auch noch an Bord und so verlassen wir nach erstaunlichen 6 Tagen diese schöne Insel auf dem Vätternsee.

Fähre Visingsö

Auf Nebenstraßen

In Gränna beabsichtigen wir eigentlich unsere Vorräte aufzufüllen und einmal durch die Hauptstraße schlendern. Aber es ist ein Betrieb wie zur Hochsaison. Ach so, es ist ja auch Hochsaison! Wir beschließen angesichts der Menschenmenge einfach weiterzufahren und uns Gränna lieber für einen Besuch in der Nebensaison aufzuheben.

Auf kleinen Nebenstraßen fahren wir in Richtung Eksjö. Auch hier finden wir wieder ein Bilderbuchschweden vor. Vereinzelte Häuschen, Wald, See, einsame Straße. Fertig ist das Schwedenklischee. Und wir werden es nicht leid.

An einem Badeplatz machen wir eine kurze Fika und schauen noch einmal auf den Wetterbericht. Denn der Himmel gegen Osten verdunkelt sich zusehends und für den Nachmittag sind schwere Gewitter vorausgesagt. Den paar unverzagten Gästen ist das aber noch wumpe und die Kinder freuen sich an Sprüngen vom Sprungturm auf dem See.

Badeplatz

Hin und her und hin

In Eksjö kundschaften wir zunächst den offiziellen Stellplatz in der Stadtmitte aus. Ein eher schmuckloser Asphaltplatz oberhalb des Kreisverkehrs am ICA. Nicht so attraktiv, dafür aber gewittersicher. Aber überzeugt sind wir nicht.

Am Campingplatz ist es schon reichlich voll und in der Warteschlange vor uns stehen bereits vier Womos und Gespanne. Auch nicht so doll.

Wir entscheiden uns schließlich dafür, am ICA zu parken, die Stadt zu besichtigen, solange es trocken ist, anschließend einzukaufen und erst dann zu entscheiden, wo wir übernachten wollen.

Herrlich viel Holz

Bis jetzt hat uns Eksjö noch nicht vom Hocker gehauen. Das ändert sich dann aber, als wir zunächst die Hauptstraße entlanggehen und dann in die Altstadt kommen, die mit ihren bunten Holzhäusern wirklich sehr viel Flair hat.

Eksjö
Eksjö
Eksjö
Eksjö
Eksjö
Eksjö
Eksjö
Eksjö
Eksjö

Wir gönnen uns noch ein Eis bei der wohl langsamsten Eisverkäuferin der Welt und behalten dabei tunlichst immer den Himmel und die Wetterapp im Auge. Den gefühlt haben wir den Eindruck, dass es jede Sekunde mit dem Unwetter losgehen muss.

Eksjö
Eksjö

Es bleibt dann aber trocken, bis wir die Hunde im Mannimobil abliefern und zum Großeinkauf im ICA starten.

Das Unwetter

Als wir vom Einkauf wieder vor die Tür treten, ist das Unwetter aber in vollem Gange. Starkregen par excellence. Auf den wenigen Schritten zurück zum MoMo werden wir klitschnass. Aber eigentlich haben wir Glück. Wir hatten nämlich keine Münze für einen Einkaufswagen und haben stattdessen zwei große Rollkörbe genommen. Die erweisen sich jetzt als ideal: Einfach mit ins Wohnmobil nehmen und dann in Ruhe auspacken. Mit Einkaufswagen hätten wir ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt.

Einkuaf ICA

Stiller See

Als wir losfahren, hat sich der größte Regen schon weiter nach Norden verzogen. Wir fahren los zu einem Platz an einem Badesee in der Nähe, an dem heute sicherlich nichts mehr los sein sollte. Wir sind dann doch überrascht, dass dort bereits drei Wohnmobile stehen, finden aber auch für uns dort noch einen guten Platz für die Nacht.

Stellplatz Am See
Stellplatz Am See
Stellplatz Am See

Am See ist es herrlich still und friedlich. Wir finden aber keine Zeit, ihn wirklich zu genießen.

Tückisches Fenster

Denn da es eklig schwül-feucht ist, öffnet Annette das Küchenfenster. Blöd nur, dass es sich aus einem unbekannten Grund verhakt und danach nicht mehr schließen will. Was nun? Mit einem offenen Fenster lässt es sich so schlecht weiterfahren … Um das Fenster beim wieder einsetzenden Regen überhaupt zu schließen, müssen wir es erst mal abschrauben.

Die Lösung für alles, was nicht flutschen will, ist dann am Ende WD-40. Plötzlich geht auch der schwergängige Schieber wieder. Aber nach der erneuten Montage des Fensters klemmt das Mistding dann doch wieder. Und als wäre das nicht genug, halte ich beim Versuch, es zu schließen, auf einmal das ganze Fenster in der Hand. Ausgehebelt!

Es gelingt mir dann aber recht schnell, es wieder in die Öffnung einzusetzen. Puh! Wir verriegeln es mit den Knebelverschlüssen und setzen es auf die Mängelliste. Darum soll sich dann unser Händler kümmern.

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