Aprilkälte und Postkarten

1. April 2022

Endlich ist er da, der April! Und nach den vergangenen 14 Tagen mit überwiegend frühlingshaftem und fast schon frühsommerlichem Wetter haben wir den Winter schon richtig hinter uns gelassen und freuen uns auf kühl-britisches Nieselwetter.

Denn vom üppigen Hochdruckwetter der vergangenen Wochen ist nichts übrig geblieben und der Wind weht eisig aus Osten. Morgens trauen wir unseren Augen kaum, als es überfroren ist und Schneeflöckchen durch die Luft tanzen. Echt jetzt?

Unbeeindruckt

Das Schöne an der Sache ist: Es ist uns dann am Ende doch herrlich egal.

Denn wir freuen uns einfach wie Bolle darauf, die kommenden 2 Monate in einer unserer absoluten Lieblingsregionen unterwegs zu sein: Irland und Schottland kennen und lieben wir schon, England mögen wir auch sehr und dieses Jahr soll noch Wales hinzukommen.

Bevor wir die Fähre nach Irland nehmen, wollen wir noch durch den etwas weniger auf dem touristischen Standardprogramm stehenden Teil der britischen Inseln reisen.

Denn was wir bei unseren Reisevorbereitungen gefunden haben, sah wirklich sehr lecker aus. Schöne Strände und dramatische Küste kann man in Großbritannien ja immer voraussetzen.

Auch urige Castles sind bei den Briten keine Überraschung. Aber wusstet ihr, dass Wales sogar das Land der Castles ist? Es gibt hier so viele, wie in keinem anderen Land mit dieser Fläche!

Und selbst so berühmte Steinkreise wie in Stonehenge könnten ihren Ursprung hier haben. Aber auch andere Dolmen sehen nach spannenden Bildern aus.

Und was die Natur angeht, soll es nicht nur tolle Aussichten in den Nationalparks Brecon Beacons und Snowdonia geben, sondern auch noch Gebiete mit extrem geringer Lichtverschmutzung – ideal zum Sternengucken, wie wir es schon in Brandenburg gemacht haben.

Postkartenaktion

Auf dieser Reise wollen wir einmal etwas Neues ausprobieren.

Wir befinden uns in der privilegierten Lage, viel reisen zu können. Wir sind sehr dankbar, dass das so ist. Daher möchten wir Spenden sammeln und ein bisschen dafür sorgen, dass es Menschen wieder ein wenig besser geht, die es nicht so gut angetroffen haben wie wir.

Das Ganze funktioniert so: Du spendest uns einen Betrag deiner Wahl, schreibst uns über das Kontaktformular eine Nachricht mit deiner Anschrift und erhältst dann zeitnah eine Postkarte aus dem Land, wo wir uns gerade aufhalten.

Bei einer Spende von mehr als 20 € kannst du dir sogar eines unserer Bilder aus dem Blog auswählen, welches wir dann speziell für dich ausdrucken und verschicken! Unser Selphy-Drucker macht’s möglich.

France Je t'aime

Aber das Beste: 100% deiner Spende geben wir einfach weiter an Ärzte ohne Grenzen.

Wir haben überlegt, ob wir speziell für die Ukraine sammeln sollen, haben uns dann aber für eine Hilfsorganisation entschieden, die zwar in der Ukraine hilft, allerdings eben auch in den anderen Ecken der Welt, wo wir gerade nicht so viel von der dortigen Not mitbekommen.

Spenden kannst du am einfachsten über den nebenstehenden Paypal-Button.

Wenn dir das zu Hightech ist: Melde dich bei uns über das Kontaktformular, damit du dein Geld auf andere Weise loswerden kannst.

Wir freuen uns über jeden Betrag, mit dem wir etwas helfen können. Und natürlich über nette Bekanntschaften, denen wir Post schicken dürfen. Am Ende der Reise werden wir Kassensturz machen.

Aufbruch in die Kälte

Nachdem wir alles verstaut haben, kann die Reise losgehen. Etwas kribbelig ist es schon, zu wissen, dass wir jetzt 2 Monate von zu Hause weg sein werden. Es fühlt sich irgendwie nach 2 Jahren Pandemie noch viel mehr wie ein Abenteuer an als ohnehin schon.

Abfahrbereit

Das Thermometer hat sich beharrlich geweigert, höhere Temperaturen als 1° anzuzeigen. Aber von Glatteis bleiben wir dann doch verschont.

Unser Weg führt uns erst mal zu Ikea in Köln, wo wir noch 2 Kleiderhaken für unsere beeindruckende Jackensammlung kaufen. Und wenn unser Weg uns diesmal schon nicht nach Skandinavien führt, gibt es hier immerhin noch warme Zimtschnecken zum Mitnehmen.

Unsere Reise ist dann bis auf den Stau am Antwerpener Ring erfreulich unspektakulär. Wir beschließen dennoch, nicht mehr bis Calais zu fahren, sondern lieber im Land der Pommes noch mal gute Friet zu essen und morgen früh vergleichsweise günstig zu tanken. Alle Preise an der Tanke haben hier eine 1 vor dem Komma!

Friet Sebiet

In einem Vorort von Brügge werden wir bei Friet Sebiet lecker fündig und finden im Beisbroekbos sogar einen ruhigen Übernachtungsplatz. So kann das gerne weitergehen!

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Britische Inseln 2022

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