Hunde­mo­dels

12. Oktober 2021

Seit dem Mistwetter zu Beginn der Reise werden wir größten­teils mit Sonnen­schein verwöhnt. So auch heute. Einziger Nachteil: Die Côte Sauvage ist alles andere als wild. Aber so verrückt, mir nur für drama­ti­sche Fotos Regen und Sturm herbei­zu­wün­schen, bin ich jetzt auch nicht. Wir freuen uns da eher, dass wir heute schon wieder auf die Räder können. 

Elli Toffi  Annette Bara

Revival­be­such

Denn wir haben die Creperie De Vieux Port von unserem ersten Quibe­ron­be­such in absolut bester Erinne­rung. Mit dem Fahrrad sind wir in einer Viertel­stunde gemüt­lich dort. Zumin­dest so halb gemüt­lich, denn die Google­maps-Fahrrad­na­vi­ga­tion ist noch ausbau­fähig. Sie führt uns eher über Trampel­pfade als über angenehme Fahrradwege.

Radtour Quiberon

Aufgrund des präch­tigen Wetters können wir in der Creperie sogar im lauschigen Garten essen. Sehr gemüt­lich! Und vom Essen werden wir wieder nicht enttäuscht. Mein Highlight ist diesmal ein Galette mit Sardinen. Klingt komisch, schmeckt aber wie eine himmli­sche Mischung aus Boque­r­ones und Crêpes. 

Nicht probiert, aber schwer in Versu­chung sind wir bei den Eisbe­chern, die wir am Nachbar­tisch bewun­dern dürfen: Die Eisku­geln befinden sich in einer gigan­ti­schen Eiswaffel, die aus einem Crêpe gewickelt wurde. Sieht spekta­kulär aus!

Creperie du Vieux Port
Breizh Cola

Life’s a Bara Beach

Wir tun uns ein bisschen schwer mit der Planung: Hier bleiben oder weiter­reisen? Dafür spricht, dass es uns an der Côte Sauvage immer noch sehr gut gefällt. Dagegen spricht der nicht ganz so dolle und kosten­pflich­tige Stell­platz auf dem man es aber durchaus aushalten könnte. 

Wir entscheiden uns für einen guten Kompro­miss: Wir verbringen einen Großteil des Tages noch hier und brechen dann am späten Nachmittag Richtung Festland auf.

Was nicht fehlen darf ist der Besuch am schönen Strand von Bara. Den haben wir in bester Erinne­rung, haben aber das Problem, dass die Parkplätze mit Womolatte verram­melt sind. Aber wie es der Zufall will, gibt es eine Parkbucht wenige hundert Meter zuvor, an der wir stehen und dann zu Fuß dorthin gehen können. Und die Aussicht unter­wegs ist ja auch keine ganz schlechte…

Ein wenig ist der Anlass für unseren Besuch am Strand auch traurig. Hier habe ich eines unserer absoluten Lieblings­bilder von Mia gemacht, was jetzt einen Ehren­platz im MoMo hat. Wir denken an unsere liebe alte Hunde­dame, als wir mit der Next Genera­tion dort hinlaufen. 

Wir denken oft an dich, Mia…

Fotoshoo­ting

Und weil das so eine schöne Fotolo­ca­tion ist, will ich mal gucken, ob wir auch so schöne Bilder von Elli und Toffi hinkriegen. Gar nicht so leicht, wenn man einen Hund hat, der immer noch gerne einen hyste­ri­schen Anfall kriegt, sobald er andere Hunde sieht. Und man mag auch kaum glauben, dass sie in der Hunde­schule problemlos mit anderen Hunden spielt, wenn man das große Theater sieht, was sie hier abzieht. Wie sagte unsere Hunde­trai­nerin so treffend: „Elli ist lustig, aber Toffi ist peinlich.“ Aber immerhin auch fotogen.

Elli Toffi  Annette Bara
Elli  Bara
Toffi  Bara
Elli Bara
Toffi  Bara
Toffi  Bara
Toffi  Annette Bara
Elli  Annette Bara
Toffi  Bara
Elli Bara
Toffi  Bara
Hundemodels
Elli Toffi  Annette Bara
Toffi  Bara
Elli Toffi  Annette Bara
Elli Toffi  Annette Bara
Elli Toffi  Annette Bara

Anschei­nend ist das hier ein begehrter Platz für Fotografen. Auch ein Braut­paar lässt hier noch ein paar spekta­ku­läre Fotos machen. 

Brautpaar Bara

Saint Cado

Auf meistens schnur­ge­raden Straßen errei­chen wir wieder das Festland und fahren weiter westwärts. Der Rivière d’Etel ist eine skurrile Mischung aus Meeresarm, Fluss und See. Also irgendwie von jedem etwas, aber nichts so ganz. Und direkt am Ufer befindet sich der Camping­platz von Saint Cado. Wir müssen noch kurz überlegen, ob wir wirklich auf einem Camping­platz stehen wollen, aber die Lage an der Bucht ist dann doch zu verlo­ckend. Und der Neben­sai­son­preis von 13 € lässt sich ja so gerade noch verkraften. 

Und spätes­tens als wir den Ausblick von unserer Rundsitz­gruppe genießen, wissen wir, dass es eine gute Entschei­dung war. 

Saint Cado

Ach so: Der Sonnen­un­ter­gang war dann auch nicht ganz schäbig.

Saint Cado
Saint Cado

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Der wilde Westen von Mull

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