Im Zweifel: Eifel
14. Juni 2020

Diesmal haben wir brav nicht nur das Pfingst‑, sondern auch das Fronleich­nams­wo­chenende abgewartet und starten erst am Sonntag zu unserem nächsten Kurztrip. Wir haben immer noch genug Ideen, was wir machen können, aber die Eifel ist wunder­schön und liegt direkt vor der Haustür. Warum also nicht?

Zwischen­stopp Köln

Da Annette an diesem Wochenende noch eine Fortbildung zu Ihrer Tätigkeit als Kinder­coach macht, fahren wir morgens zunächst nach Köln. Ich schmeiße sie in der Südstadt raus und probiere aus, wie es sich an den Poller Wiesen auf der anderen Rhein­seite stehen lässt.

Stellplatz Poller Wiesen

Die Poller Wiesen sind ein beliebtes Spazier‑, Lauf- und Grill­gebiet und ich habe keine Ahnung, wie gut man dort am Wochenende mit einem Womo zurecht kommt. Es stellt sich heraus, dass der nicht so pralle Wetter­be­richt auf jeden Fall hilfreich ist: Hier ist nicht viel los! Zwar kommt regel­mäßig jemand vorbei­ge­joggt und ‑gefahr­radet, aber Autos sehen ich hier recht wenige. Und an einer Indus­trie­ruine finde ich dann sogar einen Parkplatz ohne Verbots­schilder. Das war ja einfach!

Südstadt geht immer

Mittags haben wir uns zum Essen in der Südstadt verab­redet. Ich vertreibe mir die Wartezeit, indem ich die Kranhäuser auf der anderen Rhein­seite fotogra­fiere. Hat zwar schon jeder gesehen, aber halt noch nicht von mir…

Kranhäuser
Kranhäuser 2

Elli und ich machen uns dann auf den Weg über die Poller Wiesen Richtung Eisen­bahn­brücke. Elli ist kaum zu bremsen — ob es die Aufregung wegen der neuen Landschaft oder die Vorfreude auf Annette ist, lässt sich nicht ausmachen.

One Love

In der Creperie „Bande á part“ tanken wir ein bisschen Frank­reich-Feeling. Wenn man eine Galette serviert bekommt, ist man doch fast schon in der Bretagne, oder? Ich bin mir nur nicht sicher, ob es das Reise­ver­langen still oder eher noch erhöht…

Crêpe mit Ziegenkäse
Crêpe mit Camembert

Eifel, wir kommen!

Während Annette weiter fleißig lernt, kehren Elli und ich im mittler­weile strömenden Regen zum MoMo zurück. Mia zeigt sich wenig beein­druckt — sie hat, wie üblich in den letzten Monaten, lieber gepennt.

Nachdem wir wieder abgetrocknet sind, können wir auch bald schon losfahren, um Annette abzuholen. Denn jetzt startet unser nächster Deutschland-Kurztrip. In die Eifel.

Diesmal haben wir bei Landver­gnügen mehr Glück als im Oberber­gi­schen. Die Alpakafarm in Kall hat noch ein Plätzchen für uns übrig.

Alpakafarm

Und von der freund­lichen Betrei­berin kriegen wir sogar noch eine Kurztour angeboten. Quasi Alpaka-Infos im Schnell­durchgang. Wir wissen jetzt, dass diese wahnsinnig kuschelig ausse­henden Tiere eher Distanz brauchen. Auch unter­ein­ander. Dafür aber sehr reinlich und stressfrei sind. Und im corona-bedingt etwas leeren Hofladen verliebt sich Annette noch in eine Mütze aus der sehr weichen Alpaka­wolle, die zwar für den bevor­ste­henden Sommer eher fehl am Platze ist, aber sicherlich noch einige Einsatzzeit bekommen wird.

Und natürlich ist es Ehren­sache, dass sie die dann für den Rest des Tages nicht mehr ablegt…

Suppe mit Mütze

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