Hundert Kreisverkehre

Heute wollen wir Turckheim (oder auf Deutsch: Türkheim) bei Tag erkunden. Erste Überraschung: Der Gusseisen-Topfspezialist Staub, den wir erst kürzlich entdeckt haben, hat hier anscheinend sein Stammwerk. Wer darauf steht, kann hier das komplette Sortiment besichtigen und teilweise auch zu Outletpreisen kaufen.

Schnuckelstadt

Wir kommen quasi durch die Hintertür nach Turckheim. Denn ein Weg führt uns zunächst einmal oberhalb der Stadt entlang der Weinreben vorbei. Von hier oben hat man einen guten Überblick auf die kleine Altstadt.

Es ist hier auf jeden Fall ein Ding, sein Haus mit den verschiedensten Kleinigkeiten zu verschönern. Vom Gartenzwerg über schöne Bepflanzung bis zu extra Figuren an den Hausecken wird einem alles geboten.

Im Gegensatz zu den bekannteren benachbarten Orten Eguisheim oder Colmar ist es allerdings deutlich entspannter, so dass man das mittelalterliche Flair der Stadt ganz in Ruhe genießen kann. Praktisch Elsass im Westentaschenformat. Und wir stellen fest, dass uns das dann eigentlich auch reicht.

Vielleicht wäre das ja ein Ding? Bei jeder Fahrt in Richtung Frankreich ein Städtchen im Elsass “abhaken”? Denn mehrere auf einmal kann man doch gar nicht verarbeiten!

Und noch ‘n Kreisverkehr

Wir wollen heute wieder ein gutes Stück Strecke machen. Das gute Wetter macht nämlich weiterhin Pause und alles ist mehr oder weniger grau in grau. Da kann man auch getrost Autofahren.

Wir beschließen, uns östlich entlang der Vogesen vorbei zu mogeln. Was bedeutet: keine Autobahn und auch nur wenig Schnellstraße. Dafür aber vielleicht nicht nur gefühlte 100 Kreisverkehre…

Hexenort

I’m Örtchen Imbsheim sticht uns sofort das Bastberger Stuewel mit seiner fliegenden Hexe ins Auge. Ein guter Ort für ein Päuschen!

Und Annette findet sogar noch eine kleine Spazierwanderung für uns: Einmal auf den Bastberg (wohl so eine Art Elsässer Blocksberg mit Hexentanz und allem Schnickschnackschnuck).

Von dort hat man einen schönen Blick hinunter auf das Dorf und auch der Blick in die Vogesen wäre toll, wenn es nicht so suppig grau wäre. Aber es gibt Hoffnung. Wir sehen endlich mal wieder auch kleine Fetzen blauen Himmels! Und als wir weiterfahren kommt sogar eine richtig schöne Abendsonne durch. Jetzt kann das schöne Wetter kommen!

Hornbach reloaded

Wir entscheiden, dass es das heute dann mit Frankreich auch war. Wir peilen Hornbach als Zielort an, wo wir schon vor 2 Jahren so gut gestanden und gegessen haben.

Aber als wir ankommen, hat das Restaurant Capito direkt neben dem Stellplatz leider Ruhetag. Wir meinen aber, dass wir auch in der Klosterschänke gut gegessen hätten. Und die haben sogar auf. Nichts wie hin!

Nur leider haben die anscheinend einen sehr verliebten Koch. Asterix-Fans wissen jetzt Bescheid: Meine “ligurische Fischsuppe” war leider eines der versalzensten Essen, die ich je serviert bekommen habe.

Und auch Annettes Kürbissuppe und Flammkuchen passten qualitätsmäßig so gar nicht zum Preisniveau, was dort aufgerufen wird. Zur Ehrenrettung kann man aber sagen, dass mir die Fischsuppe nicht berechnet wurde und wir beide noch einen Obstler aufs Haus bekommen haben. Schadensbegrenzung geglückt. Wir würden aber trotzdem eher nicht wiederkommen.

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