Landunter am See
19. Oktober 2019

Puh, hat das in der Nacht geplästert! Zwischen­durch prasselte der Regen so sehr aufs MoMo, dass wir uns fast schon an das Unwetter in Torla erinnert fühlten, bei dem MoMo I ziemlich rampo­niert wurde. Aber heute und hier ist es dann am Ende doch nur ein heftiger Regen und kein Hagel. Ist uns auch sehr recht so!

Unerschrocken

Wir richten uns auf einen entspannten Lesetag im MoMo ein. Denn in der ganzen Region soll es heute ohne Unterlass schiffen. Teilweise immer wieder kräftig. Da wären wir ja bekloppt, wenn wir den eigentlich sehr schönen Platz hier aufgeben würden.

Annette erkundet bei der morgend­lichen Pipi-Runde mit den Hunden die nähere Umgebung. Sie stellt fest, dass alles ganz schön unter Wasser steht. Auch die Picknickbank am Parkplatz ist regel­recht abgesoffen!

Der Wetter­be­richt kündigt aber für die Mittagszeit an, dass der Regen eine kleine Pause einlegen soll. Die wollen wir nutzen. Denn es gibt einen Wanderweg um die 4 Seen, die hier dicht beiein­ander liegen. Soll so ungefähr 2–3 Stunden dauern.

Bei leichtem Niesel­regen gehen wir also frohgemut los. Das Wetter passt zu der leicht maroden Landschaft mit den verblühten Gräsern am See.

Auch die gigan­ti­schen Pfützen auf dem Weg können wir mit unseren gut imprä­gnierten Schuhen locker ignorieren. Wir sind doch gut ausge­rüstet!

Abbruch

Wir kommen bis zum zweiten See, dem großen Lac Maclu. Jetzt hört es wirklich auf, langsam zu regnen. Meine wasser­ab­wei­sende Hose hat bereits kapitu­liert. Die ersten Regen­tropfen klopfen bei meiner Unterhose an. Hm.

Da das ganze nicht so aussieht, als würde es in den kommenden Minuten auch nur ansatz­weise besser werden, beschließen wir umzukehren. Man muss ja niemandem etwas beweisen.

Und das erweist sich dann auch als die einzig richtige Entscheidung. Der Regen strömt und strömt von oben. Und nachdem wir das MoMo erreicht haben und die klitsch­nassen Klamotten zum Trocknen aufge­hängt haben, kommen noch Blitz und Donner dazu. Eine richtige Entscheidung!

Gammel­nach­mittag

Den Rest des Tages verbringen wir dann folge­richtig einfach damit, wieder trocken und warm zu werden und genießen es, einfach mal nichts zu tun. Bezie­hungs­weise: Zu lesen, zu bloggen und zu spielen.

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