Friedhof und Scheune
6. Oktober 2019

Vom Wetter werden wir diesmal wahrlich nicht verwöhnt. Zwar war die Nacht trocken, aber dafür fängt es wie vorher­ge­sagt in den Morgen­stunden zu regnen an und hört auch für den Rest des Tages nicht mehr wirklich auf.

Und uns ist das auf eine Weise sogar recht. Da können wir direkt mal die Fähig­keiten des neuen MoMos als Schweiß­wet­ter­re­fu­gium testen. Und was soll ich sagen? Alles bestens! Gemüt­lich, warm und dank der vielen Fenster sogar bei diesem trübselig grauen Wetter recht hell. Da kann man so einen Tag schon mal aushalten.

Scheu­nen­ent­de­ckung

Als wir uns am frühen Nachmittag in einer kurzen Regen­pause dann doch mal zum Durch­lüften nach draußen wagen machen wir sogar noch eine schöne Entde­ckung. Von den anderen Gaststätten des Ortes hatten wir schon gelesen, aber von der Scheier hatten wir noch gar nichts gehört. Da gehen wir mal rein!

Wäre das ganze nicht so gut ausge­schil­dert, könnte, nein müsste man es eigent­lich fast verpassen. Denn die Scheier ist in einem hinteren Hinterhof versteckt. Im Sommer kann hier bestimmt ganz gemüt­lich draußen sitzen. Aber heute gehen wir lieber rein. Drinnen ist alles modern stylish gestaltet. Eine ganz schöne Abwechs­lung zum manchmal doch sehr rusti­kalen Pfälzer Stil.

Wir bestellen uns jeder ein Stück Kuchen und, weil wir halt in der Pfalz sind, nicht einen Kaffee, sondern einen Neuen Wein, wie der Feder­weißer hier auch gerne genannt wird. Annette weiß, ich rot. Schmeckt lecker, hat aber irgendwie schon mehr Umdre­hungen als ich von unserem üblichen Super­markt-Feder­weißen gewohnt bin. Hicks!

Und nachdem wir die nächsten paar Regen­schauer wieder im MoMo hinter uns gebracht und einen Kuschel­camp­nach­barn hinzu­ge­wonnen haben, zieht es uns abends dann einfach nochmal in die Scheier. Denn auf der Karte waren hier auch die tradi­tio­nellen Pfälzer Gerichte mit Saumagen, Leber­knepp, Bratwürsten und Sauer­kraut. Reicht uns heute völlig. Dazu noch einen Wein, bzw. für mich heute mal eine Rotwein­schorle. Was mir den ungläu­bigen Blick der Bedie­nung einbringt: „Also mit Sauer­wasser? Das trinkt hier keiner!“ Und ich lerne für mich heute einen neuen Begriff: Sauer­wasser ist pfälzisch für Sprudel. Nie zuvor gehört!

Nach dem leckeren Essen zieht es uns wieder zurück ins MoMo. Denn dort können wir noch den wie immer solide guten Polizeiruf aus Rostock gucken. Ist eigent­lich noch jemand der Meinung, dass Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau die mit Abstand besten Ermittler am Sonntag­abend sind?

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