Fluffige Bäume
19. Mai 2019

Die ersten ¾ des Tages lassen sich schnell zusam­men­fassen: Rausge­guckt. Wolken und Regen. Abgewartet. Aufge­räumt und Blog gepflegt. Mittags Ortswechsel zum Camping­platz in Strontian. Noch mehr Regen. Virtuelle und echte Batterien aufge­laden.

Vorsich­tiger Spaziergang

Als die dicksten Regen­pakete durch zu sein scheinen, ziehen wir uns regen­sicher an und brechen zu den Ariundle Oakwoods auf. Uralte Eichen­bäume, wie sie hier in der Nähe der Atlan­tik­küste früher noch viel häufiger vorge­kommen sein müssen.

Auf den ersten Metern sieht das noch ich sehr einladen aus. Das gesamte Gebiet um den Strontian River wurde gerodet und sieht ziemlich verwüstet aus. Nicht schön. Aber schon bald tauchen wir in den eigent­lichen Eichenwald ein und sind mal wieder geflasht.

Fluffy Woods

Das sieht mit seinen an allen Ecken und Enden bemoosten Mauern, Bäumen und Böden umgeben von Tausenden von Bluebells herrlich verwun­schen aus.

 

Und wenn man schon gerne Bäume umarmt, dann doch bitte solche, die sich auch entspre­chend kuschelig angezogen haben!

Der über den sumpfigen Boden führende Steg durch Birken­wäldchen erinnert uns dann sehr an Schweden. Und auch der steinige, sanft plätschernde Strontian River könnte so ähnlich auch in Skandi­navien zu finden sein.

Fairies Road

An der Brücke, die unseren Rundweg komplett machen soll, haben wir die Wahl: Runde abschließen oder am “richtigen” Flussufer zurück zum Camping­platz?

Wir entscheiden uns für die Fairies Road genannte Strecke und gehen im wieder etwas stärker werdenden Regen zurück zum Camping­platz. Aber mit einer kleinen Überra­schung: Denn der Weg führt uns noch mal in die Höhe, so dass wir ganz gut ins Schwitzen geraten. Belohnt werden wir mit einem Ausblick ins Tal und wieder freund­licher werdendem Wetter, das sogar mal ein paar Sonnen­strahlen spendiert.

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