Relax-Start
7. Mai 2019

Abfahrt.

Alles ist gepackt und irgendwie können wir es nicht glauben: 4 Wochen Schottland und es gibt kein Zurück mehr. Die Fähre von Amsterdam nach Newcastle ist gebucht und auch die Rückfahrt ist fest reser­viert.

Und es klappt alles wie am Schnürchen. Kein Stau, keine verges­senen Papiere und das Reise­wetter ist auch noch viel besser als angekündigt. Was will man mehr?

Mini-Hafen

Wir kommen daher viel zu früh am Fährter­minal in Newcastle Amsterdam an und wundern uns: Wir hatten uns das alles viel größer vorge­stellt! Kein riesiges Hafen­ge­lände mit ellen­langen und breiten Warte­spuren.

Statt­dessen gechillte Lotsen und eine super­freund­liche Frau am Schalter, die uns noch ein paar Mahlzeiten verkaufen möchte. Wir lehnen erst mal ab und fragen nach, ob man denn am Hafen noch etwas zu essen bekäme. Denn die Fähre fährt erst um 17.30 Uhr. Und wir haben noch reichlich Zeit bis zum spätesten Check-in, der eine Dreivier­tel­stunde vor der Abfahrt sei.

Fish&Chips zum Ersten

Und ihre Empfehlung, das Restaurant Kop van de Haven ist dann auch wirklich ein Volltreffer. Es gibt leckere Fish&Chips (wie auf dieser Reise wahrscheinlich noch so manches Mal…) und wir können auf einer Bank in der Sonne sitzen und schon mal zugucken, wie unser Schiff, die King Seaways, beladen wird.

Und neben uns trifft sich eine Senio­rengang zum Nachmit­tags­biertje. Stilecht mit Fiets oder Elektroscooter.

Alle Mann an Bord

Nachdem die Hunde sich noch mal entleert haben, geht es an Bord. Und auch hier haben wir Glück. Unser Platz fürs MoMo ist quasi direkt am Aufgang zu den Hunde­ka­binen, so dass wir nur 2 (recht steile und enge) Treppen hinauf müssen, was für die blinde Mia ein bisschen mühselig ist. Sie schafft es aber wie immer mit Bravour.

Die Kabine ist dann gemessen an der Unter­kunft, die wir von der TT-Line nach Trelleborg kennen, eher sparta­nisch. Aber es ist alles sauber und insofern gibt es nicht wirklich was zu meckern. Außer, dass es keine Shampoos für die Dusche gibt. Muss man also mitbringen.

Erkun­dungsgang

Wir lassen die Hunde nach der Besich­tigung von Hundeklo und Hundedeck in der Kabine zurück und machen uns auf zur Schiffs­er­kundung.

Es ist alles da, was man von einem Fährschiff erwartet: Shop, diverse Bars, Lounges, Casino (sogar mit Roulette, was bei Seegang wohl für den Extra­zu­falls­faktor sorgt…) und sogar 2 Kinos. Wir genießen die lockere Stimmung auf dem Oberdeck an der Skybar, aber da dort alles voll ist, ziehen wir uns, auch wegen des frischen Windes, schon bald nach der Abfahrt in den Navigator‘s Pub zurück.

Sonnig haben wir es hier auch, Bierchen gibt es ebenso und dazu laufen alte Hits aus den 70ern bis 90ern, von denen man manche tatsächlich aus gutem Grund seit 30 Jahren nicht mehr gehört hat…

Ist uns aber herzlich egal: Es geht los!

4 Kommentare

  1. Eure Berichte sind wunderbar! Und sie machen eine sehr lange Zunge.….
    Wir sind bislang noch Mieter, wollen aber in den nächsten Monaten unser erstes eigenes Womo kaufen. Und dann möchten wir gerne Leuten wie euch unterwegs begegnen. :-). Liebe Grüße aus Reutlingen, Ödi und Gabi

    Antworten
    • So ein tolles Kompliment bekommt man auch nicht alle Tage, Hans-Richard. Vielen Dank!

      Antworten
  2. Hi, freue mich auf die Mitreise nach Schottland. Bescheidene Frage (ist aber nicht wirklich wichtig… ): Könnte es sein, dass sich ganz am Anfang ein kleiner Fehler einge­schlichen hat: “Wir kommen am Fährter­minal in NEWCASTLE an …”
    LG Rupert

    Antworten
    • Danke für die Info! Ist verbessert. Viel Spaß beim Mitreisen!

      Antworten

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