Unter Wölfen

Wir verbringen eine ausgesprochen ruhige Nacht auf dem Parkplatz des Wildparks. Keine Spur von Wolfsgeheul oder brünstigen Hirschen. Schade eigentlich. Aber kalt ist es geworden! Das Thermometer zeigt für draußen nur noch 2° an. Da muss man die Heizung dann doch mal ordentlich aufdrehen!

So ein schöner Park

Dann geht es los in den Tierpark. Nur mit Elli. Mia hat einmal die Nase in die Kälte gesteckt, ihr Geschäft verrichtet und dann ihren kuscheligen Platz im MoMo wieder eingenommen.

Und für Elli ist es das Abenteuer ihres Lebens. Fische! Meerschweinchen! Hühner! Frettchen! Bei letzteren gucken wir bei der Fütterung zu und Elli wird für ihr braves Verhalten sogar mit einem Stückchen Fleisch belohnt. Und die Tierpflegerin ist anschließend Freundin Nummer 1.

Wir sind vom Tierpark und seinem Konzept wirklich angetan. Gar nicht mal so viele Tiere. Aber für diese gibt es vergleichsweise riesige Areale in denen sie sich aufhalten können und doch reichlich artgerecht leben können. Futterservice inklusive.

Ausgesprochen cool finden wir die Idee der Raubtier-WG, wo Wölfe und Bären in einem Gehege zusammen leben und sich gekonnt ignorieren. Das sieht schon prickelnd aus, wenn drei Wölfe in ihrem elegant schwebenden Gang an einem entspannt dösenden Bären vorbei ziehen!

Besonders beeindruckt sind wir auch davon, dass man mit Hund (natürlich angeleint) fast überall hindarf – nur bei den Wölfen müssen die Hunde reichlich Abstand halten. Aber selbst im Freigehege mit dem Damwild dürfen die Vierbeiner mit rein – und es klappt wunderbar.

Lediglich zum Fotografieren ist es nicht so ganz optimal, weil der Park zum größten Teil in einem Wäldchen mit sehr hoch gewachsenen Kiefern angelegt ist. Zum Durchlaufen und für die Tiere bestimmt super, zum Fotografieren aber böse, da es dauernd zu dunkel ist.

Auf zum Müritzsee

Als wir am frühen Nachmittag alles weggeguckt haben geht es weiter zum östlichen Endpunkt unserer Reise: in den Nationalpark Müritz.

In unserer ACSI-App habe ich den Campingplatz Ecktannen gefunden, der südlich von Waren am Müritzsee liegt. Ein riesiges Areal mit verschiedenen Teilbereichen, von denen einige schon im Winterschlaf sind und nicht mehr benutzt werden sollen. Wir orientieren uns erst mal grob und finden dann einen Platz, an dem man noch die restliche Nachmittagssonne genießen kann.

Erst als wir später an den Zugang zum See gehen, sehen wir noch andere schöne Plätze, die Annette wegen ihres Seeblicks natürlich viel besser gefallen. Aber für einen nochmaligen Umzug fehlt uns dann doch das entscheidende Argument für „so viel besser“.

Nachdem wir Seeufer und Campingplatz noch mal zu Fuß erkundet haben, sind wir uns sicher, dass wir hier in der Region dann auch die letzten Reisetage verbringen werden. Das wird gut!

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