Strandtag ohne Strand

Nach dem gestern doch etwas bescheidenen Wetter erwartet uns nach dem Aufstehen absolutes Prachtwetter. Blauer Himmel, kleine Schäfchenwölkchen, warm.

Und so starten wir mit einem Hafenfrühstück in den Tag und überlegen kurz, dass wir doch eigentlich noch ein bisschen bleiben können. Annette hatte schließlich gestern auf unserer Inselrunde noch einen regelrechten Badestrand entdeckt. Wir packen also die Badesachen und machen uns in Richtung Strand auf.

Was uns erst kurz vor der Ankunft einfällt: Da war doch was mit Hunden! Ach ja, richtig – Hunde dürfen sowieso nur angeleint sein, aber an Stränden sind sie (so interpretieren wir den Aushang) kategorisch verboten. Also muss ein Plan B her und der sieht dann so aus: Im Gras kann man die Picknickdecke genau so gut auslegen. Und ins Wasser geht es von dort ebenso gut. Können wir mit leben.

Also genießen wir die Aussicht auf den Strand und die Nachbarinsel Rörö und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.

Und weil es so schön ist, verwerfen wir unseren Plan, am Nachmittag eine Insel weiter zu fahren, sondern sparen uns Rörö für den nächsten Inselbesuch auf – denn der kommt garantiert! So eine Insel hat einfach eine unglaublich entspannende Wirkung auf einen. Und Hyppeln gleich dreimal, denn außer dem ICA und einem Restaurant gibt es hier wirklich nichts, was einen großartig aufregen könnte.

Apropos Restaurant: Kaum haben wir unsere Entscheidung getroffen, sieht Annette, dass das Restaurant (mit der angeblich so tollen Fischsuppe) heute geöffnet hat! Aber es ist doch noch gar kein Wochenende? Ich spreche die nette Besitzerin an, die gerade noch alles vorbereitet. Ja, sie hätte das eigentlich nicht geplant und sie hätte auch kein Personal für den Service, aber das Wetter sei doch so schön und sie würde es halt mal probieren. Großartig! Und ja, ihre Fischsuppe sei „the best“. Jam!

Frohgemut lösen wir das Stellplatzticket für eine weitere Nacht und kaufen im süßen, kleinen ICA wichtige Grundnahrungsmittel ein: Eis, Gurke und Teilchen.

Und mein Salmiakki-Eis ist dann wirklich ein Highlight – wer gerne Lakritz isst sollte das unbedingt mal probieren. Fast so gut wie das Lakritzeis von Conti in Wuppertal!

Den restlichen Tag verbringen wir dann auf unserem Logenplatz im Hafen und gucken zu, wie ein Boot nach dem anderen den Anlegeplatz gegenüber verlässt – für morgen gibt es nämlich eine Sturmwarnung für das Gebiet…

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Annette merkt an, dass das Restaurant auf einmal wieder so verschlossen aussehe. Oh nein! Ich forsche nach und kriege die Antwort, dass die Chefin wohl plötzlich heftiges Nasenbluten bekommen habe und daraufhin ihren Plan wieder gecancelt habe. Fischsuppe adé…

Aber immerhin gibt es erstklassigen Ersatz. Annette zaubert leckere Pasta mit Tomaten-Gorgonzola-Sauce, was den schlimmsten Schmerz bei mir lindert. Auch wieder ein Grund, noch mal wieder zu kommen!

Abends drehen wir noch mal unsere Inselrunde. Und wie das dann so ist: Gestern nichts erwartet und dann doch schöne Fotos gemacht. Heute, nach dem tollen Sonnentag freue ich mich auf den Sonnenuntergang, welcher dann mangels Sonne ziemlich bescheiden ausfällt.

Dafür kann ich mich aber noch mal an dem tollen gespaltenen Fels abarbeiten. Auch was!

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