Stattfest statt Heide­schmaus
18. Mai 2018

Pfingst­ferien! Eine ganze Woche! Da kann man ja richtig was mit anfangen.

Und wir fangen da mal folgendes an: Wir streichen Dänemark von der Liste der Länder, die wir noch besuchen wollen und fahren einfach mal hin.

Viel vorbe­reitet haben wir uns nicht (außer einem Stapel Bücher aus der Bücherei, der noch weitest­gehend ungelesen im MoMo liegt). Klar ist nur, dass wir uns Rømø angucken wollen, die nördliche Nachbar­insel von Sylt, auf der man mit dem Auto völlig selbst­ver­ständlich an den Strand fahren kann. Und ansonsten soll es größten­teils die Nordsee­küste hoch gehen. Oder auch nicht, wenn wir einen neuen Lieblingsort zum Rumgammeln und Genießen finden. Alls kann. Nix muss.

Stau. Stau. Stau.

Aber es geht am Freitag vor Pfingsten eher ungünstig los. Wir kommen später als erwartet los und reihen uns in den Staus eher mal am Ende ein. Und Staus gibt es, Oh Wunder, am Pfingst­wo­chenende reichlich. Unser Plan sah eine Übernachtung bei einem unserer Lieblings­re­stau­rants, der Eiche in der Lüneburger Heide vor. Mit einer Reser­vierung für 20 Uhr waren wir meiner Meinung nach auf der sicheren Seite.

Aber als wir unterwegs dank Navi schon absehen, dass es damit nix mehr wird, kündigen wir uns telefo­nisch schon mal für 21 Uhr an. Dumm nur, dass dann hinter Bielefeld auch noch etwas schwer nach Vollsperrung aussieht. Wir fahren, gerade noch recht­zeitig, ab.

Ab nach Rüben­na­sen­hausen

Aber jetzt ist unser Plan völlig aus den Fugen. Mit viel Glück wären wir wohl eher um 22 Uhr dort. Und ich bin mittler­weile doch schon reichlich fertig. Also müssen wir uns einen Plan B überlegen. Annette schlägt schließlich vor, Richtung Stein­huder Meer zu fahren und ich finde daraufhin einen gut erschei­nenden Platz in Neustadt am Rüben­berge.

Und als wir dort um kurz vor Neun ankommen, stellt sich heraus, dass dort großes Stattfest (kein Tippfehler!) ist. Unser Stell­platz am Leinepark ist aber trotzdem nicht gerade überfüllt und wirkt recht ruhig. Hier bleiben wir!

Stattfest

Wir erkunden also das Fest, bei es statt­liche 7 verschiedene Bühnen mit unter­schied­lichen „Welten“ gibt. Afrika, Wildwest, Bayern, Irland oder Karibik stehen zum Beispiel auf dem Programm. Für so ein kleines Städtchen ganz schön ambitio­niert!

Und die Veran­stalter haben sich mit der Gestaltung und dem Programm samt Walking Acts richtig Mühe gegeben.

Wir beobachten das Treiben, gönnen uns Fish&Chips, Guiness und Crepes und sind dann aber auch bald wieder hunde­kaputt im MoMo.

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