Stattfest statt Heideschmaus

Pfingstferien! Eine ganze Woche! Da kann man ja richtig was mit anfangen.

Und wir fangen da mal folgendes an: Wir streichen Dänemark von der Liste der Länder, die wir noch besuchen wollen und fahren einfach mal hin.

Viel vorbereitet haben wir uns nicht (außer einem Stapel Bücher aus der Bücherei, der noch weitestgehend ungelesen im MoMo liegt). Klar ist nur, dass wir uns Rømø angucken wollen, die nördliche Nachbarinsel von Sylt, auf der man mit dem Auto völlig selbstverständlich an den Strand fahren kann. Und ansonsten soll es größtenteils die Nordseeküste hoch gehen. Oder auch nicht, wenn wir einen neuen Lieblingsort zum Rumgammeln und Genießen finden. Alls kann. Nix muss.

Stau. Stau. Stau.

Aber es geht am Freitag vor Pfingsten eher ungünstig los. Wir kommen später als erwartet los und reihen uns in den Staus eher mal am Ende ein. Und Staus gibt es, Oh Wunder, am Pfingstwochenende reichlich. Unser Plan sah eine Übernachtung bei einem unserer Lieblingsrestaurants, der Eiche in der Lüneburger Heide vor. Mit einer Reservierung für 20 Uhr waren wir meiner Meinung nach auf der sicheren Seite.

Aber als wir unterwegs dank Navi schon absehen, dass es damit nix mehr wird, kündigen wir uns telefonisch schon mal für 21 Uhr an. Dumm nur, dass dann hinter Bielefeld auch noch etwas schwer nach Vollsperrung aussieht. Wir fahren, gerade noch rechtzeitig, ab.

Ab nach Rübennasenhausen

Aber jetzt ist unser Plan völlig aus den Fugen. Mit viel Glück wären wir wohl eher um 22 Uhr dort. Und ich bin mittlerweile doch schon reichlich fertig. Also müssen wir uns einen Plan B überlegen. Annette schlägt schließlich vor, Richtung Steinhuder Meer zu fahren und ich finde daraufhin einen gut erscheinenden Platz in Neustadt am Rübenberge.

Und als wir dort um kurz vor Neun ankommen, stellt sich heraus, dass dort großes Stattfest (kein Tippfehler!) ist. Unser Stellplatz am Leinepark ist aber trotzdem nicht gerade überfüllt und wirkt recht ruhig. Hier bleiben wir!

Stattfest

Wir erkunden also das Fest, bei es stattliche 7 verschiedene Bühnen mit unterschiedlichen „Welten“ gibt. Afrika, Wildwest, Bayern, Irland oder Karibik stehen zum Beispiel auf dem Programm. Für so ein kleines Städtchen ganz schön ambitioniert!

Und die Veranstalter haben sich mit der Gestaltung und dem Programm samt Walking Acts richtig Mühe gegeben.

Wir beobachten das Treiben, gönnen uns Fish&Chips, Guiness und Crepes und sind dann aber auch bald wieder hundekaputt im MoMo.

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