Von Lourdes zum Lot
7. August 2017

Der heutige Tag ist dann mal ganz schnell erzählt: Vormittags in der Sonne frühstücken und schon mal mit dem Blogeintrag für den gestrigen Hammertag beginnen. Um 12 Uhr brechen wir dann last-minute-mäßig auf und fahren gen Norden. Die Auvergne ist das Ziel, dass ich mir in anscheinend voraus­schau­ender Weisheit für den Rückweg ausge­guckt habe und was wir jetzt etwas ausgie­biger als geplant bereisen werden.

Über den Ort mit dem tollen Namen “Auch” fahren wir heute stramme 213km. Über die zwar gut zu fahrenden aber mit einem Schnitt von 50km/h eher langsamen Landstraßen zieht sich das ganz schön. Aber Annette hat uns einen richtig schönen France-Passion-Bauernhof ausge­kund­schaftet. Nördlich von der Pflau­men­stadt Agen. Dass das mit den Pflaumen hier ein Ding ist haben wir dadurch heraus­ge­funden, dass es hier an jeder Ecke mal ein Werbe­plakat mit Pflau­mendies und Pflau­men­jenes gibt. Und tatsächlich: Am Wegesrand stehen hier Pflau­men­bäume wie im Beaujolais die Weinstöcke.

Auch die Landschaft hier im Depar­tement Lot-et-Garonne gefällt uns richtig gut. Die Lot fließt ganz gemächlich neben unserem Bauernhof vorbei und es ist ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch.

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Auch auf der Ferme der Familie Lakaÿ dreht sich alles um Pflaumen. Und nachdem wir unseren großzü­gigen Stell­platz bezogen haben wird natürlich auch im Shop degus­tiert. Und was soll ich sagen: Es schmeckt super! Und so wandern ein “Eau de vie de Prune d’Ente” (nix Ente, aber lecker Schnaps), ein Schoko-Pflau­men­auf­strich zum Reinsetzen lecker und ein paar Tüten getrocknete Pflaumen in den Wunder­schön-Rucks…, ach nee, in unsere Vorrats­schränke.

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Auf einer kleinen Abend­spa­zier­gangs­runde mit den Hunden lassen wir am Lot für ein paar Minuten die Seele baumeln. Schön hier!

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Für die Nacht ist leider wieder ergie­biger Regen angekündigt und als wir abends die ersten Tropfen und das erste Donnern regis­trieren, sind wir auf einmal doch ganz schön elektri­siert. Bang gucken wir auf unser Dachfenster. Den ersten Guss übersteht es. Mal sehen, was die Nacht bringt.

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