Kühe in der Höhe
3. August 2017

IMG_5097.jpgHeute setzen wir den Plan um, den wir eigentlich schon gestern geschmiedet hatten. Wir fahren mit der Gondelbahn hoch auf das Plateau Super­ba­gneres, circa 1000m höher. Auch Elli ist schon ganz aufgeregt wegen ihrer ersten Seilbahn­fahrt.

IMG_5107.jpgIMG_5100.jpgUnd dort oben fühlt sich das dann wirklich das erste Mal wirklich so an, wie in den Bergen zu sein. Unter uns, ganz tief, sehen wir Luchon im Tal verschwinden. Und über uns gibt es immer noch jede Menge Bergspitzen zu bestaunen. Bis jetzt hatten wir die Pyrenäen noch gar nicht so sehr als Bergmassiv wahrge­nommen, aber jetzt sind wir schon ganz schön begeistert von der Aussicht rund um uns herum.IMG_5099.jpg

Superbagneres-001.jpgWas uns auch begeistert (und ein bisschen wurmt) sind die Womos, die hier oben stehen. Ach, hier kann man mit dem Auto hoch fahren? Und offen­sichtlich ohne Probleme mit einem Wohnmobil stehen? Das wäre doch voll was für uns! Da sind wir mit unserer Camping­platz­ge­müt­lichkeit auf einmal gar nicht mehr so einver­standen. Klar, so eine warme Dusche am Morgen und BrötchenBaguette­service hat schon was. Aber ein Sonnen­auf­gang/-untergang dort oben ist bestimmt ziemlich klasse. Naja, mal gucken, was noch kommt.

Wir grooven uns erst mal auf die Höhenluft ein und genießen die Aussicht bei einer kreis­lauf­an­re­genden Cola. Denn die Gondel­kabine war auch eine kleine Mini-Sauna, aus der wir dann nach der Fahrt etwas geschafft heraus­torkeln. Immerhin ist es hier oben merklich kühler als im Tal — ziemlich perfektes Sommer­wetter.Superbagneres-001.jpgSuperbagneres-015.jpg

Superbagneres-097.jpgEin Ziel für eine Wanderung haben wir uns nicht vorge­nommen. Wir möchten einfach ein bisschen rumlaufen, die Aussicht und die Atmosphäre genießen. Easy. Und Elli soll sich mal mit dort rumlau­fenden Kühen vertraut machen. Ein großer Spaß! Da wird erst mutig drauf zu gelaufen, aber wenn dann einer der Riesen auf sie zukommt, versteckt sie sich dann doch lieber hinter Frauchen…Superbagneres-023.jpg

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Superbagneres-070-Bearbeitet.jpgSuperbagneres-038.jpgSuperbagneres-087.jpgSuperbagneres-109.jpgVor der Talfahrt erfri­schen wir uns mit einem Sirup­mix­ge­tränk. Ist aber nicht so ganz einfach, weil das franzö­sische “Sirop” ohne das “p” ausge­sprochen wird, so dass es eher klingt wie bei Coke Zero. Und der Unter­schied zwischen dem Misch­wasser in einer Caraffe oder einer Bouteille ist mir auch nicht so ganz klar. Da scheitern wir mal wieder an der Sprach­bar­riere. Aber schön gechillt dort sitzen klappt schon ganz gut!

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Auf dem Rückweg entdeckt Annette auf der Flanier­meile noch einen Laden mit Stoff für Wachs­tuch­tisch­decken. Wir überlegen kurz, welche Maße wir benötigen und haben im Nu eine neue Decke für unseren Klapp­tisch. Bon!

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Den Rest des Tages verbringen wir wieder gemütlich vor dem MoMo. Annette betreibt Fellpflege bei Elli und ich ärgere mich zum wieder­holten Male mit unserer WordPress-Instal­lation rum, wo irgend­etwas hakt, so dass das Einfügen der Bilder immer eine echte Gedulds­probe ist. Spaß macht das gerade nicht, sich durch irgend­welche Fehler­mel­dungen durch­zu­wuseln…

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