Kein Croissant in Crozon
18. April 2017

IMG_4141-Bearbeitet.jpgDas schöne Wetter ist da! Bisher hatte es der Wetter­be­richt immer einen Tag weiter vor sich her geschoben, aber heute konnte er nicht mehr anders: Die Sonne strahlt schon morgens und so bleibt es auch den ganzen Tag. Wundervoll!IMG_4146-Bearbeitet.jpg

Unser Weg entlang des Caps führt über noch nicht blühende Heide und leuchtend gelb strah­lenden Ginster. Wenn man den angenehm frischen Wind außer Acht lässt könnte das hier auch eine Mittel­meer­aus­sicht sein. Traumhaft schön, auch wenn hier lange nicht so beein­dru­ckende Klippen wie vielleicht an anderen Aussichts­punkten zu sehen sind.IMG_4144-Bearbeitet.jpgIMG_4142-Bearbeitet.jpg

Unser nächster Stop führt uns zum Vorräte auffüllen nach Crozon. Also: in die Stadt, die der Halbinsel ihren Namen gibt. Der Einfachheit halber in den Lidl, weil der so praktisch an der Straße liegt und einen großen Parkplatz hat. Aber irgendwie ist das dann abtörnend. Zwar gibt es genügend bretonische/französische Spezia­li­täten im Sortiment, aber es fühlt sich halt trotzdem nach dem bekannten Discounter um die Ecke an. Und den muss ich Urlaub nicht auch noch haben.
Da ist die urige, irgendwie impro­vi­siert wirkende Backstube gegenüber mit den bärtigen Hipster­bä­ckern schon was Anderes. Lange Schlange vor dem Laden, als wir reinkommen fast alles außer regulärem Brot ausver­kauft. Scheint zu laufen der Laden! Wir schlagen beim noch warmen Kouign Amann zu und nehmen noch ein Brot mit. Leider kein Croissant mehr da…

Da das Wetter so super ist und die Hunde entspannt im MoMo warten, machen wir noch einen Mini-Stadt­rundgang, um zumindest mal Crozonluft geschnuppert zu haben. Und sind angenehm überrascht – wenn man mal davon absieht, dass wir wieder reichlich spät dran sind und alle „normalen“ Geschäfte ihre Mittags­pause gerade einläuten.IMG_4153-Bearbeitet.jpg

Aber ein Super­markt geht ja immer. Und im Leclerc am Markt­platz werden wir mit Sachen fündig, die wir abends auf den Grill schmeißen wollen. Im Lidl gab es da nur wenig Attrak­tives – an der Fleisch­theke hier dafür um so mehr! Und auf der Jagd nach einem Croissant (das kann doch in Frank­reich nicht so schwer sein!) gehen wir noch in die Boulan­gerie nebenan: Wieder nix! Dann müssen wir halt als Ersatz ein Pain au chocolat und 2 Quiches fürs Mittag­essen kaufen.

Nun geht es wieder zurück Richtung Cap de la Chevre. Aber nicht ganz, denn auf dem Weg von dort hat Annette an einem Strand mehrere Womos in aussichts­reicher Lage gesichtet. Also auf zum Plage de la Palue. Und wir trauen unseren Augen kaum, als wir dort ankommen: Eine weite Bucht mit tollen Sandstrand, vor einer Womolatte mehrere Parkmög­lich­keiten für Womos und das ganze absolut friedlich, da nicht besonders zentral oder groß. Wir kriegen sogar noch den Top-Deluxe-Platz in erster Reihe. Besser wird es in diesem Urlaub nicht mehr werden!IMG_4168-Bearbeitet.jpg

Wir legen also eine Vollbremsung in der Reise­planung hin, stellen das Womo ab und wollen es bis zur Abreise nach Deutschland auch nicht mehr bewegen. Hier lässt es sich aushalten!IMG_4175-Bearbeitet.jpgIMG_4178-Bearbeitet.jpgIMG_4179-Bearbeitet.jpg

Den Nachmittag verbringen wir dann an diesem gigan­tisch breiten und endlos langen Strand, den wir quasi für uns alleine haben – lediglich unsere Wusel-Elli sorgt für Action und ist ständig auf der Suche nach neuen Freunden, dreht unermüdlich eine Runde nach der anderen oder buddelt Löcher. Wenn sie nicht mal eben über unsere Decke gespritzt kommt und überall Sand verteilt. Danke, Elli!IMG_4184-Bearbeitet.jpgIMG_4185-Bearbeitet.jpg

IMG_4187-Bearbeitet.jpgAber ansonsten fühlt sich das alles sehr nach sonnigem Strand­urlaub und vor allem sehr richtig an.

Abends schmeißen wir dann tatsächlich noch unseren Grill an, sitzen mit breto­ni­schem Bier und Dauer­g­rinsen in der Abend­sonne und lassen uns die Würstchen und leckere Pintades, Spießchen, aus Crozon schmecken.Palue sunset-008-Bearbeitet.jpgPalue sunset-014-Bearbeitet.jpgPalue sunset-035-Bearbeitet.jpg

 

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