Endlich wieder da

Irgendwie sind wir anscheinend beide doch etwas aufgeregt. Denn die Fähre wollten wir ja nun nicht gerade verpassen! Also stehen wir zeitig auf und kaufen beim Bäcker in Reinfeld Brötchen, die wir dann gemütlich vor dem Fährterminal verspeisen wollen. Und tatsächlich kommen wir auch rechtzeitig an, stellen uns an den Rand, wo wir die anderen Fahrzeuge Richtung Fähre vorbeiziehen sehen und starten unser Frühstück. Aber plötzlich ist es kurz vor halb neun und wir packen hektisch alles weg – denn eine Stunde vor Abfahrt soll angeblich die Deadline sein, um an Bord zu kommen! Puh, noch mal Glück gehabt…!

An Bord sind wir dann schon Profis und finden unsere Kabine zielsicher. Und Käpt’n Mia belegt schon mal ihren Platz am Fenster. Hach!

Alsbald begeben wir uns zur Bordhundetoilette, denn bei dem ganzen Hickhack haben wir ganz das Gassigehen vergessen. Mia ist das Ganze aber sehr suspekt, wenn nicht sogar unangenehm. Kann man ja auch verstehen… Beim Warten auf Mias großes Geschäft begucken wir uns das Treiben an der Laderampe und stellen fest, dass man problemlos auch noch 10 Minuten vor planmäßiger Abfahrt an Bord fahren kann. Da hätten wir uns die Hektik zuvor wirklich sparen können!

Unsere Überfahrt wäre dann mit „entspannte Kreuzfahrt“ treffend und angemessen kurz zusammengefasst. Was eine entspannte Anreise!

Denn auch als wir wieder festen Boden unter den Rädern haben geht es genau so gechillt weiter, wie ich es vom vergangenem Jahr in Erinnerung habe. Breite, freie Autobahnen, Tempomat auf 100 und cruisen! Und bei dem strahlendem Wetter mit dem uns Schweden empfängt, kommt nahezu automatisch Ferienstimmung auf.

Kurz komme ich in Versuchung, unseren schönen Platz vom letzten Jahr in Kämpinge wieder anzulaufen, aber die Lust auf Neues und die Notwendigkeit, noch ein bisschen Strecke Richtung Norwegen zu machen, treiben uns weiter.

In der sehr empfehlenswerten Campercontact-App habe ich nämlich einen vielversprechenden Stellplatz direkt am Meer in Förslöv, einer Ferienhaussiedlung, gefunden.

Und als wir nach 1,5 Stunden dort ankommen, sind wir nach den letzten paar Kilometern auf engen Straßen durch Felder und Wiesen doch überrascht, dass der Platz mehr als gut gefüllt ist. Aber glücklicherweise hat bisher niemand sonst den Platz direkt an den Dünen mit perfektem Sonnenuntergangsblick belegt. Wir freuen uns und genießen!

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