Rush-Hour am Reschenpass
10. April 2015

Naja, die Überschrift ist ein bisschen übertrieben, aber es passte so schön… Denn eigentlich kommen wir problemlos voran. In Bozen hatten wir noch mal so getankt, dass wir locker nach Deutschland zum Volltanken kommen würden. Dumm nur, dass die Diesel­preise bereits in Öster­reich deutlich unter den doch recht hohen italie­ni­schen Preisen liegen…Da hätten wir ein paar Euro sparen können.

Die Fahrt über den Reschenpass  und anschließend über den Fernpass hatten wir ausge­sucht, weil wir gerne noch etwas von den Bergen haben wollten und es ja nicht super­eilig haben, wieder Zuhause anzukommen. Insofern genießen wir die Fahrt durch das frühlings­hafte Südtirol bei strah­lendem Sonnen­schein und endlich auch wieder dazu passenden Tempe­ra­turen.

Am Reschensee machen wir dann eine kleine Pause und staunen über den immer noch zugefro­renen See, der nur am Rande bereits etwas angetaut ist. Annette betrachtet neidisch die Leute, die zum Skifahren den Berg hinauf fahren und studiert schon mal mit anerken­nendem Blick den Plan mit der örtlichen Pisten­über­sicht.

Weiter geht es über den Fernpass und als auch dieser zweite Pass gefahren ist, bin ich eigentlich ganz froh, dass es endlich auf die Autobahn geht. Geradeaus fahren ist auch mal schön!

Als Etappenziel haben wir uns Dinkelsbühl ausge­guckt, wo wir auf dem Stell­platz vor dem Camping­platz übernachten. Netter­weise scheint direkt nebenan der Treff­punkt für die Dorfjugend zu sein, die den ersten Abend bei erträg­lichen Tempe­ra­turen genießt — mal gucken wie die Nacht wird!  Momentan ist uns das aber recht egal, das wir es uns am letzten Abend noch einmal in “Weib’s Brauhaus” mit leckerem frisch gebrauten Bier gut gehen lassen. Und einen beson­deren Humor haben die Dinkels­bühler auch:

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